Der zweite Schlossfesttag gestaltete sich leider schon anfangs grundlegend anders als sein Vorgänger. Da war zum Beispiel diese
geschlossenen Wolkendecke, die sich am Vortag wohl noch in anderen Gefilden aufgehalten hatte. Und nicht zu vergessen die flauschig lauschigen 8°C, die das Thermometer so gegen Vier Uhr nachmittags anzeigte. Aber das konnte uns als treue Schlossfest Fans
nicht erschüttern (und Mike hatte sowieso keine Wahl, der kam nicht nach Hause). Also haben wir, rein aus Protest, wieder mit einem kühlen Bier auf der Terrasse begonnen. Lange sind wir da aber nicht geblieben. Die Warm Up Truppe bestand diesmal auch aus weniger Mitgliedern. Eigentlich war vom Vortag nur der Harte Kern, bestehend aus Philipp, Gustav, Mike und meiner Wenigkeit geblieben. Dafür erhielten wir Unterstützung von Martin, Larch und Sleya. Und Marion versprach, diesmal wirklich motiviert zu sein und nicht wieder vorzeitig abzuhauen. Zwecks aufwärmen haben wir noch kurz ein Würfelspiel mit 6 Stamperlen angerissen, uns aber dann doch wieder für andere Getränke entschieden. Und diesmal sind wir mit einer halben Stunde Verspätung gestartet, weil Philipp und Gustav unbedingt noch eine Pizza kommen lassen mussten. Aber schließlich haben wir es ins Schloss geschafft.
Was mir gleich zu Anfang auffiel, waren die gewaltigen Menschenmassen, die es diesmal vorgezogen hatten zuhause zu bleiben. Und gleich als nächstes fielen mir die ganzen Hackschnitzel auf, die zwecks Schlammbeseitigung überall am Areal verteilt waren. Die gefielen mir so gut, da musste ich mich gleich
hineinwerfen! War hetzig! Danach verlief diesmal alles ziemlich schlossfesttypisch. Gleich zu Anfang einen Haufen Leute getroffen und natürlich wieder sämtliche Kollegen verloren (diesmal warn's zwar nicht so viele, aber trotzdem). Dank meiner überragenden Kombinationsgabe schaffte ich es allerdings, nachdem ich alle Bekannten eingehend begrüsst und fotografiert hatte, zumindest einen kleinen Teil
unserer Truppe in der unteren Turmbar ausfindig zu machen. Die hatten diesen Ort auserkoren, um sich dort den Freuden der Bacci Cola Runden hinzugeben. Klar, dass ich mich da gleich eingegliedert habe. Lisa ist uns dann auch über den Weg gelaufen, und ein
paar Polterer (insgesamt waren an diesem Abend glaub ich drei von der Sorte am Weg). Und bei einem Kurztrip zur Disco Bar kam ich an Maria vorbei, und an Julie, und an Betti, und, und... Einen Haufen Leute eben. Und beim Rückweg liefen mir Martin und Irene (eh
wissen, mei Lieblingsschlosserin) über den Weg. Und hier ist es, aufgrund von (teilweise) alkoholbedingtem Informationsmangel, wieder mal an der Zeit, den chronologischen Erzählstrang
zu verlassen und die restlichen Ereignisse in beliebiger Reihenfolge und nur noch grob wiederzugeben. Geregnet hat's zum Beispiel überhaupt nicht mehr. Und zahlreiche Begegnungen mit den üblichen Verdächtigen zogen sich durch das gesammte Festl. Mit Maria, Martina und Julie zum Beispiel. Das sich-über-den-Weg-laufen war diesmal aber infolge der ausgebliebenen Besucher auch wesentlich einfacher als in den vergangenen Jahren.
Eine Mauer Fotosession mit Mike und mir gab's auch. Und wieder mal war Kathi unter den letzten paar, die noch die Stellung hielten und auf genügend Tageslicht für
den Heimweg warteten. Irgendwann in den ersten Stunden des noch jungen Morgens entschieden Martin, Mike und ich schließlich doch, es wäre an der Zeit, endlich die After Hour zu starten. Die hat aber allerdings nicht mehr wirklich lange gedauert und wir sind ziemlich bald ins Bett. Deutlich früher als am Vortag.
Strahlend blauer Himmel, super Temperaturen und ein kühles Bier auf der Terrasse - so starteten wir die Warm Up Party am ersten
Schlossfesttag. Und dort blieben wir auch eine zeitlang. Zumindest so lange, wie unsere Gruppe noch ein überschaubares und bedienbares Ausmaß hatte. Als dann Sonja, Sandra, Bettina, Kathi und Nicole eintrafen, entschied ich, es wäre aus barkeeptechnischer Sicht recht vernünftig nun den Saufpark aufzusuchen. Also haben wir den Computer angeworfen und los ging's. Mit der Zeit trafen auch die
restlichen Warm Up Gäste ein. Mike und Sonja zum Beispiel; und, sehr zu meiner Freude und Überraschung auch Gregor. Wir haben dann, ganz Saufpark typisch, eine B52 runde getrunken (nun eigentlich wollten die Mädels eine B52 Runde und ich habs dann auf eine Barrunde erweitert), noch ein paar andere Aufwärmbehelfe und sind dann mehr oder weniger pünktlich um halb 11 los (Die Mädels sind schon eine viertel Stunde früher los aber ich war leider an die Tradition gebunden).
Oben angekommen haben wir uns dieses Jahr zur Abwechslung mal nicht verloren. Vielmehr sind wir relativ geschlossen zur Bar bei der Lisa arbeitete, um unseren ersten Bacci Cola zu trinken. Dummerweise ist das aber auch das einzige, das ich noch chronologisch sortiert und vollständig berichten kann. Die restlichen Erinnerungen des Abends wirken irgendwie, als hätte sie jemand in einen Mixer gesteckt und diesen dann anschließend in die Luft gesprengt, nur um die Einzelteile danach nochmal in einen Mixer zu stecken und das Ganze zu wiederholen. Tja, scheiß Bacci Cola. Auf jenden Fall hab ich wieder eine Unmenge an
Leuten getroffen. Maggi und Andrea zum Beispiel. Und natürlich auch wieder meine werte Nachbarin nebst Kolleginnen. Irgendwann gegen
halb 1 kam dann der angekündigte und von uns schon lange gefürchtete Wettersturz, will sagen, es hat ziemlich zu regnen begonnen. Ach und windig war's auch ein wenig. Hat uns aber nicht weiter gestört und einen Großteil der restlichen Schlossfest Besucher allem Anschein nach auch nicht. Ach, bevor ich's vergesse: Steffi hab ich im Laufe des Abends auch getroffen und Tschulie, und Tina und Christina, Simone und Siegi. Und natürlich Schalli und Kathi.
So gegen halb 6 Uhr entschieden wir dann, es wäre an der Zeit die After Hour zu starten, also setzten wir uns, gefolgt von einem Trupp feierwilliger Kollegen und deren Kollegen, in Richtung Saufpark in Bewegung. Dort gab's ein wenig Bier und viel, viel mehr
UltraStar. Als wir schließlich alle unsere Stimmen (und die Ohren der anderen) ausreichend strapaziert hatten, folgte die Zweite Runde: Mario
Kart. Diesmal aber mit stark reduzierter Mannschaft, nämlich nur mehr Gregor, Mike, Lisa und ich. Endgültig Schluß war dann so gegen 10 Uhr, als wir endlich einsahen, dass es keinen Sinn hatte, betrunken Kart zu fahren, besonders wenn einer in der Runde aufgrund arbeitstechnischer Dinge wesentlich weniger betrunken war.
Etwas seltsam den Bericht über das Greenfield Festival in der Schweiz mit den Ereignissen der Italy Night in Kolsass zu beginnen, aber es ist ja auch nicht unbedingt normal, dass man sich am Tag vor einer Festivalfahrt noch auf einem Dorffest die Kante gibt.
Aber beginnen wir am Anfang: Mittwoch war's und die Festivalmodalitäten waren soweit alle geklärt (inklusive der Frage, ob ich mitfahren würde, oder nicht). Und im Zuge unserer Vorbereitungsarbeiten hatten wir beschlossen, auf der Italy Night nochmal so richtig zu feiern. Für mich hat das Ganze zuhause begonnen, bei einem gemütlichen Bier, zusammen mit Marion, Christoph und Sabrina. Bis wir es so gegen halb 11 schafften, uns von der heimatlichen Terrasse loszureissen und den Weg ins Dorf zu wagen. Marion wollte noch schnell zu Loggo und Martin in die Bar und den Rest (mich eingeschlossen) zog's zur Volksschul Garage. Dort angekommen ging's natürlich ziemlich bald wieder mit fotomachen los. Vorher hatte ich aber noch das Glück, auf Andi und Ösn zu treffen (Alex war auch in der Nähe, den hab ich aber erst später wirklich getroffen). Wir haben ein wenig geredet, über Gott, die Welt und über gewisse Personen, die vor haben, beim Schlossfest den Long Island Rekord zu brechen, bis ich es für notwenig hielt, mal wieder meine ursprünglichen Begleiter zu suchen. Auf dem Weg dorthin bin ich Bettina über den Weg gelaufen.
Und kurz Darauf wieder ein paar Fritznern. Waren auch Vertreter der Familie Gahr darunter! Von denen bin ich aber weggeholt worden, um zu dokumentieren, was man für 180 € an der Bar alles bekommt, wenn man wahnsinnig genug dafür ist. Einfach Geil! Der Rest des Abends eröffnet sich mir im Nachhinein leider nicht mehr detailliert genug, um ihn angemessen nachzuerzählen. Nach der
Wodka Juice Aktion einiger Muller und anderer Verdächtiger (das waren die 180€) hab ich Lisa und Tami getroffen. Und danach wirklich viele der üblichen Verdächtigen. Inklusive meiner werten Nachbarin Maria und der July und der Madlen und der Jessy und der werten Sleya (Liste weder vollständig, noch alphabetisch noch wertend gereiht). Wen ich aber noch besonders erwähnen möchte ist das Fräulein
Rainer. Und ich bin ziemlich zuversichtlich, dass ich ihren Namen in Zukunft nicht mehr vergessen werde.
Ausgeklungen ist dann die Italy Night bei (wie könnte es anders sein) mir in der Bar. Aber lange sind wir nicht geblieben, wir mussten ja am nächsten Tag früh raus ![]()
PS: Fotos vom Greenfield Day 1 jetzt online: Greenfield Festival '09 - Day 1