Jetzt surft ihr auch auf Saufpark sicher!

Ab sofort gibts saufpark.at und blog.saufpark.at nur mehr über https. Das bedeutet, ihr könnt euch ab jetzt sicher sein, dass alles was ihr auf diesen Seiten seht auch wirklich von meinem Server kommt und euch kein Betrüger irgendwelche seltsamen Sachen unterschieben kann.

saufpark_https

Das PiBook Projekt – Teil 1: Alte Festplatten

Ich denke mal, das Western Digital MyBook ist jedem ein Begriff, oder? Nun, falls nicht: Dabei handelt es sich um eine buchförmige,dsc_0503 externe Festplatte. Und weil mir das Design eigentlich gut gefallen hat, und ich Western Digital auch festplattentechnisch einigermaßen vertraue, nenne ich einige dieser USB Bücher mein Eigen. Nun begab es sich allerdings irgendwann mal, dass der verfügbare Speicherplatz von zwei dieser Platten (500GB) nicht mehr so ganz zu meiner Vorstellung von “ausreichend” passte. Da die Platten aber auch nicht zu meiner Vorstellung von “kaputt” passten, landeten sie erst mal im Keller. Eine in meinem Kellerabteil im Regal und die andere in einem komplett anderen Raum und einem komplett anderen Keller als temporärer Zusatzspeicher für unser gemeinsames NAS.
Und weil mich schon immer interessiert hatte, wie diese MyBooks von innen aussehen, und weil bei den 500GB Versionen sowieso nicht mehr viel Schaden anzurichten war, hab ich mir meine iFixit Spatel geschnappt und mal geschaut, was das Gehäuse überhaupt zusammenhält. Lustigerweise nicht viel, nur dsc_0508zwei Paar Plastikhaken. Natürlich hab ich aber davon nichts gewusst, und auch in späteren Öffnungsversuchen hat mir das Wissen um die Haken nicht geholfen, weil ich sie einfach nicht erwischt habe. Aber glücklicherweise geht das Gehäuse mit etwas sanfter Gewalt auch mit eingerasteten Haken auf. Auch wenns mich einen meiner Kunststoff Spatel gekostet hat.
Hat man die äußere Gehäuseschale entfernt, findet man eine herkömmliche WD Festplatte die zusammen mit der Controller Platine auf einem Metallträger montiert ist, der wiederum dsc_0520über vier Gummipuffer im Innenteil des Kunststoff Gehäuses hängt. Fotos gibts leider keine davon, weil ich verabsäumt habe, welche zu machen, als ich das ganze vor ca. einem Jahr auseinandergebaut habe. Dafür hab ich ein Foto von der Controller Platine, die im Endeffekt ein USB Festplatten Adapter ist und die ich auch schon ein paarmal als solchen verwendet habe.
Nun werdet ihr euch – vollkommen zurecht – fragen, warum ich eigentlich die Geschichte erzähle, wie ich eine USB Festplatte auseinandergenommen habe. Nun, vom ersten Augenblick an als ich den gut durchdachten Aufbau dieser Gehäuse gesehen hatte, verspürte ich den Drang dort etwas anderes hineinzubauen. Vorzugsweise elektronisch, mit angemessener Rechenleistung und wenn möglich mit bunten LEDs. Aber bis es soweit war, sollte noch ein wenig Zeit vergehen…

Metaldays 2015 – Eine Nominierung

So, seit Samstag wieder zurück von den Metaldays in Tolmin und das ganze, im Gegensatz zu anderen 😉 , ohne gröbere Schäden überstanden.
Leider wird das hier jetzt nicht der Bericht des ersten Tages, obwohl ich es kaum erwarten kann, die ganzen, teilweise recht schrägen, Erlebnisse auf Papier, pardon, auf Festplatte zu bringen, bevor der undurchdringliche Nebel des Alkohols sich entgültig darüberlegt und diese Schätze für immer verloren sind.
Heute bin ich allerdings hier um einen Nominierung bekanntzugeben. Und nein, keine Angst, das ist nicht wieder so ein Ice Bucket – Cold Water – wasweisich Scheiß. Nein, ich nominiere hiermit das Festivalband des Metaldays 2015 zur Wahl zum hässlichsten Festivalband ever. Warum ich das mache? Nun, schaut euch das Band einfach mal an:

IMG_20150727_153653Wunderschön, nicht? Beispielsweise diese hochdetaillierten Metaldays Logos in der Mitte, die aussehen, als wären sie Teil einer Wingdings Schriftart. Und erst die Platzaufteilung. Diese Perfektion! Die Metaldays 15 Schrift wurde sehr professionell im Bereich der Plombe plaziert, um sie nicht zu aufdringlich wirken zu lassen, während die beiden Wingdings Schädel und das Hofer und Monster Logo den hauptsächlich sichtbaren Teil des Bandes dominieren. Und durch die zurückhaltende Farbgebung der Metaldays Motive und der kräftigen Farben des Hofer Logos wird sehr deutlich sichtbar, dass es sich hierbei um ein Hofer VIP Kunden Band, ääh um ein Metaldays Band handelt 😉

Ich hoffe, weitere Festivalgeher teilen diese Meinung und helfen mit, dass dieses Band seinen redlich verdienten Titel erhält.

Viel Spass weiterhin!
Wopfi

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 4: Die eigene Domain

Irgendwia isch Fortunecity aba koa gscheider Ort fia die Saufpark Homepage gwesn. De hom nämlich hibsch a poor Regln khob, an de ma sich holtn hat miassn. Zum Beispiel so an deppaten Banner vo ianen auf jeda Seitn und selle Gschichtn. Oba glücklicherweise hot sich gonz unerwartet a Alternative ergebn:

Betreff: bar-homepage1
Datum: Sat, 3 Jan 2004 19:11:59 +0100
Von: Florian Kutter
An: Thomas Wopfner

http://emilia.ath.cx/
schaug da des un! des war was! unbegrezter webspace ohne werbung! des sein zwoa schualkollegn vum flo!
mfg flo

Zwoa HTL Kollegn vo meim Bruada hom so nebnbei a Webhosting Projekt auf die Fiass gstellt: emilia. Und se worn so nett und hom mia an Webspace auf ihrem Server gebn.
Leida hom se oba es emilia Projekt irgendwenn no spata in 2004 beendet. Se woan zwoa so nett, und hattn mei Seitn als oane vo wenign no khaltn, oba i huns als Zeichn gsegn, dass an da Zeit wor, an sichan Ort fian Saufpark z’suachn. Und so hun i mi am 11. März 2004 bei all-inkl.com angmeldet. Und des wor a da Zeitpunkt, wo da Saufpark sei richtige Adressn kriag hot: saufpark.at
In dem Johr hun i a entschiedn, dass es Zeit fia an kloanen Designwechsl war, und so hun i die Saufpark Seitn komplett nui gmocht. So, dass se ausschaug wia es Saufpark Barbuach.

Und zum erstn Mol hots zwoa verschiedene Galerien gebn: Inside Saufpark und Saufpark on tour. Und in da nui dazuakemmenen Galerie worn es erschte Mol Fotos vo am Festl drein, des nit im Saufpark stattgfunden hat. Nämlich vom Faschingsumzug in Weer. Und irgendwia bin i no draukemmen, dass eigentlich ganz lustig isch, wenn i mei Kamera mit auf Dorffestln nimm. Und weil die Leit a olle hibsch begeistert woan, dass do auf oamol oana umma isch, der Fotos macht, bin i dabei bliem. Und iaz, fast genau 11 Johr spata gibs in Saufpark olm no. Zach! Des hatt i ma nia denkt, wia i zelbn a Seitn bastelt hun, damit die Schualkollegn sich die Partyfotos vo ins unschaugn kennen…

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 3: Das Ende von Tom’s Homepage

Jo, mir ham a Bar khob und fleißig drein gfeiert. Es oanzige wos no a bissl bled gwesn isch, wor, dass die meistn vo die Kollegn decht relativ weit toms_homepage_saufparkweckgwohnt hom. Und wia no die Matura gschofft wor, im Juni 2000, hun i die Leit vo da HTL a nimma so wirklich oft gsegn. Die geheime HTL Seitn auf Tom’s Homepage isch zwor gonz hetzig gwesn zum Festltermine einizschreibn, oba fia die Fotos wors nix gscheids. Außerdem wor dea gonze Schmeh mitn HTL Login nimma so lustig, iaz wo’s die HN5c nimma gebn hot. Und irgendwenn hun i no die Saufpark Homepage programmiert. A extrige Seitn auf Tom’s Homepage, wo ma Fotos vo die Festl im Saufpark unschaugn hot kennen, die Einrichtung und eppas in a virtuelles Barbuach schreibn. Des Barbuach wor übrigens mei erster Versuch, eppas mit PHP zu programmian.
Wenn ma aufn Begrenzungspfostn klickt hot, isch ma mitn Passwort vo da oltn, geheimen Seitn auf a Listn mit die zukünftign und vergongenen Termine kemmen. saufpark_galerie_version_1Und wia hoffentlich am Screenshot auffallt, bin i mit da Zeit a draukemmen, dass es gscheida isch, wenn ma fia a Homepage nit Hintergrundmuster hernimmb, de ausschaugn als hat ma an Wasserfarbenkasten ausgsoffn und danach am Bodn gspiebn 😉
Und irgendwenn amol isch die Saufpark Seitn no zgroass fia Tom’s Homepage woan. Oder besser gsagg: Sie isch zgroass fia die Speicherplatzbeschränkungen vo Geocities woan. Und deswegn hun i mi no bei Fortunecity registriat und die Saufpark Homepage oanfoch do hin verschobn. Und i glab, irgendwenn amol um de Zeit umma, hat da Saufpark a sei erste, offizielle Domain kriag: saufpark.at.tf vo Alpennic. Genau woass i’s oba nimma, weil i de nit amol selber registriat hun, sondern a Kolleg vom Flo.
Aba wurscht. Auf jedn Fall ischs nocha so kemmen, wias kemmen hot miassn: Weil Tom’s Homepage zum dem Zeitpunkt weda mi no eppan onderen mehr interessiat hot, hun i mi dazua durchgerungen se zlöschn. Ab do hots no lei mehr Saufpark gebn.

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 2: Der “echte” Saufpark

Es Johr 1999 isch kemmen und mit iam es 25jährige Jubiläum vo da EDV-Wopfner, da Firma vo die_kellerbarmeim Papa. Und um an gscheidn Ort zum Feiern z’ham hat ea entschiedn, dass die Kellerbar, de ea voa Ewigkeitn amol zammen mit seine Kollegn baut hot, hergrichtet wean muass. Weil bis zu dem Zeitpunkt isch do drein lei a uralter Plattnspieler gstondn und a poor Bamstämm mit Schoffell drau als Hocker. Und so woan mia in ganzn Herbst lang hibsch fleißig, und danoch hot ma die Kellerbar kam mehr kennt.
Und no isch die groasse Einweihungsfeier kemmen, am 6. November 1999. Und es wor a echt zache und echt lessige Feier! Und obwohl mir zu der Zeit hauptsächlich zun Loggo hoam in “Titti Twister” [sic] saufn gangen sein, hom ma no langsam ungfongen, insere eigene Kellerbar fia die Festln herznemmen. Und weil da Papa ziemlich am Onfong scho draukemmen isch, dass koa blede Idee war, wenn jeda, der bei a Party dabei isch unterschreib, hom ma bold amol sowas wia a Barbuach khab.erster_barbuacheintrag Im Endeffekt woars a Heftmappn mit a poor Einlegeblattln, ober es wor scho amol eppas. Und weil i enk in erschtn Eintrog nit vorenthaltn mecht, segsn do rechts auf da Seitn. Long hots oba nit dauert, und mir hom ins a richtigs Barbuach kafft. Und die erschte Party, de die Ehre khob hot, do drein verewigt zu wean, wor a Klassntreffn am 12.02.2000. Und des wor sozusogn da Auftakt zu hibsch a poor Festln mit ziemlich a poor Leit. Oans wor oba a bissl bled: Mir hom nit wirklich an Nomen fia die Bar khob. Jeda hot oanfoch gsogg, gian ma zum Wopfi in die Bar, ober des wor ins irgendwenn amol zwenig. Deswegn hun i hintn im Barbuach drein a kloane Namensfindung ungrissn. Bei jedn Festl hun i es Buach ummagebn und die Leit Vorschläge einischreim lossn, wia ma die Bar hoassn solln. Irgendwia wor des oba nit so wirklich von Erfolg gekrönt. Wohrscheinlich deswegen, weil bsoffene Leit selten sinnvolle Vorschläge mochn 😉

Und i glab, es hot foscht a Johr dauert, bis ma mit da Namenssuche auf an grianen Zweig kemmen sein. Wenn genau des wor, kunn i nimma sogn, oba i glab, dass es da Georg wor, dea irgendwenn ban zommenhockn in da Bar gsogg hot, dass ma die Bar oanfoch Saufpark hoassn solln. Zelbn isch South Park grod es erschte Mal im deitschn Fernsehn gloffn und jeda hots gschaug und sich gwundert, wos des fa zache und witzige Serie wor. Und des Wortspiel wor irgendwia hibsch naheliegend.

Und so hot sichs zuatrogn, dass insere Bar Saufpark hoasst. Und wos des iaz mit da Seitn zum toan hot, des kimmb ban nextn Mal 🙂

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 1: Wie alles anfing

Zuerst möchte ich mich bei meinen rein hochdeutsch sprechenden Lesern (laut Statistik im letzten Jahr immerhin 4% aller Besucher) entschuldigen, weil i diesen Blog Eintrag in Mundart verfassen werde. Da es sich dabei um die Entstehungsgeschichte des Saufparks handelt, wäre es unpassend, das ganze in hochdeutsche Begriffe zu zwängen. Darum bitte ich um Verständnis.

Also, des ganze hat eingentlich hibsch unspäktakulär ungfangen. I wor zelbn a junger HTLer und es Internet hots grod ersch amol a paar Jahr gebn. Und i als sogenannter “Early Adopter”, obwohl i nit glab, dass zelbn scho so khoassn hat, war natürlich mitten drein. Sogoa mit eigener Homepage. De war designtechnisch allerdings a bissl – wia soll ma sogn – anspruchsvoll fia die Augen 😉 An dem war zu am Großteil des Bildbearbeitungsprogramm schuld, des i zelbn öfters benutzt hab (Ulead PhotoImpact). Des hat nämlich a irrsinnig lessiges Tool zum erzeugn vo Hintergrundkacheln khab, und des hun i hibsch oft hergnommen. I tat an der Stell iaz gean a poor Biltln vo da altn Homepage herzoagn, oba leida isch de bei meim groassn Plattencrash vo 2002 unwiederbringlich verloan gangen. Oba bei Hintergrundbildern, de farbnebel1.jpg und cloud_backdrop.gif khoassn ham, kennts enk vorstellen, dass des nit unbedingt furchtbar schod isch. Lei so zur Erläuterung do oane fo meine HIntergrundkacheln aus der Zeit: bluegoldbackUnd dazua a kloane Auswahl meiner Überschriften. Wunderschian, nit? 😉
ueberschriften_collageKoa Wunder, dass da Mike so Sachen wia:

Wopfi, dei Auswahl vo die Hintagründ fasziniert mi imma wieda
pfiat gott

in mei Gästebuach gschriebn hat, wenn eas nit grad zum Chattn mitn Dave missbraucht hat um a Worms 2 Partie übers Internet anzureissn.

Und was hab i auf der Homepage draukhab? Naja, a Seitn mit meine lieblings MP3s (zelbn hot no koana gwisst, dass des illegal isch, weil CDs hot ma jo sowieso kopiert), a Seitn über Spiele, bsunders über Command & Conquer, a Seitn über QBasic programmian und a Seitn über Emulatoren und die ROMs dazua.
Aba um des ganze Zeig geats jo nit. Gian tuats um a kloanes, unscheinbares Pi Symbol, des auf da Willkommensseitn vo mei Homepage rechts unten im Eck war. Und wer “The Net” mit da Sandra Bullock gsegn khab hat, der hot sich auskennt. Mit dem kloanen Unterschied, dass ma bei mir lei Strg druckt haltn hat miassn daweil ma drau doppelklickt hat.

Die Seitn und es Pi im Eck kann ma sogoa no auf Archive.org anschaugn. Die Hintergründe und sonstige Biltln sein zwar weck, aber man erahnt no, wias ungefähr ausgschaug ham muass: Tom’s Homepage

Und wenn ma alls richtig gmacht hat, isch folgendes daheakemmen:

Und somit wor die erschte Hürde gschafft, um auf die Vorgängerseitn vo dem zu kemmen, wos ma heit als Saufpark kennen.
PS: Falls es eppan augfalln isch: Jo, in Effekt bei da Schrift hun i ma vo Bugs – Die Spezialisten ausgliechn 😉

Auf jedn Foll sein no de, de es geheime Passwort gwisst ham, also meine HTL Kollegn, auf die Top Secret Seitn kemmen, auf der am Anfang a no nit viel drauf wor, aussa a bissl HTL und saufbezogener Bledsinn. Aber trotzdem war des sozusagen die Geburtsstunde von Saufpark.

Das Absolut Lampen Projekt – Teil 6: Gut Ding braucht Weile

“Hä? Was ist denn das? Teil 6? Wo sind denn die anderen Teile?” werden sich nun wohl einige denken. Und ja, das ist ein wenig schräg, gebe ich zu. Die Teile 1-5 sind nämlich schon ein Weilchen her 😉 Die passierten nämlich alle im Jahr 2009. Wer sie nachlesen will, hier bitteschön: Das Absolut Lampen Projekt.

Warum jetzt aber das Ganze? Nun, ich hab wieder mal meinen Blog durchgeblättert und bin draufgekommen, dass ich den finalen Schritt meines Absolut Lampen Projektes immer noch schuldig bin. Und zwar den Eisblock, auf dem die Lampe nun doch schon seit einiger Zeit steht. Und deshalb werde ich das jetzt nachholen:

Das Schlimmste war also geschafft! Nach stundenlanger Löt- und Programmierarbeit hatte ich eine Lampe, die je nachdem, wieviel um sie herum los war, verschieden hell leuchtete. Fetzig! Nur sah die rohe Platine mit den drei Status LEDs aber für alle, die nicht gerade Hardcore Elektronik Freaks waren ein wenig undekorativ aus. Also musste ein passender Sockel her. Und natürlich hatte ich schon seit Beginn des Projektes etwas mit Eis im Sinn. Aus diesem Grund habe ich auch img_2640Kunsteis in verschiedenen Variationen eingekauft, um mich inspirieren zu lassen. Die Eiswürfel und -brocken sahen auch recht nett aus, nur waren sie nicht geeignet, die Absolut Flasche zu halten oder die Elektronik zu verstecken. Also entschied ich mich dafür, selbst etwas zu entwerfen. Glücklicherweise war ein Freund gerade dabei, sein Eigenheim zu bauen und hatte deshalb praktisch überall diese blauen Isolierplatten herumliegen. Mit einem kleinen Stück von eben diesen habe ich mich dann zuhause hingesetzt und mal den Schnitzer in mir rausgelassen. Und so schlecht ist mein Eisberg ja gar nicht geworden, oder? Und das Schnitzen hat gar nicht so lange gedauert. Das Aufräumen der ganzen Reste allerdings schon 😉
Noch war es allerdings nicht geschafft! Irgendwie musste ich meinen Eisberg Entwurf ja in eine Form bringen, die auch ein wenig nach Eis aussah. Glücklicherweise fand ich da ziemlich schnell jemanden, der mir mit diesem Problem helfen konnte. Und zwar einen mittlerweile leider schon verstorbenen Kollegen aus der Arbeit, der sich mit Kunstharz ziemlich gut auskannte. Ein wenig hats zwar gedauert, aber schließlich hielt ich einen perfekten Acryl Abguss (heißt das so? Wurscht 🙂 ) meines Eisbergs in Händen. Bevor der aber mit meiner Lampe vereinigt werden konnte, musste ich nochmal das sprichwörtliche Schnitzmesser in die Hand nehmen. Sprichwörtlich deshalb, weils eigentlich mein Proxxon Bohrschleifer mit einem Fräßkopf für Kunststoff war. Und diesmal habe ich mich, um der unnötigen Verschmutzung meiner Wohnung vorzubeugen, sogar vor die Tür begeben. Und ja, das war eine weise Entscheidung. Ebenso war es Weise, eine Schutzbrille aufzusetzen. Obwohl im Nachhinein betrachtet eine Staubmaste auch nicht blöd gewesen wäre. Auf jeden Fall sah ich, nachdem ich den Raum für die Elektronik und das Loch für den Bewegungsmelder gefräßt hatte selbst ein wenig nach Eisberg aus 😉 Lessig, dieser Acrylstaub!
Nun war aber endlich alles bereit für die IMG_2239Hochzeit von Elektronik und Sockel. Dabei bemerkte ich allerdings ziemlich schnell, dass ich den Bewegungsmelder nicht an der ursprünglich vorgesehenen Position auf der Platine belassen konnte, weil ich die aus ästhetischen Gründen anders gedreht einbauen musste, als ich eigentlich geplant IMG_2271hatte. War aber keine größere Sache und nach ein wenig Flachband Kabel Löterei war alles sauber im Sockel verstaut und wartete nur mehr darauf, meine Wohnung als dekorative Nachtleuchte zu verschönern.
Und das macht sie jetzt auch schon eine ziemlich lange Zeit ohne irgendwelche Probleme. Also könnte man fast sagen, das Projekt Absolut Lampe war ein Erfolg 🙂

 

Ah, vielleicht doch nicht…

Aufgrund der zahlreichen, in den letzten 24 Stunden auf mein Konto eingegangenen Zahlungen in unbestimmter Höhe, fühle ich mich dazu verpflichtet, drei Dinge klarzustellen:

  1. Das Bezahlangebot von Saufpark startet erst in einer Woche
  2. Die Zahlungen dürfen nur mittels Kreditkarte erfolgen
  3. Das Ganze war natürlich, wie die meisten sowieso schon von Anfang an gewusst haben, von vorne bis hinten gelogen 😉

Natürlich wird Saufpark nie kostenpflichtig werden. War jo a Scheiß Idee. Aber i wollt oanfoch an kloanen Aprilscherz mochn 🙂

Allerdings, wenn Google mi anruaft, und fragt, ob i für 2,735 Milliarden verkaffn tat, no kanns sein 😉

Saufpark wird kostenpflichtig

Am 11. März ist saufpark.at 10 Jahre alt geworden. Eine lange Zeit für eine Fotoseite, die ursprünglich nur dazu gedacht war, Bilder von privaten Festln für meine Schulkollegen verfügbar zu machen. Damals lief sie noch auf einem privaten Webserver und hieß noch saufpark.at.tf
Seit dem ist viel Zeit vergangen. Viele Fotos wurden seitdem hochgeladen und noch viel mehr wurden heruntergeladen. Dieser Speicherplatz und Traffic kostet natürlich Geld. Und da die Seite finanziell natürlich nichts einbringt, musste ich alles aus eigener Tasche zahlen. Aber das soll sich nun ändern:
Lange habe ich mit dieser Entscheidung gekämpft, bin aber schließlich zu dem einzig richtigen Entschluß gekommen: Da ich saufpark.at nicht länger mit eigenen Mitteln erhalten kann, aber auch nicht will, dass die unzähligen Galerien für immer gelöscht werden, werde ich im Laufe der nächsten Woche ein paar kleine Änderungen vornehmen.
Aber keine Sorge! Natürlich kann man sich die Fotos nach wie vor gratis ansehen. Aber nur mehr 20 Stück pro Tag, und maximal drei Galerien pro Woche. Dieser Zugang wird in Zukunft “Saufpark Free” heißen.
Für uneingeschränkten Zugriff wird man zukünftig “Saufpark Premium” um ca. 10 Euro im Monat benötigen. Dafür kann man aber so viele Fotos und Galerien ansehen, wie man will.
Möchte man saufpark.at aber bestmöglich nutzen, und wirklich alle Fotos sehen, also auch die, die normalerweise wegen ihres Inhalts für normale Gäste gesperrt sind, benötigt man “Saufpark Platinum” für 20 Euro im Monat. Diese Möglichkeit bestand bisher für Außenstehende gar nicht, was eindeutig eine Verbesserung darstellt.
Das Löschen eines ungewollten Fotos ist in Zukunft zum Sonderpreis von einem Euro pro Bild möglich. Dafür darf man dann aber auch Fotos löschen, auf denen man gar nicht drauf ist. So kann man zum Beispiel den verhassten Ex Freund komplett aus der Galerie seines lieblings Festes verbannen. Speziell zu diesem Zweck wird es ab 10 gelöschten Fotos einen Rabatt geben.

Ihr seht also, im Grunde ändert sich nicht wirklich viel. Auch die Werbebanner, die in Zukunft ab und zu über den Fotos eingeblendet werden, können einfach nach 5 Sekunden weggeklickt werden, so ähnlich wie bei YouTube.

Ach ja, zur Anmeldung benötigt man in Zukunft eine Kreditkarte. Abgebucht wird aber natürlich nur, wenn man sich für einen der kostenpflichtigen Zugänge entscheidet oder ein Foto löschen lässt. Zusätzlich dient diese Maßnahme dem Jugendschutz. Für Minderjährige werden nämlich in Zukunft unangemessene Inhalte ausgeblendet. Allerdings nur bei “Saufpark Free“.

Ich wünsche euch also weiterhin viel Spass auf Saufpark
Wopfi

PS: Sobald die neue Anmeldung freigeschaltet ist, erhalten die ersten 10 Besucher, die den Gutscheincode: Lirpalirpa angeben einen einmonatigen “Saufpark Premium” Zugang kostenlos zum testen.