Der Entschluß war also gefasst. Ich würde ein Schild bauen! Aber womit anfangen? Erst mal wurde der Conrad aufgeschlagen, ein bisschen bei den LEDs herumgeblättert und aus einem Impuls heraus ein ganzer Haufen sympathisch aussehender, orange-roter Vertreter dieser speziellen Halbleitergattung bestellt. Zudem auch noch ein paar Widerstände für einen Strom der mir passend erschien. Was ich da noch nicht wusste: Der Widerstandskauf würden sich im weiteren Verlauf meines Projektes noch als total sinnlos erweisen. Aber viel Geld war’s ja nicht.
Meine nächste Aufgabe, abgesehen vom Warten auf die Bestellung, bestand nun darin, mit den verfügbaren LEDs ein gut lesbares
Display zu entwerfen und dazu ein möglichst funktionierendes Layout zu routen, das mich beim Verdrahten nicht in den Wahnsinn treiben würde. Nunja, zumindest teilweise hatte ich Erfolg. Irgendwie war ja von Anfang an klar, dass da sowas wie eine 7-Segment Anzeige rauskommen musste. Hat soweit auch gut geklappt, nur für die Widerstände wäre es eng geworden, hätte ich sie wirklich gebraucht. Das interessierte mich in dem Moment aber herzlich wenig. Erst recht nicht mehr, als Anfang Juni meine Conrad Bestellung ankam. Da hab ich erst mal ein wenig gebastelt.
Meine Basis für das Display war eine Polycarbonatplatte in die ich 5mm Löcher für die LEDs gebohrt habe. Natürlich in Form einer 7-Segment Anzeige und im richtigen Rastermaß für die
Platine. Leider hab ich beim Bohren der Platte mal kurz den Halt verloren, weshalb eines der Löcher ein wenig aus dem Winkel ist, aber zusammengebaut fällt das gar nicht mehr so auf. A propos zusammenbauen. Das hab ich mit ein paar Schrauben, Beilagscheiben und Abstandhalter erledigt. Das Einfädeln der einzelnen LEDs gestaltete sich allerdings aufwändiger als gedacht. Besonders, wenn man sich so dumm anstellt wie ich und die Platte auf den Tisch stellt, sodaß alles wieder herausfällt. Aber ein bisschen Gefluche später hatte ich alles wieder da wo es hingehörte und schaffte es endlich, die LEDs zu verlöten. Die Herausfallgefahr war gebannt. Damit hatte ich erst mal genug getan…
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Der Long Island Iced Tea Rekord wurde gebrochen!
Zuletzt begab es sich vor 7 Jahren, dass der Long Island Rekord gebrochen wurde. Flo war der Name jener tapferen Person, die es zum Jahreswechsel 2002/2003 schaffte, die äquivalente Menge von ca. einer Flasche Bacardi an Alkohol zu trinken. Wenn auch mit nicht wirklich angenehmen Folgen, unter denen er noch während der Feier zu leiden hatte. Lange Zeit über blieb dieser Rekord unangetastet, auch wenn es einige Anwärter gab. Leider scheiterten alle Versuche, die magische 7 zu überschreiten. Teilweise sogar in einem sehr frühen Stadium aber immer aufgrund plötzlich eintretender, alkoholbedingter physischer aber auch psychischer Ausfallserscheinungen.
Nun aber, im Jahr 2010, genauer am 12.03.2010, anlässlich der Abschiedsparty von Lisa, war es endlich wieder soweit. Zwei
unerschrockene, junge und vorallem gutaussehende Bargäste stellten sich der Herausforderung. Lisa und Tami waren die beiden, die sich fest vorgenommen hatten, in die Annalen (das sind zwei “n” es Fockala) des Saufparks einzugehen. Anfangs wurden sie noch durch Tini, ihres Zeichens Cousine von Tami, begleitet. Sie stieg allerdings bei Nummer 4 aus nicht hinreichend geklärten Gründen aus. Zwei weitere Gäste, Kohli und Flo, stießen etwas später zur Long Island Runde, kamen aber ebenfalls nicht über die 4er Grenze hinaus. So war die Anzahl der Rekordanwärter zu späterer Stunde wieder auf den Harten Kern geschrumpft, der dieses Vorhaben schon seit Wochen gehegt hatte. Leider musste sich aber auch Tami dem Long Island geschlagen geben. Die Nummer 6 war es, bei der sie es vorzog, in Zukunft auf dieses dunkelbraune, in 0,3er Krügen servierte Erfrischungsgetränk zu verzichten. So blieb nur noch Lisa, und die war ziemlich zuversichtlich. Wie sich herausstellte war diese Zuversicht sogar berechtigt. Laut dem offiziellen Barbuch Eintrag begab es sich um 06:27 Mitteleuropäischer Zeit. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lisa sage und schreibe 8 Long Island Iced Teas getrunken. Das entspricht ungefähr einer Flasche und einem Pfiff Bacardi an Alkohol.
Und nicht nur das, anders als alle anderen Rekordhalter, die es nach dem Aufstellen besagten Rekordes für notwendig hielten, in irgendwelchen seltsamen Posen und/oder an irgendwelchen seltsamen Orten herumzuliegen und sich einen Schnelldurchlauf des vergangenen Abends in umgekehrter Reihenfolge anzusehen, feierte Lisa noch bis zum tatsächlichen Ende der Party weiter. Nun gut, war ja auch ihre Party ![]()
Meine Hochachtung Lisa, du hast wirklich Saufpark Geschichte geschrieben! So schnell wird der neue Rekord nicht gebrochen werden!
Die 00er gehen zu Ende – So war das Jahr 2009
Traditionell läuteten wir das Jahr 2009 im Saufpark ein. Im Kreis von Freunden und mit viel Bier und Glühmost. Diesmal waren wir sogar so kollegial, dass der letzte Rest von uns, der um 5:00 herum noch in der Bar die Stellung hielt sich aufmachte, um Lisa im Biker zu besuchen. Die war nämlich dort beim Feiern. Schluß gemacht wurde natürlich wieder im Saufpark, um halb 9 Uhr früh.
Des erste Event des neuen Jahres war natürlich wieder mal der Jungbauernball Kolsass. Diesmal verspätete ich mich allerdings ein wenig, da ich vorher noch dem Biker einen kleinen Besuch abstattete.
Als nächstes gab’s dann ein kleines Konzert von Lost Dreams und anderen beim Hellfire Festival ’09. Das erste Konzert in heimatlichen Gefilden mit der neuen Besetzung. Keine Frage, da mussten wir dabei sein. Sogar Wuk kam aus Salzburg angereist, um diesem Ereignis beizuwohnen. Trotz unserer enormen Truppenstärke war am Festival selbst nicht viel los. Amüsiert haben wir uns trotzdem ganz anständig und geendet hat der Abend wie üblich im Abyss.
Im Feber gab’s dann endlich wieder ein Steixner Rennen. Diesmal aber unglücklicherweise am selben Wochenende wie der Faschingsumzug in Kolsass. Und dieser dauerte
aufgrund der Bälle im Festzelt das ganze Wochenende. Also ging’s zuerst zum Rennen, danach kurz in den Steixner und dann runter ins Festzelt zum Mullerball. Zach, aber hetzig! Da ich am Sonntag ja noch was vor hatte, verließ ich denn Mullerball schon gegen 5 Uhr früh ;-). Dann kam der Sonntag und mit ihm der Faschingsumzug Kolsass. War ganz anständig. Mich würde nur interressieren, wo ich die ganzen blauen Flecken her hatte…
Der Unsinnige verlief diesmal relativ ereignislos. Anfangs saßen wir kurz bei Loggo in der Bar und begaben uns dann über einen kurzen Abstecher zur Mullerbar auf den Ball in der Gemeinde. Dort war diesmal aber ziemlich wenig los, weshalb auch Marion und ich relativ früh (für meine
Verhältnisse) nach Hause sind. Um so mehr ereignete sich am Faschingsdienstag, den ich zusammen mit Hannes in meinem Raubkopierer Kostüm feierte. Diesmal waren (wahrscheinlich aufgrund des lockereren Alkoholverbots) wieder mehr Wagen am Umzug beteiligt, auch die Grinziger, die wir ja schon von früheren Umzugen kannten. Dafür waren es aber wesentlich weniger Zuschauer, was ziemlich sicher an dem furchtbaren Wetter lag. Es hat nämlich ziemlich wild geschneit.
Das restliche Frühjahr war geprägt von Konzerten, Geburtstagen und einer Abschiedsfeier. Obwohl ich Maggos Geburtstag jetzt noch einmal speziell erwähnen muss. Dieses Jahr hatte er sich als Thema nämlich “Per Anhalter durch die Galaxis” ausgesucht weshalb alle mit Handtuch und einige (ich auch) sogar im Morgenmantel auf der Party erschienen.
Und dann war’s auch schon Zeit für das Maifest. Diesmal wieder am 1. Mai und diesmal auch mit wirklich schönem Wetter. Dafür aber auch mit einer langen, vorangegangenen Nacht in der wir Gregors Geburtstag gefeiert haben. Das mit dem Aufstehen um 12 klappte allerdings überraschend gut (dank der tatkräftigen mithilfe von treuen Kollegen). Und auch wenn’s gegen Mitternacht ziemlich geschüttet hat, war’s doch wieder mal ein lustiges Maifest, obwohl der Bar relativ früh die Getränke ausgegangen sind.
Das nächste größere Ereignis brach Ende Mai über uns herein: Das 50 Jahres Fest des SV Raika Kolsass/Weer, dessen Zelebrierung in einem Festzelt neben dem Fußballplatz begangen wurde (dort wo auch schon im Fasching heilloses stattgefunden hat). Am ersten
Tag von besagter Festivität hatte ich eigentlich vor gehabt, zuhause zu bleiben. Einfach deswegen, weil keiner mitwollte. Das änderte sich aber gegen
Mitternacht, als mich Lisa anrief und fragte, ob ich nicht doch kommen würde. Im Hauptzelt weilte zu dieser Zeit keiner mehr, weil sich die feiernde Masse
in die Discobar zurückgezogen hatte. Dort wurde es aber noch ziemlich lusitg. Sogar den Hillbilly Rock haben wir noch getanzt. Auf der, zu diesem Zeitpunkt schon verlassenen, Bühne. Am zweiten Tag hatte ich erst mal Fototermin im Zelt, bin danach aber wieder abgehauen um ein bisschen Lügen zu Paschen. Danach wieder ins Zelt und Heillos bis in die Frühen Morgenstunden…
Langsam kam der Sommer und die Mädels überredeten mich, mit auf ein Festival namens “Greenfield” zu fahren. Nun, hörte sich lineuptechnisch recht vernünftig an. Trotzdem ließ ich mir mit meiner Zusage lange Zeit. Doch am 11. Juni war’s dann soweit und
wir starteten, sichtlich angeschlagen von der vorangegangenen Italy Night, die doch eher länger gedauert hat, unseren Trip nach Interlaken, wo besagtes
Festival stattfand. Geiles Festival! Auch wenn’s uns den letzten Tag verregnet hat. War wurscht, denn da hatten wir eh schon zusammengepackt.
Der Juli kam, und die Zeit des Schlossfestes brach an…
Halt mal! Gar kein Metal Camp? Tja, leider habe ich es dieses Jahr aufgrund der mageren Metal Camp Beteiligung meines Kollegenkreises vorgezogen, das wunderschöne Tolmin nicht zu besuchen. Mike und Sonja sind trotzdem gefahren und haben sich unten mit der Osttiroler Truppe getroffen.
Aber wie schon angefangen, das Schlossfest: Nun, dummerweise war, nachdem sich die vorangegangenen Tage sehr warm und sonnig gegeben hatten, für das Wochenende des Festes ein gewaltiger Wettersturz angekündigt worden. Natürlich hofften alle auf eine falsche Prognose. Leider
war das nicht der Fall. Was am Freitag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30°C begann, endete am nächsten Morgen mit Schnee auf den
Bergen und 8°C. Hat uns aber nicht davon abgehalten, bis 6 Uhr früh in der Ruine Rettenberg zu feiern. Und auch am zweiten Tag, mit Temperaturen unter 10° und mit Besucherzahlen wie in den Zeiten wo noch niemand das Schlossfest kannte, schafften wir es erst lange nach Anbruch der
Dämmerung zurück in den Saufpark.
Dafür sah es beim Frühschoppen wieder so aus, als hätte es nie einen Wettersturz gegeben. Sonnenschein, 25°C und viele Gösser Naturradler. Und vielleicht ein paar Wodka Soda 😉
Im August kam der obligatorische Seefest Besuch zusammen mit meinem Bruder inklusive gemeinschaftlicher Geburtstagsfeierei. Das Ende dieser Festlichkeit hüllt sich ein wenig in Nebel. Seltsam nur, dass mein Bruder und ich uns beim nach Hause gehen verloren haben. Aufgebrochen sind wir nämlich zusammen.
Da das “Harley’s” nun nur mehr “Coffee Bar” hieß, war auch die “Harley’s Open House Party” Mitte August nur mehr eine einfache
“Open House Party”. Hat aber keinen wirklich gestört. Außerdem haben die Harley’s Burger haben ihren Namen behalten und die Getränke waren immer noch teuer. Beendet haben wir den Abend dann im Starclup neben der Mausefalle. Tja, nicht gerade meine Musik, aber die Cousine vom Dave wollte da unbedingt hin.
Als nächstes kam Lisas Geburtstag inklusive Summer Rock Night daher. Und das wurde natürlich anständig gefeiert. Auch wenn sie selbst aufgrund ihrer barkeepteschnischen Verpflichtungen nicht so sehr zum Feiern kam wie wir.
Abgesehen von ein paar Dorffestln und spontan Saufereien passierte dann erst mal nichts mehr. Bis zum 11. September. Dort jährte sich nämlich ein schicksalhafter Tag zum 30. Mal. Der Tag von Domis Geburt. Und dieser wurde natürlich angemessen gefeiert. Im Saufpark und vor dem Saufpark und neben dem Saufpark. Ein Zelt haben wir auch noch aufgestellt. Wir waren uns der labilen Wettersituation unserer Sommer ja bewusst. Und es wurde ein gewaltiges Fest. So gewaltig, dass ich kurz nach Mitternacht für einige Stunden mein Bett aufsuchte. Ich bin aber wieder zurückgekommen!
Im Oktober gab es erneut einen Jahrestag zu feiern. Am 30. um genau zu sein. Unser geliebter Saufpark wurde nämlich 10 Jahre alt. Und man kann nur sagen, es war eine ziemlich exzessive Feier. Nachmitternächtliche Polonaisen durch die Nachbarschaft und Massen Hillbilly Rock Sessions waren nur ein Teil davon.
Die, deren Konstitution es zuließ, besuchten am darauffolgenden Tag, seines Zeichens Halloween, das Lost Dreams Konzert in der Livestage. Und obwohl die vorangegangene Nacht bei einigen sichtliche Spuren hinterlassen hatte, endete der Abend erst gegen Morgen.
Mitte November verirrten wir uns, nach einem Hauptschul Klassentreffen noch kurz in die Bar, was unauslöschbar an der Wand über dem Ausgang festgehalten wurde.
Dann brach die besinnunslose, entschuldigung, die besinnliche Zeit an und überall öffneten die Glühkindlmärkte, von denen auch wir so oft wie möglich gebrauch machten. Auch wenn’s mit der weihnachtlichen Atmosphäre aufgrund des sehr, sehr geringen Schneefalls nicht so weit her war.
Und nun? Weihnachten haben wir überstanden, trotz den +12°C bei der Mitternachtsmesse, und nun warten wir gespannt auf den Anbruch des neuen Jahrzehnts. Was wird es uns bringen? Das vorangegangene bescherte uns Wikipedia, YouTube, Facebook, das Metal Camp, nicht zu vergessen den Saufpark und noch unzähligen anderen Mist, ohne den es sehr viel langweiliger gewesen wäre. Lassen wir uns überraschen…
PS: An guaten Rutsch wünsch i enk allen!
Schiane Weihnachten
Das Zähler Schild Projekt – Teil 1: xkcd war Schuld
Es begab sich Anfang dieses Sommers, als ich mal wieder ein wenig im Internet surfte. Keine Ahnung wie genau, aber plötzlich fand ich mich auf der Seite von xkcd, einem sehr schrägen Webcomic, wieder. Und um das Bild, das mich auf xkcd geführt hat, geht es hier eigentlich auch. Der Titel dieses Cartoons war “Reset”, und ich fand ihn schlicht und einfach Genial:

Und eigentlich wär’s das auch schon gewesen, hätte ich damals nicht spontan die Eingebung gehabt, es wäre meine Aufgabe, dieses geniale Schild auch der physischen Welt zugänglich zu machen…
Firefox überholt in Deutschland den IE
Firefox hat sich auf der deutschen Rangliste der Browser erstmals vor den Internet Explorer geschoben. Das nenne ich mal eine erfreuliche Nachricht. Ein quelloffener Browser an der Spitze!
Futurezone – Firefox überholt erstmals Internet Explorer
Lustigerweise ist Firefox auch auf der Saufpark Homepage erstmals zum zweiten Mal an Platz Eins der benutzten Browser:

Die Saufpark 10 Jahres Feier
Bevor jetzt der Verdacht aufkommt, ich würde einen Bericht über die 10 Jahres Feier schreiben: Das wird nicht passieren, denn wie’s so schön heißt: What happened in Saufpark stays in Saufpark. Und glaubt mir, das ist auch besser so. Schon alleine deshalb, weil die Erinnerungen an die Ereignisse jenes schicksalhaften Abends bei allen ziemlich nebulös und unzusammenhängend sind, was eine realitätsnahe Nacherzählung nahezu unmöglich macht. Und natürlich will ich hier im Saufpark Blog keine Halbwahrheiten verbreiten. Aber eines kann ich über die Nacht des Saufpark Geburtstages sagen: Sie war einer 10 Jahres Feier würdig. Wir hatten
zwar ein bisschen viel Glasbruch und einen unglaublich hohen Verbrauch an Gaffa Band, aber es war verdammt lustig. Massen Hillbilly Rock Sessions und sehr sehr laute Polonaisen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Heute hab ich es in Ermangelung einer Ausgehmöglichkeit endlich geschafft, die Bar von den Rückständen besagter Feier zu befreien. Anbei ein Foto zur Erläuterung der Menge an leeren Flaschen und an herumliegenden Partyerinnerungen. Fotos der Alkoholreste und Lebensformen in den Gläsern hab ich mal aus Rücksicht auf diejenigen mit schwächeren Mägen weggelassen. Und ja Lisa, die Gläser haben wieder mal geraucht. Glücklicherweise habe ich es aber geschafft, diese diversen undefinierbaren Flüssigkeiten in meinem Garten zu verteilen, bevor sich daraus intelligentes Leben entwickeln konnte, das höchstwahrscheinlich diplomatische Probleme bei zukünftigen Barparties mit sich gebracht hätte.
Aber eigentlich hab ich diesen Eintrag nicht angefangen um über meine Aufräumbemühungen zu schreiben. Eigentlich wollte ich nur das Bild vorstellen, das ich anlässlich des 10 Jahres Jubiläums zusammengebastelt habe. Es besteht ausschließlich aus Fotos der Saufpark Parties der vergangenen 10 Jahre. Aufgrund des Motivs sind es zwar nur die ziemlich dunklen und die ziemlich hellen Fotos, aber mir gefällt es trotzdem ziemlich gut.
Auf den Spuren des Roomba
Habt ihr euch schon jemals gefragt, wie wohl die verschlungenen Pfade aussehen mögen, auf denen ein Roomba in Ausführung seiner verantwortungsvollen Tätigkeit als Staubsauger durch die Wohnung wandelt?
Höchstwahrscheinlich nicht, aber dafür hab ich’s gemacht! Da man aber nur durch Nachdenken zu nichts kommt, das man irgendwie herzeigen kann, hab ich auch gleich meine 
getreue 20D geschnappt, aufs Stativ geschraubt und eine Langzeitbelichtung mit 30 Minuten gemacht, während der Roomba seinen Runden zog. Sah ganz lustig aus, war nur ein wenig verrauscht. Ein bisschen Nachbearbeitung später sah es zumindest halbwegs passabel aus. Aber irgendwie wollte ich doch mehr von der Umgebung und ein bisschen weniger buntes Konfetti im Bild
haben, weswegen ich nochmal zwei Aufnahmen mit jeweils 20 Minuten gemacht habe. Diesmal ist mein Fernseher nebenbei gelaufen was 
die Bilder ein bisschen heller gemacht hat. Und weil beide für sich genommen etwas mickrig aussahen, hab ich sie übereinandergelegt. Ist doch gar nicht so schlecht geworden, oder? Nur die Linien, die der Roomba gezogen hat sind nicht so imposant wie beim ersten Bild. Aber die Abdeckung ist nicht so schlecht. Vorallem wenn man bedenkt, dass der Roomba nach den Fotos immer noch fleißig am herumkurven war.
PS: Das Rote Licht hinter meinem CD Regal ist keine Effektbeleuchtung, sondern die LED von einer Master-Slave Steckdosenleiste.
Schlossfest Kolsassberg 2009 – Day 2
Der zweite Schlossfesttag gestaltete sich leider schon anfangs grundlegend anders als sein Vorgänger. Da war zum Beispiel diese
geschlossenen Wolkendecke, die sich am Vortag wohl noch in anderen Gefilden aufgehalten hatte. Und nicht zu vergessen die flauschig lauschigen 8°C, die das Thermometer so gegen Vier Uhr nachmittags anzeigte. Aber das konnte uns als treue Schlossfest Fans
nicht erschüttern (und Mike hatte sowieso keine Wahl, der kam nicht nach Hause). Also haben wir, rein aus Protest, wieder mit einem kühlen Bier auf der Terrasse begonnen. Lange sind wir da aber nicht geblieben. Die Warm Up Truppe bestand diesmal auch aus weniger Mitgliedern. Eigentlich war vom Vortag nur der Harte Kern, bestehend aus Philipp, Gustav, Mike und meiner Wenigkeit geblieben. Dafür erhielten wir Unterstützung von Martin, Larch und Sleya. Und Marion versprach, diesmal wirklich motiviert zu sein und nicht wieder vorzeitig abzuhauen. Zwecks aufwärmen haben wir noch kurz ein Würfelspiel mit 6 Stamperlen angerissen, uns aber dann doch wieder für andere Getränke entschieden. Und diesmal sind wir mit einer halben Stunde Verspätung gestartet, weil Philipp und Gustav unbedingt noch eine Pizza kommen lassen mussten. Aber schließlich haben wir es ins Schloss geschafft.
Was mir gleich zu Anfang auffiel, waren die gewaltigen Menschenmassen, die es diesmal vorgezogen hatten zuhause zu bleiben. Und gleich als nächstes fielen mir die ganzen Hackschnitzel auf, die zwecks Schlammbeseitigung überall am Areal verteilt waren. Die gefielen mir so gut, da musste ich mich gleich
hineinwerfen! War hetzig! Danach verlief diesmal alles ziemlich schlossfesttypisch. Gleich zu Anfang einen Haufen Leute getroffen und natürlich wieder sämtliche Kollegen verloren (diesmal warn’s zwar nicht so viele, aber trotzdem). Dank meiner überragenden Kombinationsgabe schaffte ich es allerdings, nachdem ich alle Bekannten eingehend begrüsst und fotografiert hatte, zumindest einen kleinen Teil
unserer Truppe in der unteren Turmbar ausfindig zu machen. Die hatten diesen Ort auserkoren, um sich dort den Freuden der Bacci Cola Runden hinzugeben. Klar, dass ich mich da gleich eingegliedert habe. Lisa ist uns dann auch über den Weg gelaufen, und ein
paar Polterer (insgesamt waren an diesem Abend glaub ich drei von der Sorte am Weg). Und bei einem Kurztrip zur Disco Bar kam ich an Maria vorbei, und an Julie, und an Betti, und, und… Einen Haufen Leute eben. Und beim Rückweg liefen mir Martin und Irene (eh
wissen, mei Lieblingsschlosserin) über den Weg. Und hier ist es, aufgrund von (teilweise) alkoholbedingtem Informationsmangel, wieder mal an der Zeit, den chronologischen Erzählstrang
zu verlassen und die restlichen Ereignisse in beliebiger Reihenfolge und nur noch grob wiederzugeben. Geregnet hat’s zum Beispiel überhaupt nicht mehr. Und zahlreiche Begegnungen mit den üblichen Verdächtigen zogen sich durch das gesammte Festl. Mit Maria, Martina und Julie zum Beispiel. Das sich-über-den-Weg-laufen war diesmal aber infolge der ausgebliebenen Besucher auch wesentlich einfacher als in den vergangenen Jahren.
Eine Mauer Fotosession mit Mike und mir gab’s auch. Und wieder mal war Kathi unter den letzten paar, die noch die Stellung hielten und auf genügend Tageslicht für
den Heimweg warteten. Irgendwann in den ersten Stunden des noch jungen Morgens entschieden Martin, Mike und ich schließlich doch, es wäre an der Zeit, endlich die After Hour zu starten. Die hat aber allerdings nicht mehr wirklich lange gedauert und wir sind ziemlich bald ins Bett. Deutlich früher als am Vortag.
Schlossfest Kolsassberg 2009 – Day 1
Strahlend blauer Himmel, super Temperaturen und ein kühles Bier auf der Terrasse – so starteten wir die Warm Up Party am ersten
Schlossfesttag. Und dort blieben wir auch eine zeitlang. Zumindest so lange, wie unsere Gruppe noch ein überschaubares und bedienbares Ausmaß hatte. Als dann Sonja, Sandra, Bettina, Kathi und Nicole eintrafen, entschied ich, es wäre aus barkeeptechnischer Sicht recht vernünftig nun den Saufpark aufzusuchen. Also haben wir den Computer angeworfen und los ging’s. Mit der Zeit trafen auch die
restlichen Warm Up Gäste ein. Mike und Sonja zum Beispiel; und, sehr zu meiner Freude und Überraschung auch Gregor. Wir haben dann, ganz Saufpark typisch, eine B52 runde getrunken (nun eigentlich wollten die Mädels eine B52 Runde und ich habs dann auf eine Barrunde erweitert), noch ein paar andere Aufwärmbehelfe und sind dann mehr oder weniger pünktlich um halb 11 los (Die Mädels sind schon eine viertel Stunde früher los aber ich war leider an die Tradition gebunden).
Oben angekommen haben wir uns dieses Jahr zur Abwechslung mal nicht verloren. Vielmehr sind wir relativ geschlossen zur Bar bei der Lisa arbeitete, um unseren ersten Bacci Cola zu trinken. Dummerweise ist das aber auch das einzige, das ich noch chronologisch sortiert und vollständig berichten kann. Die restlichen Erinnerungen des Abends wirken irgendwie, als hätte sie jemand in einen Mixer gesteckt und diesen dann anschließend in die Luft gesprengt, nur um die Einzelteile danach nochmal in einen Mixer zu stecken und das Ganze zu wiederholen. Tja, scheiß Bacci Cola. Auf jenden Fall hab ich wieder eine Unmenge an
Leuten getroffen. Maggi und Andrea zum Beispiel. Und natürlich auch wieder meine werte Nachbarin nebst Kolleginnen. Irgendwann gegen
halb 1 kam dann der angekündigte und von uns schon lange gefürchtete Wettersturz, will sagen, es hat ziemlich zu regnen begonnen. Ach und windig war’s auch ein wenig. Hat uns aber nicht weiter gestört und einen Großteil der restlichen Schlossfest Besucher allem Anschein nach auch nicht. Ach, bevor ich’s vergesse: Steffi hab ich im Laufe des Abends auch getroffen und Tschulie, und Tina und Christina, Simone und Siegi. Und natürlich Schalli und Kathi.
So gegen halb 6 Uhr entschieden wir dann, es wäre an der Zeit die After Hour zu starten, also setzten wir uns, gefolgt von einem Trupp feierwilliger Kollegen und deren Kollegen, in Richtung Saufpark in Bewegung. Dort gab’s ein wenig Bier und viel, viel mehr
UltraStar. Als wir schließlich alle unsere Stimmen (und die Ohren der anderen) ausreichend strapaziert hatten, folgte die Zweite Runde: Mario
Kart. Diesmal aber mit stark reduzierter Mannschaft, nämlich nur mehr Gregor, Mike, Lisa und ich. Endgültig Schluß war dann so gegen 10 Uhr, als wir endlich einsahen, dass es keinen Sinn hatte, betrunken Kart zu fahren, besonders wenn einer in der Runde aufgrund arbeitstechnischer Dinge wesentlich weniger betrunken war.
