Warum eigentlich Saufpark? – Teil 1: Wie alles anfing

Zuerst möchte ich mich bei meinen rein hochdeutsch sprechenden Lesern (laut Statistik im letzten Jahr immerhin 4% aller Besucher) entschuldigen, weil i diesen Blog Eintrag in Mundart verfassen werde. Da es sich dabei um die Entstehungsgeschichte des Saufparks handelt, wäre es unpassend, das ganze in hochdeutsche Begriffe zu zwängen. Darum bitte ich um Verständnis.

Also, des ganze hat eingentlich hibsch unspäktakulär ungfangen. I wor zelbn a junger HTLer und es Internet hots grod ersch amol a paar Jahr gebn. Und i als sogenannter “Early Adopter”, obwohl i nit glab, dass zelbn scho so khoassn hat, war natürlich mitten drein. Sogoa mit eigener Homepage. De war designtechnisch allerdings a bissl – wia soll ma sogn – anspruchsvoll fia die Augen 😉 An dem war zu am Großteil des Bildbearbeitungsprogramm schuld, des i zelbn öfters benutzt hab (Ulead PhotoImpact). Des hat nämlich a irrsinnig lessiges Tool zum erzeugn vo Hintergrundkacheln khab, und des hun i hibsch oft hergnommen. I tat an der Stell iaz gean a poor Biltln vo da altn Homepage herzoagn, oba leida isch de bei meim groassn Plattencrash vo 2002 unwiederbringlich verloan gangen. Oba bei Hintergrundbildern, de farbnebel1.jpg und cloud_backdrop.gif khoassn ham, kennts enk vorstellen, dass des nit unbedingt furchtbar schod isch. Lei so zur Erläuterung do oane fo meine HIntergrundkacheln aus der Zeit: bluegoldbackUnd dazua a kloane Auswahl meiner Überschriften. Wunderschian, nit? 😉
ueberschriften_collageKoa Wunder, dass da Mike so Sachen wia:

Wopfi, dei Auswahl vo die Hintagründ fasziniert mi imma wieda
pfiat gott

in mei Gästebuach gschriebn hat, wenn eas nit grad zum Chattn mitn Dave missbraucht hat um a Worms 2 Partie übers Internet anzureissn.

Und was hab i auf der Homepage draukhab? Naja, a Seitn mit meine lieblings MP3s (zelbn hot no koana gwisst, dass des illegal isch, weil CDs hot ma jo sowieso kopiert), a Seitn über Spiele, bsunders über Command & Conquer, a Seitn über QBasic programmian und a Seitn über Emulatoren und die ROMs dazua.
Aba um des ganze Zeig geats jo nit. Gian tuats um a kloanes, unscheinbares Pi Symbol, des auf da Willkommensseitn vo mei Homepage rechts unten im Eck war. Und wer “The Net” mit da Sandra Bullock gsegn khab hat, der hot sich auskennt. Mit dem kloanen Unterschied, dass ma bei mir lei Strg druckt haltn hat miassn daweil ma drau doppelklickt hat.

Die Seitn und es Pi im Eck kann ma sogoa no auf Archive.org anschaugn. Die Hintergründe und sonstige Biltln sein zwar weck, aber man erahnt no, wias ungefähr ausgschaug ham muass: Tom’s Homepage

Und wenn ma alls richtig gmacht hat, isch folgendes daheakemmen:

Und somit wor die erschte Hürde gschafft, um auf die Vorgängerseitn vo dem zu kemmen, wos ma heit als Saufpark kennen.
PS: Falls es eppan augfalln isch: Jo, in Effekt bei da Schrift hun i ma vo Bugs – Die Spezialisten ausgliechn 😉

Auf jedn Foll sein no de, de es geheime Passwort gwisst ham, also meine HTL Kollegn, auf die Top Secret Seitn kemmen, auf der am Anfang a no nit viel drauf wor, aussa a bissl HTL und saufbezogener Bledsinn. Aber trotzdem war des sozusagen die Geburtsstunde von Saufpark.

Das Absolut Lampen Projekt – Teil 6: Gut Ding braucht Weile

“Hä? Was ist denn das? Teil 6? Wo sind denn die anderen Teile?” werden sich nun wohl einige denken. Und ja, das ist ein wenig schräg, gebe ich zu. Die Teile 1-5 sind nämlich schon ein Weilchen her 😉 Die passierten nämlich alle im Jahr 2009. Wer sie nachlesen will, hier bitteschön: Das Absolut Lampen Projekt.

Warum jetzt aber das Ganze? Nun, ich hab wieder mal meinen Blog durchgeblättert und bin draufgekommen, dass ich den finalen Schritt meines Absolut Lampen Projektes immer noch schuldig bin. Und zwar den Eisblock, auf dem die Lampe nun doch schon seit einiger Zeit steht. Und deshalb werde ich das jetzt nachholen:

Das Schlimmste war also geschafft! Nach stundenlanger Löt- und Programmierarbeit hatte ich eine Lampe, die je nachdem, wieviel um sie herum los war, verschieden hell leuchtete. Fetzig! Nur sah die rohe Platine mit den drei Status LEDs aber für alle, die nicht gerade Hardcore Elektronik Freaks waren ein wenig undekorativ aus. Also musste ein passender Sockel her. Und natürlich hatte ich schon seit Beginn des Projektes etwas mit Eis im Sinn. Aus diesem Grund habe ich auch img_2640Kunsteis in verschiedenen Variationen eingekauft, um mich inspirieren zu lassen. Die Eiswürfel und -brocken sahen auch recht nett aus, nur waren sie nicht geeignet, die Absolut Flasche zu halten oder die Elektronik zu verstecken. Also entschied ich mich dafür, selbst etwas zu entwerfen. Glücklicherweise war ein Freund gerade dabei, sein Eigenheim zu bauen und hatte deshalb praktisch überall diese blauen Isolierplatten herumliegen. Mit einem kleinen Stück von eben diesen habe ich mich dann zuhause hingesetzt und mal den Schnitzer in mir rausgelassen. Und so schlecht ist mein Eisberg ja gar nicht geworden, oder? Und das Schnitzen hat gar nicht so lange gedauert. Das Aufräumen der ganzen Reste allerdings schon 😉
Noch war es allerdings nicht geschafft! Irgendwie musste ich meinen Eisberg Entwurf ja in eine Form bringen, die auch ein wenig nach Eis aussah. Glücklicherweise fand ich da ziemlich schnell jemanden, der mir mit diesem Problem helfen konnte. Und zwar einen mittlerweile leider schon verstorbenen Kollegen aus der Arbeit, der sich mit Kunstharz ziemlich gut auskannte. Ein wenig hats zwar gedauert, aber schließlich hielt ich einen perfekten Acryl Abguss (heißt das so? Wurscht 🙂 ) meines Eisbergs in Händen. Bevor der aber mit meiner Lampe vereinigt werden konnte, musste ich nochmal das sprichwörtliche Schnitzmesser in die Hand nehmen. Sprichwörtlich deshalb, weils eigentlich mein Proxxon Bohrschleifer mit einem Fräßkopf für Kunststoff war. Und diesmal habe ich mich, um der unnötigen Verschmutzung meiner Wohnung vorzubeugen, sogar vor die Tür begeben. Und ja, das war eine weise Entscheidung. Ebenso war es Weise, eine Schutzbrille aufzusetzen. Obwohl im Nachhinein betrachtet eine Staubmaste auch nicht blöd gewesen wäre. Auf jeden Fall sah ich, nachdem ich den Raum für die Elektronik und das Loch für den Bewegungsmelder gefräßt hatte selbst ein wenig nach Eisberg aus 😉 Lessig, dieser Acrylstaub!
Nun war aber endlich alles bereit für die IMG_2239Hochzeit von Elektronik und Sockel. Dabei bemerkte ich allerdings ziemlich schnell, dass ich den Bewegungsmelder nicht an der ursprünglich vorgesehenen Position auf der Platine belassen konnte, weil ich die aus ästhetischen Gründen anders gedreht einbauen musste, als ich eigentlich geplant IMG_2271hatte. War aber keine größere Sache und nach ein wenig Flachband Kabel Löterei war alles sauber im Sockel verstaut und wartete nur mehr darauf, meine Wohnung als dekorative Nachtleuchte zu verschönern.
Und das macht sie jetzt auch schon eine ziemlich lange Zeit ohne irgendwelche Probleme. Also könnte man fast sagen, das Projekt Absolut Lampe war ein Erfolg 🙂

 

Ah, vielleicht doch nicht…

Aufgrund der zahlreichen, in den letzten 24 Stunden auf mein Konto eingegangenen Zahlungen in unbestimmter Höhe, fühle ich mich dazu verpflichtet, drei Dinge klarzustellen:

  1. Das Bezahlangebot von Saufpark startet erst in einer Woche
  2. Die Zahlungen dürfen nur mittels Kreditkarte erfolgen
  3. Das Ganze war natürlich, wie die meisten sowieso schon von Anfang an gewusst haben, von vorne bis hinten gelogen 😉

Natürlich wird Saufpark nie kostenpflichtig werden. War jo a Scheiß Idee. Aber i wollt oanfoch an kloanen Aprilscherz mochn 🙂

Allerdings, wenn Google mi anruaft, und fragt, ob i für 2,735 Milliarden verkaffn tat, no kanns sein 😉

Saufpark wird kostenpflichtig

Am 11. März ist saufpark.at 10 Jahre alt geworden. Eine lange Zeit für eine Fotoseite, die ursprünglich nur dazu gedacht war, Bilder von privaten Festln für meine Schulkollegen verfügbar zu machen. Damals lief sie noch auf einem privaten Webserver und hieß noch saufpark.at.tf
Seit dem ist viel Zeit vergangen. Viele Fotos wurden seitdem hochgeladen und noch viel mehr wurden heruntergeladen. Dieser Speicherplatz und Traffic kostet natürlich Geld. Und da die Seite finanziell natürlich nichts einbringt, musste ich alles aus eigener Tasche zahlen. Aber das soll sich nun ändern:
Lange habe ich mit dieser Entscheidung gekämpft, bin aber schließlich zu dem einzig richtigen Entschluß gekommen: Da ich saufpark.at nicht länger mit eigenen Mitteln erhalten kann, aber auch nicht will, dass die unzähligen Galerien für immer gelöscht werden, werde ich im Laufe der nächsten Woche ein paar kleine Änderungen vornehmen.
Aber keine Sorge! Natürlich kann man sich die Fotos nach wie vor gratis ansehen. Aber nur mehr 20 Stück pro Tag, und maximal drei Galerien pro Woche. Dieser Zugang wird in Zukunft “Saufpark Free” heißen.
Für uneingeschränkten Zugriff wird man zukünftig “Saufpark Premium” um ca. 10 Euro im Monat benötigen. Dafür kann man aber so viele Fotos und Galerien ansehen, wie man will.
Möchte man saufpark.at aber bestmöglich nutzen, und wirklich alle Fotos sehen, also auch die, die normalerweise wegen ihres Inhalts für normale Gäste gesperrt sind, benötigt man “Saufpark Platinum” für 20 Euro im Monat. Diese Möglichkeit bestand bisher für Außenstehende gar nicht, was eindeutig eine Verbesserung darstellt.
Das Löschen eines ungewollten Fotos ist in Zukunft zum Sonderpreis von einem Euro pro Bild möglich. Dafür darf man dann aber auch Fotos löschen, auf denen man gar nicht drauf ist. So kann man zum Beispiel den verhassten Ex Freund komplett aus der Galerie seines lieblings Festes verbannen. Speziell zu diesem Zweck wird es ab 10 gelöschten Fotos einen Rabatt geben.

Ihr seht also, im Grunde ändert sich nicht wirklich viel. Auch die Werbebanner, die in Zukunft ab und zu über den Fotos eingeblendet werden, können einfach nach 5 Sekunden weggeklickt werden, so ähnlich wie bei YouTube.

Ach ja, zur Anmeldung benötigt man in Zukunft eine Kreditkarte. Abgebucht wird aber natürlich nur, wenn man sich für einen der kostenpflichtigen Zugänge entscheidet oder ein Foto löschen lässt. Zusätzlich dient diese Maßnahme dem Jugendschutz. Für Minderjährige werden nämlich in Zukunft unangemessene Inhalte ausgeblendet. Allerdings nur bei “Saufpark Free“.

Ich wünsche euch also weiterhin viel Spass auf Saufpark
Wopfi

PS: Sobald die neue Anmeldung freigeschaltet ist, erhalten die ersten 10 Besucher, die den Gutscheincode: Lirpalirpa angeben einen einmonatigen “Saufpark Premium” Zugang kostenlos zum testen.

Alles muß gratis sein

Letzte Woche wurde mir schlagartig etwas klar, das bisher irgendwie an mir vorbeigegangen ist, weshalb ich diese Gelegenheit nutzen werde, um wieder mal meine Meinung in die endlosen Weiten des Internets freizugeben.
Um das Ganze in aller Ausführlichkeit zu erklären, werde ich mal bei den App Stores die uns bei der mühseligen Aufgabe, unsere Smartphones mit unnötiger Software zu füllen, tapfer zur Seite stehen, beginnen. Und obwohl Apple diesen Namen für sich beansprucht, meine ich damit natürlich alle Vertreter dieser besonderen Website Spezies. Eigentlich geht es mir gar nicht so um die Stores sondern um deren Inhalt, der sich, unabhängig vom Anbieter, grob in zwei große Gruppen teilen lässt, die da wären kostenpflichtig und kostenlos. Auch auf dem internen Speicher meines Handys sind beide Gruppen anzutreffen. Für welche Seite ich mich entscheide hängt normalerweise damit zusammen, für wie nützlich ich das jeweilige App halte. Das funktioniert am besten bei solchen Progrämmchen, die auf beiderlei Art verfügbar sind. Dort hole ich mir anfangs immer die kostenlose Variante, probiere sie aus, und wenn sie mir nützlich und durchdacht erscheint und ich sie auch oft genug brauche, steige ich auf die kostenpflichtige Variante um. Ist ja nur fair, dem Programmierer was zu geben, wenn er mir mit gut geschriebener Software auch wirklich geholfen hat. Schon alleine deshalb, weil er mir die Wahl lässt, ob ich zahle oder nicht. Vollkommen anders verhalte ich mich allerdings bei pseudo gratis Angeboten, wie zum Beispiel WhatsApp oder diese unsäglichen “Free to Pay” [sic] Spiele mit ihren Micropayments. Die will ich nicht mal geschenkt! Und warum? Ganz einfach, der Grund liegt hier bei dem Motiv der Hersteller. Im einen Fall wird programmiert, um anderen Leuten etwas Nützliches zur Verfügung zu stellen und mit Glück auch noch ein paar Euro damit zu verdienen. Und im anderen Fall wird gezielt etwas als kostenlos angeboten, um eine möglichst große Verbreitung zu erreichen, nur um dann auf viel hinterhältigere Art viel mehr Geld zu verdienen, als durch einen normalen Verkauf möglich wäre. Sei es nun durch das Auswerten von Daten für Werbezwecke oder durch das kostenpflichtige anbieten von Hilfestellungen, ohne die ein Spiel entweder nicht komplett gespielt werden kann, oder nur mit großem Aufwand. Oder auf welche Art auch immer…

Und bis vor kurzem habe ich eigentlich gedacht, so würden das die meisten Leute machen. Als ich aber die Aufregung über den Facebook WhatsApp Kauf nutzen wollte, um wieder mal den Umstieg auf einen sicheren Messenger zu propagieren, kam ich zu einer völlig neuen Erkenntniss. Zwar kam ich nicht dahinter, warum es egal war, als die Unsicherheit des WhatsApp Systems bekannt wurde, es aber anscheinend ein Problem war, wenn ein Datensammler einen anderen kaufte. Aber ich schweife ab.

Als ich in meinem Kollegenkreis die Werbetrommel für Threema rührte, wollten viele nicht umsteigen. Nicht aber, weil sie bei WhatsApp bleiben wollten, sondern weil sie entweder nicht bereit waren, die 1.60 Euro für die kostenpflichtige App zu zahlen, oder aber, weil sie noch nie etwas in einem App Store bezahlt hatten und deshalb nicht wussten, wie sie das ohne Kreditkarte machen sollen. Das hat mich schon ein wenig irritiert, besonders, weil die üblichen Preise von 1 bis 3 Euro für eine gute App wirklich nicht zu hoch gegriffen waren und wohl keinen in den Ruin getrieben hätten.

Nun, ich muß zugeben, bis vor ein paar Jahren war ich auch noch ein großer Anhänger der “Alles muß gratis sein” Kultur. Wie lange es genau her ist, kann ich nicht mehr wirklich nachvollziehen, aber mein Umstieg auf “Was gut gemacht ist, darf auch gerne was kosten” begann ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als ich mich von Windows verabschiedete und begann, ausschließlich Linux zu nutzen. Klingt paradox, nicht wahr? Warum sollte ausgerechnet mein Umstieg auf Software, die per Definition immer kostenlos zu haben ist, mich zahlungswilliger gemacht haben? Genau das habe ich mich auch gefragt 🙂
Mein Problem mit komerzieller Software (Windows, Office und wie sie alle heißen) und auch der Hauptgrund für meinen kompletten Umstieg war immer schon die “Friss oder Stirb” Mentalität der großen Firmen. Da bekam man halbfertige Software, oder Software, die sich nur geringfügig von der Vorversion unterschied, war aber gezwungen umzusteigen, weil die alte Version nicht mehr oder nur mehr am Rande unterstützt wurde. Was mit der neuen Version erzeugt wurde, konnte die alte einfach nicht mehr lesen. Und natürlich kostete jede Version den vollen Preis von mehreren 100 bis über 1000 Schilling (ja, so lange ist das her 😉 ). Da verliert man irgendwann mal die Lust zu zahlen, weil einem vorkommt, man ist nur mehr dazu da, den Firmen ihren jährlichen Gewinn zu verschaffen.
Bei Open Source läuft das ganze ein wenig anders. Da gibt es meist über Jahre (oder Jahrzehnte 😉 ) hinweg die Version 0.xx oder 1.xx bei der nur die Zahl hinter dem Punkt hochgezählt wird. Dafür werden auch nur Features hinzugefügt oder Bugs gefixed. Da wird nicht jedes Jahr eine Version 2013 oder 2014 rausgehauen, mit einem brandneuen Interface und den selben, alten Fehlern wie der Vorgänger, aber mit dem Feature der totalen Abwärtsinkompatibilität. Außerdem werden die Wünsche der Community berücksichtigt, und wenn die sagt, wir wollen keine Toolbars mit riesigen Icons anstelle des Menüs, die auf den üblichen Breitbild Monitoren viel zu viel von dem kostbaren, vertikalen Platz verbrauchen und somit total sinnlos sind, dann kommen solche Toolbars auch nicht. Außerdem spielt sich die Innovation hier großteils hinter den Kulissen ab, wo sie für den 0815 User zwar nicht wirklich ersichtlich, für die Software aber viel wichtiger ist.
Und das beste: Wenn man will, kann man diese Projekte unterstützen. Sei es finanziell oder aber durch Programmierarbeit. Aber eben, nur wenn man will.

Dass ich hier kein einsamer Einzelfall bin, zeigt beispielsweise das “Humble Bundles” relativ anschaulich. Regelmäßig werden hier für eine begrenzte Zeit Bundles von Spielen, Musik oder Büchern angeboten. Meist Plattformübergreifend nutzbar und das beste: Für einen Betrag, den man sich selbst aussuchen, und dessen Verteilung man sogar selbst bestimmen kann.
Die Motive Geld auszugeben werden zwar höchstwahrscheinlich nicht immer die gleichen wie die meinen sein, aber aus der Statistik der vergangenen Bundles geht eindeutig hervor, dass die ach so geizigen Linux User seltsamerweise genau die sind, die meistens (wenn nicht immer) den höchsten freiwilligen Betrag zahlen. Hier aber nicht vom Tortendiagramm verwirren lassen. Das zeigt nämlich die Gesamtsumme aller gezahlten Beträge, weshalb Windows aufgrund der viel höheren Nutzerzahl auch den größten Anteil hat. Viel interessanter ist aber der durchschnittlich gezahlte Betrag. Dort überflügelt Linux sogar die, für ihre Zahlungsfreudigkeit besonders bekannten, Mac User 😉 .
Dass Mitbestimmung auch in anderen Bereichen des Lebens die Zahlungsfreudigkeit ankurbelt wird unter anderem durch Kickstarter, Indiegogo und wie sie alle heißen sehr eindrucksvoll gezeigt. Da werden die geforderten Summen nicht selten um ein vielfaches überschritten. Aber zurück zur Software.
Dort ist, aus welchem Grund auch immer, die Zahlungsmoral auf einem Allzeittief. Und ich denke mal, das betrifft nicht nur meinen Kollegenkreis. Was ich damit sagen will? Keine Ahnung, ich wollt nur mal wieder was schreiben 😉

Mein Wetter Pi – Warum das ganze?

Wer kennt das nicht: Man wüsste so gerne, was vor der Tür wettertechnisch so abgeht, schafft es aber nicht, die notwendige Motivation aufzubringen, um eben besagte Tür zu öffnen. Da hilft nur eins: Eine Wetterstation 😉
Aber Scherz beiseite, ab und zu kann eine Wetterstation ganz interessant sein, weshalb auch ich schon seit mehreren Jahren ein Exemplar dieser Gattung mein Eigen nenne. Nur zwei Dinge Störten mich immer ein wenig: Zum einen hatte sie keine Luftfeuchtigkeitsanzeige für Innen IMG_0266und zum anderen war das Batteriewechseln immer recht lästig, besonders im Winter. So entschied ich mich heuer, es wäre Zeit für ein kleines Upgrade. Nach einigem Herumgesuche in den Katalogen meiner beiden bevorzugten Elektronikversandhäuser und ebensoviel Abwägen der Vor- und Nachteile konnte ich mich endlich für eine Station entscheiden. Meine Wahl fiel auf die WS2800 von technoline. Die hatte unter anderem den Vorteil, dass der Wind- und der Regensensor autonom über Solarzellen versorgt wurden. Außerdem gabs noch einen kleinen USB Dongle dazu, mit dessen Hilfe man die Wetterdaten auf einen PC übertragen konnte, was ich ganz witzig fand.
So installierte ich also meine neue Wetterstation und sah mir fortan immer wieder die Auswertung am PC an. Und das könnte es auch schon gewesen sein…

…war es aber nicht 😉 Das Übertragen funktionierte nämlich nur mit Windows, weshalb ich immer mein virtuelles XP bemühen musste. Außerdem waren die Daten zwar relativ einfach als Diagramme darzustellen, aber das Weiterverarbeiten derselben war wesentlich komplizierter. Für den Augenblick fiel mir aber noch nicht wirklich eine Lösung für diese beiden Probleme ein…

Das Klatschschalter Projekt – Teil 2: Der Aufbau

IMG_9456_1Ziemlich genau ein Jahr später, mittlerweile war ich eingezogen, der Baustellstaub war weg und ich hatte die notwendigsten Einrichtungsgegenstände wieder zusammen, entschied ich, es wäre an der Zeit, an meinem Klatzschschalter Projekt weiterzuarbeiten. Also hab ich mal wieder mein HTL Steckbrett herausgeholt und damit begonnen, die grundlegende Schaltung aufzubauen. Viel hatte diese neue Version allerdings nicht mit meiner ursprünglichen Steckergehäuse Variante gemeinsam. Eigentlich nur mehr den Klatzschschalter selbst weshalb ich auch den Original Conrad Klatzschschalter, den ich damals benutzt hatte, ein wenig reverse Engineeren musste. Diesmal brauchte ich ja nur den Vorverstärker und den Filter. Den Rest sollte ein ATtiny übernehmen. Die Analyse der Schaltung gestaltete sich nicht allzu schwierig, weil die Anleitung genug Informationen lieferte und auch der beigelegte Stromlaufplan ziemlich übersichtlich war.
Warum aber einen ATTiny? Nun, im Gegensatz zu meiner Ursprünglichen Variante sollte der neue Klatschschalter intelligent sein, was bedeutet, er sollte auf unterschiedliche Anzahlen von Klatschern auch unterschiedlich reagieren.
Der Steckbrettaufbau war eigentlich ziemlich bald geschafft. Die eine Hälfte bestand aus ausgeschlachteten Bauteilen meines Conrad Moduls und auf der andere Hälfte saß ein ATtiny mit ein paar LEDs. Ein wenig Programmierabeit später konnte ich auch schon die ersten Reaktionen auf mein IMG_9673Klatschen in Form von LED Aufblitzern beobachten, weshalb ich mich auch gleich daran machte, das ganze mittels KiCad in digitale Form und dann weiter auf ein Layout zu bringen. Auch das war nach wenigen Tagen geschafft, und so setzte ich mich an meine, zugegeben etwas improvisierte, Werkbank und widmete mich den Lötarbeiten. Leider hab ich das ganze in ziemlich kurzer Zeit durchgezogen, weshalb es auch nur sehr wenig Fotos von dem ganzen Spass gibt. Eigentlich nur die Fotos von den Fertig aufgebauten Modulen:


Funktionierte alles bestens, auch wenn der Einbau ein wenig Milimeterarbeit war. Durch meine modulare Sandwich Bauweise war nämlich der Platzbedarf verglichen mit der Vorgängerversion um einiges höher. Das Ganze passte also haargenau in die dafür vorgesehene Dose 🙂
Nach einem Jahr ausführlicher Tests und ein paar kleinerer Software Anpassungen, traute ich mich endlich auch, ein YouTube Video davon zu machen. Narrisch spannend ist es nicht, aber es zeigt die verschiedenen Funktionen 🙂

Das Klatschschalter Projekt – Teil 1: Die Vorarbeiten

Als großer Klatschschalter Fan hatte ich natürlich immer einen Vertreter dieser Spezies in meinem Schlafzimmer. Leider war es aber eine ziemlich provisorische Lösung, bei der die gesamte Elektronik in einem Steckergehäuse untergebracht war, von dem aus ein Kabel wieder in die Wand und zu meiner Lampe führte. Als sich nun der Bau meiner neuen Wohnung anbahnte, sah ich die einmalige Gelegenheit, dieses Manko ein für alle Mal zu beseitigen. Und zwar indem ich den Klatschschalter von Anfang an in die Elektroinstallation einplante.
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Diesmal sollte alles versteckt sein. Keine Kabel, keine Gehäuse. Nur die Kontroll LEDs sollte man durch die Abdeckung in der Wand durchsehen. Für die Elektronik wählte ich eine Dosengröße, die mir angemessen schien. Im Nachhinein betrachtet hätte sie auch keinen Zentimeter kleiner sein dürfen, aber damals dachte ich noch, da drin würden sich locker sogar zwei Klatschschalter ausgehen.
Das war dann aber für ein Jahr erst mal alles, was ich vorbereiten konnte. Glücklicherweise hatte ich aber mit der Baustelle auch so genug zu tun 😉
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Greenfield Festival 2013 – Day 5

An diesem Morgen erwachte ich schon ziemlich früh. Maggo war allerdings schon länger auf und suchte fleißig unsere überall verstreuten Ausrüstungsgegenstände zusammen. Auch unsere deutschen Nachbarinnen gehörten heute zu denen, die früh aufgestanden waren, weshalb ich mich von ihnen auch nur mehr durch die Zeltwand durch verabschieden konnte. Und als ich schließlich doch die vertrauten zwei Wände (so circa) unseres Zeltes verließ, sah unser Camp schon wesentlich leerer aus. Nachdem ich die üblichen Zahnhygienemaßnahmen durchgeführt und ganz entgegen der Gewohnheit der letzten Tage diesmal kein Bier aufgemacht hatte, begann ich auch damit, unser Zeug zusammenzusuchen und nach “dalassen” und “mitnehmen” zu sortieren. Insgeheim fürchteten wir uns schon davor, die beiden Bleiakkus zurück zum Bus zu bringen. Warum zwei Bleiakkus? Nun, einer der beiden war ursprünglich in der Kist LaBoum verbaut gewesen und auch zusammen mit dieser hereingetragen worden. Nachdem dieser aber am zweiten Tag in die ewigen Akkujagdgründe eingegangen war, musste er raus, damit wir den Akku des Busses anschließen konnten. Das positive daran war: Die Kist LaBoum war jetzt viel leichter zu tragen 🙂
Unser Plan sah nun vor, dass wir zuerst versuchen wollten, den Bus mit dem kaputten Akku zu starten, um dann nahe genug an den Ausgang ranfahren zu können, um den großen Akku nicht so weit schleppen zu müssen. Die Idee war eigentlich gut, nur leider war unser Akku nicht der Meinung, er müsse jetzt einen alten Diesel Bus starten. So blieb uns nichts anderes übrig, als auch den großen Akku hinauszutragen. Glücklicherweise bemerkten wir allerdings auf dem Rückweg zum Camp, dass einzelne Zaunsegmente der Absperrung des Campingplatzes geöffnet worden waren, wodurch wir praktisch einen direkten Weg anstelle der Schleife durch die Security Schleuse, gehen konnten. Das machte unser Vorhaben auf Anhieb gleich deutlich einfacher. Wieder beim Camp angelangt, haben wir dann ein paar Haltestangen eines Pavillions zusammengegaffert und das ganze dann als Tragegerüst für den großen Akku verwendet. Damit gings fast schon zu einfach 🙂
Ein paarmal mussten wir noch in voller Truppenstärke zwischen Camp und Parkplatz hin- und herlaufen, aber schließlich hatten wir alles bis auf unseren Mast verstaut. Aber auch der war dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Nachbarn kein Problem. Es folgte das traditionelle Abschiedsfoto und danach die Verabschiedung von unserer letzten, verbliebenen Mitcamperin, die noch auf ihren Kollegen wartete. Der rief übrigens genau in dem Moment, als wir uns auf den Weg machen wollten an, um mitzuteilen, dass er auch gleich für die Abreise bereit war. Perfektes Timing!
Bevor wir den Bus entgültig bestiegen, nutzten wir noch schnell die leeren Dosen der Herfahrt für ein wenig Zaunkunst. Mehr wie ein i ists allerdings nicht geworden. So viel hatten wir nun auch wieder nicht getrunken 😉
Halb traurig, dass es schon vorbei war und halb froh, bald wieder normale sanitäre Einrichtungen und normale Betten benutzen zu können, verließen wir den Parkplatz des Greenfield Festivals, und machten uns auf die Heimreise nach Tirol…

Und ca. 7 Stunden und einen McDonals Aufenthalt später duschte ich das erste mal seit 5 Tagen 🙂

So, und an dieser Stelle nochmal Vielen Dank an alle, die das Greenfield 2013 zu dem gemacht haben, was es war: An unsere tollen Nachbarn, die uns beim Mast Auf- und Abbau und beim Ramazotti in der ersten Nacht so tapfer beigestanden haben. An alle in unserem Camp, die unsere Megaphoneinlagen der ersten Nacht toleriert und die mit uns äußerst ausführlich über die Vorteile einer Lemurenarmee und über andere interessante Dinge diskutiert haben. Und nochmal extra an Muri, für das Besetzen des Platzes und den freundlichen Empfang. Und an die Mädels mit denen wir am dritten Tag vorne vor der Bühne so viel Spass hatten. Und natürlich an alle, die ich getroffen, an die ich mich aber aufgrund unglücklicher, alkoholbegründeter Umstände nicht mehr erinnern kann! Danke! Es war a saugeiles Greenfield 2013! Bis zum nächsten Mal! 😀

Greenfield Festival 2013 – Day 4

Ehe wir uns versahen war’s schon wieder Morgen, und der letzte, echte Festivaltag war angebrochen. Ziemlich bald nach unseren, mittlerweile sehr routiniert ausgeführten Morgenritualen die zu gleichen Teilen Zähneputzen und Bier aufmachen beinhalteten, wurde Martina klar, dass sie das Frühstückszelt noch nie von innen gesehen hatte, und dass ein Besuch desselben gut mit ihrer aktuellen Lust auf Frühstück harmonieren würde. Für mich wars zwar eindeutig noch zu früh um nichtflüssig zu Frühstücken, aber trotzdem erklärte ich mich dazu bereit, ihr bei diesem überaus gefährlichen Vorhaben beizustehen. An besagtem Zelt angekommen, fanden wir die übliche Schlange, die sich heuer irgendwie vor jedem festivalzugehörigen Bauwerk zu bilden schien, vor und reihten uns natürlich auch sofort ein. Und knappe 20 Minuten später saßen wir auch schon drin und Martina konnte ihr Rösti samt Kaffee genießen. Die Zeit in der Schlange hab ich übrigens genutzt, um ein Frühstückszelt-Schlangen-Panorama zu schießen. Und zuhause beim Zusammenbauen war ich verdammt froh über die Masken Funktion von Hugin. Warum müssen auf einem Festival auch so verdammt viele verschiedene Leute rumlaufen? 😉

Greenfield 2013 - Frühstückszelt

Greenfield 2013 – Frühstückszelt


Als Martina sich ausreichend gestärkt hatte, kehrten wir in unser Camp zurück und fanden die anderen in ein Kartenspiel vertieft. Ein Bier, dreimal nachfragen und zweimal die Antwort vergessen später hatte ich dann in Erfahrung gebracht, dass es sich bei dem Spiel um “Arschloch” handelte. Und nach einer kleinen Erkundungstour in userer Kühlbox hatte ich in Erfahrung gebracht, dass meine zwei Guinness noch unberührt und gut gekühlt waren. Was blieb mir also anderes zu tun, als unseren Vortags Liagnpasch Becher, der noch in meinem Sessel verstaut war, auszuwaschen, und mir ein kühles Guinness einzuschenken. Und natürlich blieb mir auch nichts anderes übrig, als die Guinness Dose aufzumachen und die Kugel rauszuholen. Eben diese Kugel wurde dann von Muri, nachdem er sie gekostet hatte, ein wenig über den Campingplatz geworfen. Und lustigerweise fanden Maggo und ich diese Kugel etwas später dann auch wieder. Sehr viel später…
Der Rest des Nachmittags war geprägt von herumhängen, Kartenspielen, schlafdefizitsverringernden Maßnahmen, sehr viel Blödsinn Reden und natürlich Bier. Und Muri hat wieder mal den Koch raushängen lassen 🙂 Als wir uns schließlich in Richtung Bühnenareal auf den Weg machten, wars schon kurz vor Sieben Uhr. Und die Beispiele zeitgenössischer Festivalkunst, an denen wir auf unserem Weg vorbeikamen, könnte man nicht reinen Gewissens als jugendfrei bezeichnen 😉
Unser erstes Ziel an diesem Abend, mal abgesehen vom Essen, für das es auch langsam Zeit wurde, waren “Deez Nuts” auf der Club Stage, eine Hardcore Band.
Greenfield 2013 - Club Stage

Greenfield 2013 – Club Stage


Bei der Gelegenheit hab ich wieder ein Panorama geschossen. Und diesmal wars wesentlich einfacher 🙂 Danach haben wir uns einen netten Platz in der Menge gesucht und gespannt auf die Performance dieser Nüsse gewartet. Tja, Hardcore halt. Ist leider nicht so ganz mein Fall. Aber ich schau immer gerne beim Tanzen zu. Und so Moshpit erprobt ich auch bin, bei Hardcore hab ich vor den Leuten immer ein wenig Angst 😉
Nachdem wir unseren Tagesbedarf an musikuntermahlten Kämpfen gegen unsichtbare Feinde gedeckt hatten, gings auf die Main Stage zu Airbourne. Und ich muß ganz ehrlich sagen, der AC/DC Einfluß ist nicht von der Hand zu weisen. Aber fetzig die Jungs! Haben ziemlich Gas gegeben. Außerdem mag ich Gitarristen, die eine ganze Flasche (Wein, glaub ich, wars) auf der Bühne leeren. Außerdem war er ziemlich bemüht, dem Publikum so nahe zu sein, wies nur irgendwie möglich war.
Gegen Ende des Gastspiels der Aussies war’s mal wieder Zeit für ein wenig Regen, was die meisten Leute dazu brachte, diverse Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ich für meinen Teil, treu meinem Motto: Je weniger man anhat, desto weniger wird nass, folgend, nutzte die Zeit für ein paar Regenschutz Fotos. Irgendwann kam die Umbaupause und ich entschied mich zur Feier des Tages, mal schnell der Natur auf wassergespülten Toiletten ihren Lauf zu lassen. “Mal schnell” war hier aber leider der falsche Ausdruck… Das positive daran: Wie ich da so inmitten einer bunt gemischten Menge an Leuten, die hier sicher nicht für Getränke anstanden, wartete, liefen mir unsere beiden deutschen Mädels über den Weg, die auf der Suche nach uns waren. Natürlich habe ich ihnen sofort mit der höchstmöglichen Genauigkeit beschrieben, wo genau wir rechts neben dem Mischerturm standen.
Als ich nach einer, nicht nur gefühlten, Ewigkeit wieder bei unserer Truppe ankahm, sah es auf der Bühne immer noch relativ leer aus. Und nicht nur mir kam das nicht Vorhandensein von Ska Klängen zu dieser Uhrzeit ein wenig komisch vor. Wie wir erfuhren gab es irgendwelche technischen Probleme mit dem Equipment. Als das Publikum dann schon ziemlich unruhig wurde, haben Ska-P einfach das fehlerhafte Equipment fehlerhaft sein lassen, und ihre Show begonnen. War geil! Hat aber leider nur eine halbe Stunde gedauert. Irgendwann zwischenzeitlich hat sich dann Muri nebst Anhang von uns verabschiedet. Die traten nämlich, wie auch schon beim letzten Mal, noch in dieser Nacht die Heimreise an. Danach wars schon Zeit für den Nightwish Umbau, und wir sind rüber zur Club Stage gewechselt, um ein wenig den Punks unserer frühen Jugend zu lauschen: Bad Religion. Denen fehlte meiner Meinung nach allerdings leider ein wenig der alte Schwung, was mich aber nicht daran hinderte, ihnen ziemlich lange zuzuschauen. Lisa und Maggo haben sich dann irgendwann verabschiedet, um sich vor der anstrengenden morgigen Heimfahrt noch ein wenig von den anstrengenden letzten Nächten zu erholen. Martina und ich haben noch ein wenig schlechtreligiöse Musik gehört und sind dann rüber auf die Main Stage. Am Weg dorthin genehmigten wir uns noch einen wirklich ausgezeichneten Burger. Schade nur, dass ich erst am letzten Abend dazukam, den zu probieren. Tja…
Nightwish waren diesmal gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall eine gewaltige Verbesserung auf letztes Mal (sorry Anette). Irgendwie passt die Stimme von Floor besser zu Nightwish. Sie bekommt auch die alten Songs besser hin, auch wenn sie keine Tarja ist. Wir sind dann aber nicht bis zum Ende der Vorstellung der Finnen geblieben, sondern haben es vorgezogen, zeitig das Camp aufzusuchen. Die letzten Tage waren ja nicht unbedingt die erholsamsten gewesen 😉

Das waren sie, die letzten Bands des Greenfield 2013. Irgendwie schon Schade…