Category Archives: Saufpark Intern

Saufpark Lives Forever – Ein AI Song

Ja, ich hab mich in die wilden Untiefen der Musik KI gewagt und mich darin mal ein paar Stunden lang verloren. Und als ich es dann nach zwei Tagen endlich schaffte, mich wieder an die Oberfläche zu kämpfen, war ich um die Erkenntnis reicher, dass es ein riesen Aufwand war, so einen Song zu basteln. Und wäre ich auch nur ein kleines Bisschen musikalisch, dann wäre es sicher weniger anstrengend gewesen, das ganze mit ein paar Freunden zusammen von Hand zu machen. Aber es ist nunmal wie es ist und so brauchte es eben unzählige Wiederholungen bis die KI annähernd das zustande brachte, um das ich sie gebeten hatte. Zumindest den Text, den ich ihr vorgegeben habe, hat sie die meiste Zeit korrekt gesunden. Mit kleinen Ausreissern bei der Aussprachen von Wörtern wie B52. Besagter Text ist großteils von mir persönlich, aber ChatGPT hat mich dabei tatkräftig unterstützt, wenn mir wieder mal kein vernünftiger Reim oder keine alternative Formulierung eingefallen ist.

Was kam nun dabei raus? Nun, eine Auswahl von Zehn Songs, die alle den gleichen Text auf verschiedene Art interpretieren. Und Einen von den Zehn hab ich ein Lyrics Video spendiert. Das ist auch zu 100% ohne KI entstanden. Nur meine Kamera, meine Bar und Kdenlive hats dafür gebraucht:

Und hier noch die restlichen Anwärter:

Und? Würde ich es wieder machen? Wahrscheinlich, wenn mich irgendeine geniale Idee überkommen würde. Aber geplant hab ich mal nichts. Und einfach so damit herumzuspielen ist zu teuer und zu anstrengend.

Ach ja, falls es jemand selbst probieren will, hier die Website die ich verwendet habe: https://suno.com/

Die Geschichte des Saufpark Ringes – Teil 3: Weiter geht’s mit LEDs

Genaugenommen sage und schreibe 12 Jahre, um meinen Schlusssatz vom letzten Kapitel fortzusetzen. Zwar musste hin und wieder schon das eine oder andere Lämpchen getauscht werden, und manchmal waren auch Reparaturen an den Lichterketten selbst fällig, aber eigentlich lief er ohne größere Probleme. Er hätte wahrscheinlich auch noch die nächsten 12 Jahre gehalten, aber Technologie schreitet nunmal stetig voran. Und so kam im Jahr 2013 der Zeitpunkt, an dem ich über ein Upgrade nachdachte. LEDs hatten mittlerweile damit begonnen herkömmliche Glühbirnen in allen erdenklichen Lebenslagen abzulösen. Als normale Beleuchtung waren sie zwar noch etwas schwach, aber für Lichteffekte waren sie bereits gut geeignet und brachten auch noch einige Vorteile mit sich. Also hab ich erst mal damit begonnen mit einem RGB LED Streifen herumzuexperimentieren. Die konnte man ja mittlerweile sogar im OBI kaufen.
Und nachdem ich mit den Ergebnissen dieser ersten Schritte zufrieden war, ging’s erst mal dem bestehenden Ring an den Kragen. Das war schon einiges an Herumgezwicke und Gefädle bis ich den Ring von seinem bisherigen Lichterkettenschmuck befreit hatte.

Ah ja, mittlerweile hatte sich auch eine Stange zum Ring gesellt, die sich bei den Parties immer großer Beliebtheit erfreute. Aber um die geht es hier nicht.
Die helle Farbe des Ringes selbst hatte mich eigentlich schon immer gestört, weil er dadurch zu sehr in den Vordergrund rückte, obwohl der ja nur eine Halterung für den eigentlichen Effekt war. Also hab ich mich gleich daran gemacht ihn neu zu lackieren. Und ganz ehrlich, in schwarz sieht er einfach deutlich besser aus, oder?
Dann wurden die LED Streifen direkt auf den Ring geklebt und auch gleich dort mit dem Anschlußkabel verlötet. War gar nicht so wenig Arbeit, vier Drähte pro Streifen. Jeweils einen für Rot, Grün und Blau und dann nochmal einen für die gemeinsame Versorgung. Am anderen Ende des Kabels hing auch bei dieser Version wieder ein D-Sub Stecker. Falls sich noch jemand daran erinnert: Das sind die Stecker, mit denen man früher Drucker an den PC angeschlossen hat. Allerdings war der diesmal nicht für den direkten Anschluß an den PC gedacht. Das ganze direkt über den Parallelport zu machen war nicht mehr wirklich zeitgemäß. Insbesondere, weil 2013 praktisch kein PC mehr so einen Port hatte. Mit Microprozessoren und LEDs hatte ich zwischenzeitlich schon ein wenig Erfahrung gesammelt weshalb mir schnell klar wurde, dass ich die 32 Kanäle nicht alle einzeln ansteuern konnte sondern dafür ein dediziertes Bauteil verwenden musste. Und nach ein bisschen Suche im Internet fand ich den TLC5940, ein 16 Kanal LED Treiber mit PWM. Und um mit den benötigten zwei Stück dieser Treiber kommunizieren zu können entschied ich mich für einen ATtiny 2313 als Schnittstelle. Und wem das gerade überhaupt nichts sagt: Das sind diese kleinen, schwarzen rechteckigen Dinger mit den vielen Füßchen hier links. 😉 Und weil ich nicht vom System auf dem Bar PC abhängig sein wollte, sollte das ganze auch noch mit einem, damals noch ziemlich neuen, Raspberry Pi angesteuert werden. Also brauchte ich eine passende Platine um das alles zu verbinden. Das war mit KiCad glücklicherweise relativ einfach. Deutlich anstrengender war allerdings das Zusammenlöten des Ganzen. Aber für die Möglichkeit den Ring mit meinem Tablet zu steuern wars das wert.

Die relativ primitive Software hab ich dann immer wieder ein bisschen erweitert, aber leider nie soweit, dass die alten Animationen wieder funktioniert hätten. Das lag hauptsächlich an der Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Bauteile untereinander kommunizierten. Die war leider zu langsam für flüssige LED Animationen. Aber dafür konnte ich jeder Speiche ihre eigene Farbe geben, ist ja auch was.

Und so begann die Ära des zweiten Saufpark Ringes…

Die Geschichte des Saufpark Ringes – Teil 2: Einfach und simpel

Der Entschluß war also gefasst. Aber wie sollte ich das ganze angehen? Die Lösung die im Space verwendet wurde, kam für mich nicht wirklich in Frage. Dort hingen nämlich einfach nur diese professionellen Lichterketten mit den grünen, eckigen Kabeln sternförmig an der Decke. Für das hatte der Saufpark aber eindeutig zu wenig Raumhöhe. Außerdem brauchte ich etwas mit ein wenig mehr Haltbarkeit, weil ja jeder einfach raufgreifen und daran ziehen konnte. Also hab ich mir erst mal vom Handwerker meines Vertrauens einen Ring aus Eisenrohren schweißen lassen. Mit exakt 8 Speichen. Warum genau diese Zahl? Nun, ich wollte die Elektronik so einfach wie möglich halten. Deshalb wollte ich den Ring direkt über die parallele Schnittstelle des Barcomputers steuern. Und die hatte nunmal exakt 8 Datenleitungen. Alles was ich noch zusätzlich brauchte war eine Lichterkette und ein paar Halbleiterrelais. Und ein paar LEDs, damit ich überprüfen konnte, ob die Signale richtig bei der Steuerung ankahmen. Die Steuerungssoftware hab ich damals noch in Delphi geschrieben, weil das neben Visual Basic die einzige Programmiersprache war, die ich kannte, die Programme für Windows kompilieren konnte. Das Programm selbst war ähnlich simpel wie die Elektronik. Man konnte festlegen welche der Speichen leuchten sollten, und wie schnell sie sich in welche Richtung bewegen sollten. Ja, viel war’s nicht, aber es war vom Effekt her nahe am Vorbild. Wenn auch ein bisschen weniger imposant. Aber der Saufpark ist ja auch ein wenig kleiner als das Space. 😉
Aufgrund der Tatsache, dass die durchschnittliche Digitalkamera damals gerade mal mit einer Auflösung von 320×240 filmen konnte, gibt es aus dieser Zeit leider nicht wirklich irgendwelche Live Aufnahmen von Parties. Und die wenigen Male, an denen mit VHS gefilmt wurde sind leider nicht für die Öffentlichkeit geeignet. 😉 Allerdings hab ich damals noch alle größeren Änderungen an der Bar dokumentiert, weshalb wir dieses Filmmaterial haben:

Zugegeben, narrisch flüssig war die Animation nicht. Besonders, wenn man gerade an den Einstellungen gedreht hat. Aber ein lustiger Effekt war’s trotzdem. Und der hat uns dann auch erst mal gereicht. Für einige Jahre…

Die Geschichte des Saufpark Ringes – Teil 1: Wie das Ganze anfing

Die Geschichte des Saufpark Ringes beginnt in dem Jahr, das von vielen, wenn auch mathematisch nicht ganz korrekt, als der Beginn des neuen Millenniums angesehen wurde. Genauer gesagt im Juni des besagten Jahres 2000. Da geschah es nämlich, dass unsere HTL Klasse es geschafft hatte, die Wirren der Matura zu überwinden und nun zu ihrer wohlverdiente Maturareise aufbrach. Das sonnige Ibiza war als Ziel auserkoren, und eben dort, in unmittelbarer Nähe unseres Hotels, beginnt die Geschichte.
Dort befand sich nämlich das “Space”, eine Disco, die sich selbst für ungeheuer exclusiv hielt. Und um diese Exklusivität (und unsere Finanzen) nicht unnötig zu gefährden, hielten wir uns den Großteil unserer Urlaubswoche sorgfältig davon fern und suchten weniger exklusive Locations zwecks Alkoholkonsum auf. An einem Tag ging sich aber doch ein Besuch aus. Und was mich an diesem Besuch am meisten beeindruckte, gleich nach dem Preis von 800 Peseten für eine 0,33er Flasche Wasser 1Ein Preis von 800 Peseten entsprach damals ca. 66 Schilling, was umgerechnet 4,80 Euro sind. Und das zu einer Zeit, wo eine Kiste Zipfer Märzen umgerechnet so um die 13 Euro gekostet hat., war der Lichterkettenring, der dort einen Großen Teil der Decke umspannte und im Takt der Musik blinkte. Davon gibt es allerdings keine Fotobeweise, weil mir von den Türstehern leider nicht erlaubt wurde, meine Kamera mitzuführen. Dafür gibt’s aber ein Foto wie wir gerade vom Space, über die Straße zurück in unser Hotel gehen. Auf jeden Fall aber war es dieser LIchterkettenring, der mir vom Abend im Space in Erinnerung bleiben sollte.
Wieder zurück in der Heimat, machte ich mich daran, im Saufpark ein paar kleine Hommagen an unsere Zeit auf Ibiza einzubauen. Unter anderem die neonfarbenen Gummies, die kreuz und Quer durch unser “Stammlokal”, das Garbi’s, gespannt waren (Ja, das auf dem Foto sind Gummibänder und keine Laserstrahlen 😉). Aber auch der Ring, den ich im Space gesehen hatte, ließ mir keine Ruhe. Insbesondere, weil um die Zeit herum auch gerade “I Turn To You” von Mel C. aktuell war. Und im zugehörigen Musikvideo wurde auch fleißig unter einem Ring aus Lampen getanzt. Und so fasste ich den Entschluß, dass der Saufpark ebenfalls einen leuchtenden Ring bekommen sollte.

The Ring III

So, nachdem der Saufpark seinen 19. Geburtstag ohne größere Schäden überstanden hat (und wir hoffentlich auch 😉), ist es an der Zeit, dem Ring ein kleines Update zu verpassen. Und deswegen hab ich ihn jetzt erst mal abgebaut. Schau ma…

Der Long Island Iced Tea Rekord wurde gebrochen!

Zuletzt begab es sich vor 7 Jahren, dass der Long Island Rekord gebrochen wurde. Flo war der Name jener tapferen Person, die es zum Jahreswechsel 2002/2003 schaffte, die äquivalente Menge von ca. einer Flasche Bacardi an Alkohol zu trinken. Wenn auch mit nicht wirklich angenehmen Folgen, unter denen er noch während der Feier zu leiden hatte. Lange Zeit über blieb dieser Rekord unangetastet, auch wenn es einige Anwärter gab. Leider scheiterten alle Versuche, die magische 7 zu überschreiten. Teilweise sogar in einem sehr frühen Stadium aber immer aufgrund plötzlich eintretender, alkoholbedingter physischer aber auch psychischer Ausfallserscheinungen.
Nun aber, im Jahr 2010, genauer am 12.03.2010, anlässlich der Abschiedsparty von Lisa, war es endlich wieder soweit. Zwei unerschrockene, junge und vorallem gutaussehende Bargäste stellten sich der Herausforderung. Lisa und Tami waren die beiden, die sich fest vorgenommen hatten, in die Annalen (das sind zwei “n” es Fockala) des Saufparks einzugehen. Anfangs wurden sie noch durch Tini, ihres Zeichens Cousine von Tami, begleitet. Sie stieg allerdings bei Nummer 4 aus nicht hinreichend geklärten Gründen aus. Zwei weitere Gäste, Kohli und Flo, stießen etwas später zur Long Island Runde, kamen aber ebenfalls nicht über die 4er Grenze hinaus. So war die Anzahl der Rekordanwärter zu späterer Stunde wieder auf den Harten Kern geschrumpft, der dieses Vorhaben schon seit Wochen gehegt hatte. Leider musste sich aber auch Tami dem Long Island geschlagen geben. Die Nummer 6 war es, bei der sie es vorzog, in Zukunft auf dieses dunkelbraune, in 0,3er Krügen servierte Erfrischungsgetränk zu verzichten. So blieb nur noch Lisa, und die war ziemlich zuversichtlich. Wie sich herausstellte war diese Zuversicht sogar berechtigt. Laut dem offiziellen Barbuch Eintrag begab es sich um 06:27 Mitteleuropäischer Zeit. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lisa sage und schreibe 8 Long Island Iced Teas getrunken. Das entspricht ungefähr einer Flasche und einem Pfiff Bacardi an Alkohol.
Und nicht nur das, anders als alle anderen Rekordhalter, die es nach dem Aufstellen besagten Rekordes für notwendig hielten, in irgendwelchen seltsamen Posen und/oder an irgendwelchen seltsamen Orten herumzuliegen und sich einen Schnelldurchlauf des vergangenen Abends in umgekehrter Reihenfolge anzusehen, feierte Lisa noch bis zum tatsächlichen Ende der Party weiter. Nun gut, war ja auch ihre Party &#59;)
Meine Hochachtung Lisa, du hast wirklich Saufpark Geschichte geschrieben! So schnell wird der neue Rekord nicht gebrochen werden!

Die Saufpark 10 Jahres Feier

Bevor jetzt der Verdacht aufkommt, ich würde einen Bericht über die 10 Jahres Feier schreiben: Das wird nicht passieren, denn wie’s so schön heißt: What happened in Saufpark stays in Saufpark. Und glaubt mir, das ist auch besser so. Schon alleine deshalb, weil die Erinnerungen an die Ereignisse jenes schicksalhaften Abends bei allen ziemlich nebulös und unzusammenhängend sind, was eine realitätsnahe Nacherzählung nahezu unmöglich macht. Und natürlich will ich hier im Saufpark Blog keine Halbwahrheiten verbreiten. Aber eines kann ich über die Nacht des Saufpark Geburtstages sagen: Sie war einer 10 Jahres Feier würdig. Wir hatten aufraeumen_10_jahrezwar ein bisschen viel Glasbruch und einen unglaublich hohen Verbrauch an Gaffa Band, aber es war verdammt lustig. Massen Hillbilly Rock Sessions und sehr sehr laute Polonaisen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Heute hab ich es in Ermangelung einer Ausgehmöglichkeit endlich geschafft, die Bar von den Rückständen besagter Feier zu befreien. Anbei ein Foto zur Erläuterung der Menge an leeren Flaschen und an herumliegenden Partyerinnerungen. Fotos der Alkoholreste und Lebensformen in den Gläsern hab ich mal aus Rücksicht auf diejenigen mit schwächeren Mägen weggelassen. Und ja Lisa, die Gläser haben wieder mal geraucht. Glücklicherweise habe ich es aber geschafft, diese diversen undefinierbaren Flüssigkeiten in meinem Garten zu verteilen, bevor sich daraus intelligentes Leben entwickeln konnte, das höchstwahrscheinlich diplomatische Probleme bei zukünftigen Barparties mit sich gebracht hätte.
10_jahre_saufpark_mosaikAber eigentlich hab ich diesen Eintrag nicht angefangen um über meine Aufräumbemühungen zu schreiben. Eigentlich wollte ich nur das Bild vorstellen, das ich anlässlich des 10 Jahres Jubiläums zusammengebastelt habe. Es besteht ausschließlich aus Fotos der Saufpark Parties der vergangenen 10 Jahre. Aufgrund des Motivs sind es zwar nur die ziemlich dunklen und die ziemlich hellen Fotos, aber mir gefällt es trotzdem ziemlich gut.

Das Saufpark Jahr 2008

Nachdem ich den letzten Jahresrückblick irgendwie verschlafen habe, werde ich mich diesmal ganz besonders bemühen! Also, was haben wir erlebt, im Jahr 2008? Nun begonnen hat alles mit einem Feuerwerk, dessen Klasse ich hier nicht öffentlich nennen möchte. Geschah aber alles mit Einwilligung der Gemeinde und der jeweiligen Grundbesitzer, unter Einhaltung aller Sicherheitsabstände und unter Aufsicht von zwei, bis kurz nach Mitternacht völlig nüchternen, Pyrotechnikern. Das Bodenfeuerwerk war zwar irgendwie mehr Rauch als Feuer, aber die Raketen waren ziemlich schön. Und auch die Abschlußbombe, die im Grunde eigentlich nur groß und sonst nichts war und deshalb recht gemischte Reaktionen auslöste, gefiel mir ziemlich gut.
Knapp nach Silvester erwischte mich dann ein Grippaler Infekt (obwohl das wahrscheinlich keinen interressiert, aber mir wurscht). Und am ersten Wochenende des neuen Jahres verabschiedeten wir uns dann von Sandra, die wieder nach Schweden zurückkehrte.
Als nächstes folgte der Jungbauernball Kolsass, bei dem eigentlich nichts aussergewöhnliches passierte. Nur beim Onlinestellen der Fotos von besagtem Event verabschiedete sich eine meiner Partitionen ins Nirvana, was die Veröffentlichung empfindlich verzögerte und ein paar Leute ungeduldig werden ließ.
Als nächstes wurden wir dann vom Fasching erfasst. Aber so richtig. Der war heuer nämlich ziemlich kurz. Aber dafür auch ziemlich intensiv. Zuerst das Mullerschaugn in Fritzens, das wir bis zum bitteren Ende ausnutzten, und am selben Wochenende im selben Dorf der Faschingsumzug, an dem die Kolsasser Jungbauern mit ihrem “Viva Las Vegas” Wagen, und mit ihnen auch ich als treuer Fotograf, teilnahmen. Der zugehörige Ball fand übrigens im selben Zelt wie das Mullerschaugen statt. Und über das Ende im Steixner und über die Eristoff Ohren schreib ich mal nix.
Die nächste Station im Fasching war dann das Mullerschaugen im Hödnerhof, das ursprünglich eigentlich gar nicht auf dem Plan stand. Eigentlich wollte ich einen ruhigen Abend verbringen, da ich am kommenden Morgen wegen dem Schwazer Umzug ja ziemlich früh aus den Federn musste. So begann alles ganz gemütlich mit einem Bier bei Domi. Dort meldete Wambi aber an, ihn würde das Mullerschaugn in Mils doch ein wenig interressieren. Und da ich schon immer was für spontane Saufereien übrig hatte, schloß ich mich natürlich an. Oben sah es Anfangs aber nicht so aus, als könnte eine fetzige Party draus werden, doch als die Mullergruppen alle aufgetreten waren und sich immer mehr Leute in den hinteren Bar- und Diskobereich begaben, fings langsam an, lustig zu werden. Aber, wie’s so schön heißt: Wenn’s am lustigsten ist. Deswegen bin ich um 4 Uhr heim. Das machte das Aufstehen zum Schwazer Umzug nicht unbedingt leicht. Aber gegangen ist es, und irgendwann sind wir auch in Schwaz gelandet. Nur einen Treppenradgummi haben wir auf der Bundesstraße verloren. Am Umzug gab’s ein wiedersehen mit Wagennachbarn vom Fritzner Umzug, und mit deren Eristoff-Wolf-Kappen. Und der Patschenball in der Tennishalle war recht flüssig. Deshalb bin ich auch schon gegen 11 Uhr nach Hause.
Am Unsinnigen stand natürlich wieder mal der Ball im Kolsasser Gemeindesaal auf dem Programm. Arbeiten bin ich danach natürlich nicht mehr. Lange hat’s dann auch nicht mehr gedauert, und der Faschingsdienstag war da. Den hab ich erst relativ spät begonnen. Nämlich so gegen Mittag. Und ich bin mit dem Bus rauf. Die Kolsasser Jungbauern nahmen nicht teil, weil der Alkoholausschank auf den Wagen dieses Jahr spontan verboten wurde. Viele Vereine der Umgebung taten es ihnen gleich, was dazu führte, dass ganze 8 (geschätzt) Wagen am Umzug teil nahmen. Trotzdem hat’s lange genug gedauert. Gegen halb Vier war’s, als ich mich nach Hause aufmachte. Und einen lessigen Song hab ich an diesem Tag im Down Under kennengelernt: Paper Planes von M.I.A. Und das war’s dann mit dem Fasching.
Als nächstes gab’s erst im März wieder erwähnenswertes. Nämlich das St. Patricks Day Konzert im Treibhaus, bei dem sich Puke, Burning Mind und Catstep die Ehre gaben. Etwas später in diesem Monat suchten wir Geri in Leoben heim. Und dann war auch schon April. Und in eben diesem Monat wohnten wir einem Konzert von aCross, Mikes damaliger Zweitband, bei.
Und schon nähern wir uns mit Riesenschritten dem Maifest in Weer. Ende April hab ich noch kurz mit ein wenig Uranin auf meinem Dach herumgespielt und dann war er da, der 1. Mai. Leider ohne Maifest Weer. Das war nämlich wegen des schlechten Wetters am Vormittag verschoben worde. Stattdessen gaben wir uns die anderen verfügbaren Maifeste, die da waren Volders und Wattens. Und gleichzeitig haben wir Mario und Mias Abschied ein wenig gefeiert. Das Maifest Weer kam leicht verspätet am Vierten daher. Aber mit der üblichen Durchschlagskraft. Und den Kolsasser Fußballmädels haben wir auch noch zugeschaut, am Vierten. Zugemacht hat das Maifest aber schon relativ früh, so gegen 1 Uhr. War aber auch nicht besonders warm.
Mitte Mai gab’s das Hellfire Reloadet Festival im Hafen. Natürlich waren Lost Dreams mit von der Partie und Zero Four. Und nach Hause bin ich mit einem der ersten Züge.
Etwas später im Monat wurde uns die “Italy Night” der Kolsasser Feuerwehr beschehrt. Warum die nach all den Jahren als “Karibik Night” nun plötzlich italienisch geworden ist kann ich aber auch nicht sagen. Jedenfalls waren wir da und gewillt, bis zum Morgengrauen zu feiern. So weit kams allerdings nicht, da um 4 Uhr Schluß war, was uns dazu brachte, die heimatliche Bar aufzusuchen und dort weiterzufeiern. Gefolgt von einer Mario Kart Session. Lustig wars…
Ebenso lustig war das Frühschoppen am darauffolgenden Morgen (Mittag eigentlich). Aber wer braucht schon Schlaf.
Zwischendrin, bei einem Innsbruck Wochenende, hab ich durch Zufall die Matreier Mädels getroffen, die sich früher immer zusammen mit uns die Nächte im Titty um die Ohren geschlagen hatten. Die haben übrigens gepoltert.
Dann war der 25. da und ich hisste Pflichtbewusst meine “Don’t Panic” Handtuchflagge um dem Tod von Douglas Adams zu gedenken.
Die nächste Herausforderung kam in Form des Club 3 Open Airs. Diesmal hatte ich aber nur am Samstag Zeit, und auch da sah es ursprünglich so aus, als würde alles ins Wasser fallen (buchstäblich). Den Großteil des Abends haben wir nämlich damit verbracht, auf der Terrasse vom Baumala auf das Ende der Regenschauer zu warten. Ist aber noch ganz lustig geworden in Fritzens. Und geendet hat alles im Ruetz in Wattens beim Frühstücken.
Im Juni hielt mich dann die Hochzeit eines Arbeitskollegen davon ab, das Buchenfest in seiner vollen Länge und Härte mitzuerleben. Aber da die Hochzeit zufälligerweise in Gnadenwald stattfand, und ich nach der Hochzeit zufälligerweise kein Taxi bekam, bin ich noch gach einen Sprung rüber.
Eine Woche später schwappte die rot-weiß-rote 5 Euro Bier Welle, genannt EM, schließlich auch über uns, weshalb wir einige Male gen Innsbruck zogen, um die zahlreichen Fanzonen und -meilen unsicher zu machen. Eine ganze Stadt in Festivalstimmung mit allem was dazugehörte. Inklusive Security Schleusen und schlechten Sanitäranlagen. Wobei es sich bei besagten Sanitäranlagen großteils um Hauswände in der Altstadt handelte, was bei den Anwohnern für ganz andere Stimmungen sorgte. Aber den Party- und Fußballfans war das ziemlich wurscht. Wir, für unseren Teil, verbrachten die Fanzonen Zeit großteils vor Tom’s Stand in der Maria Theresienstrasse (der mit Abstand der lauteste war). Das Spiel Österreich-Polen ausgenommen, denn das erlebten wir sogar in der unvergleichlichen Atmosphäre des Berg Isel Stadions. Der anschließende Zug der Österreich Fans vom Bergisel in die Innenstadt war ebenso unvergleichlich. Und das obwohl das Spiel unentschieden ausgegangen war. Nicht auszudenken, was bei einem Sieg passiert wäre. Auf jeden Fall kann man zusammenfassend sagen: Die EM Tage begannen früh und endeten spät. Eine geile Zeit war’s! Und das, wo ich zu Anfang doch ein totaler EM Gegner war. Tja…
Nachdem die EM überstanden war, und der Uringeruch langsam wieder aus der Innenstadt verschwand, fing ich an, mir über die Fertigstellung der Kist LaBoum 2.0 Gedanken zu machen, denn das Metal Camp ’08 rückte immer näher. Pünktlich zwei Tage vor Anbruch unserer Reise wurde sie dann auch endlich fertig und wir konnten am 3. Juli beruhigt gen Tolmin ziehen, dem Hell over Paradise ’08 entgegen, auf dem wir diesmal eine ganze Woche bleiben würden. Und was soll ich sagen? Zach war’s! Eine ganze Woche Festival! Zach! Und als hätte das nicht gereicht, gab’s nicht mal eine ganze Woche später schon das Kolsassberger Schlossfest. Freitag war lessig, Samstag war nicht ganz so gut und außerdem immer wieder von Regenschauern durchzogen. Ebenso von Regenschauern geplagt war das Volderer Dorffest, dessen Auftakt wir wieder im Baumala zubrachten, auf das Ende des Regens wartend. Geendet hat alles wieder in der Bar und wieder mit Mario Kart. Schräg…
Das Terfner Seefest fiel dieses Jahr wieder mal auf einen ganz besonderen Termin. Nämlich auf den Geburtstag von Maggi, meinem Bruder und meiner Wenigkeit. Das musste natürlich ordentlich gefeiert werden.
Mitte August hieß es dann wieder mal rauf nach Innsbruck, zur Harley’s Open House Party. Und die war wieder mal gigantisch. Zwar hat’s am Freitag geschüttet wie aus Kübeln, aber das hat uns nicht vom Feiern abgehalten. Am Samstag war’s trocken, dafür aber auch gestoßen voll. Wie üblich eben. Und beide Tage ging’s danach noch schnell ins Abyss. Und vorher eigentlich auch.
Schön langsam begann sich der Sommer seinem Ende hinzuneigen und abschließend konnte man sagen: So eine Scheiß Wetterverteilung! Unter der Woche war’s immer heiß und sonnig, aber die ganzen Festln an den Wochenenden hat’s fast durch die Bank verregnet. Aber wirklich fast jedes einzelne. Tja…
Ende August riefen Lost Dreams zum Videodreh auf, für den sie noch Partystatisten brauchten. Und als treue Fans folgten wir dem Ruf natürlich. Ganz nebenbei musste unser Domi auch noch als Bassist einspringen, weil der ursprüngliche die Band einen Tag vorm Videodreh verlassen hatte. Die Dreharbeiten gestalteten sich auf jeden Fall recht lustig, was höchst warscheinlich auch daran lag, dass die Getränke echt waren. Deshalb war ich auch schon dementsprechend gut am Weg, als ich mich im Shakespears mit Kollegen traf um weiter um die Häuser zu ziehen. Das resultierende Video ist übrigens vor ein paar Tagen rausgekommen und auf YouTube zu bewundern.
Ziemlich genau eine Woche später veranstalteten die Kolsasser Jungbauern die “Summer Rock Night”, dieses Jahr sogar mit einer meiner lokalen Lieblingsbands: Puke. Der Platz vor der Bühne war zwar nicht so üppig gefüllt, wie bei einem ihrer Konzerte im Treibhaus, aber wir hatten einen mords Spass. Ich hatte noch am Dienstag Muskelkater vor lauter Herumspringen. Wie dem auch sei, am Tag nach der Summer Rock Night fand das Rohrfest statt. Wie schon beim letzten Mal hielt sich auch diesmal der Andrang in Grenzen. Aber trotzdem wurde fleißig gefeiert. Gewisse Leute fühlten sich sogar dazu genötigt, auf der Theke stehend lautstark durchs Mikrofon zu singen…
Die Woche drauf veranstalteten die Weerer Muller (glaub ich) ein Seifenkistenrennen auf der Weerbergstraße. Anlässlich dieses Ereignisses fanden wir uns auch an der Rennstrecke ein, um die unzähligen, todesmutigen Rennfahrer anzufeuern. Dummerweise hatte ich an diesem Abend noch eine zweite Hochzeit, auf der ich tanzen musste (nur sprichwörtlich). Deswegen habe ich mich auch gegen 21 Uhr von der feiernden Menge losgerissen (und das, wo’s gerade total lessig war) und bin nach Innsbruck, wo ich mit Stephi und einer alten Schulfreundin von ihr verabredet war. Ganz nebenbei öffnete an diesem Tag auch das Jailhouse zum ersten Mal seine Pforten, und zwar im Lokal des ehemaligen Yellowstone.
Und das war’s eigentlich auch schon so ziemlich. Seitdem ist nicht mehr viel erwähnenswertes passiert. Nunja, Jörg Haider ist gestorben, aber das passt eigentlich nicht wirklich hierher. Gut, erwähnt gehört es schon. Schade um ihn!
Ach, und der Saufpark hat eine neue alte Couch bekommen. War auch langsam mal Zeit!
Der Advent hat uns noch ein paar Glühkindlmarktbesuche beschert, deren Fotos aber leider nicht die nötige Qualität aufweisen, um sie auf saufpark.at zu veröffentlichen. Vielleicht stelle ich aber die Fotos vom Glühweintrinken bei der Mitternachtsmette am 24. online. Schau ma mal…
Auf jeden Fall war’s wieder mal ein interressantes Jahr, auch wenn der Sommer ziemlich verregnet war, und der Winter noch nicht allzuviel Schnee hervorgebracht hat. Freuen wir uns trotzdem auf die kommende Saufpark Silvesterparty und auf das Jahr 2009, das auch noch das Andreas Hofer Gedenkjahr wird.

Veränderung im Saufpark

Lange Zeit war sie ein treuer Begleiter und wann immer Leute zu müde oder zu betrunken waren, um alleine nach Hause zu gehen, stand sie bereit. Niemand weis genau, wieviele Leute diese Couch schon gesehen hat, und welchen Tätigkeiten jene Leute auf besagtem Sitzmöbel nachgegangen sind. Und dies soll hier auch nicht erläutert werden. Vielmehr geht es darum, von unserer getreuen Retterin in der Sitzplatznot Abschied zu nehmen und ihren Nachfolger mit offenen Armen zu empfangen.
PS: Ich hätte nie gedacht, dass unter einer Couch so viel Dreck platz hat:
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