Archiv der Kategorie: Saufpark Homepage

Jetzt surft ihr auch auf Saufpark sicher!

Ab sofort gibts saufpark.at und blog.saufpark.at nur mehr über https. Das bedeutet, ihr könnt euch ab jetzt sicher sein, dass alles was ihr auf diesen Seiten seht auch wirklich von meinem Server kommt und euch kein Betrüger irgendwelche seltsamen Sachen unterschieben kann.

saufpark_https

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 4: Die eigene Domain

Irgendwia isch Fortunecity aba koa gscheider Ort fia die Saufpark Homepage gwesn. De hom nämlich hibsch a poor Regln khob, an de ma sich holtn hat miassn. Zum Beispiel so an deppaten Banner vo ianen auf jeda Seitn und selle Gschichtn. Oba glücklicherweise hot sich gonz unerwartet a Alternative ergebn:

Betreff: bar-homepage1
Datum: Sat, 3 Jan 2004 19:11:59 +0100
Von: Florian Kutter
An: Thomas Wopfner

http://emilia.ath.cx/
schaug da des un! des war was! unbegrezter webspace ohne werbung! des sein zwoa schualkollegn vum flo!
mfg flo

Zwoa HTL Kollegn vo meim Bruada hom so nebnbei a Webhosting Projekt auf die Fiass gstellt: emilia. Und se worn so nett und hom mia an Webspace auf ihrem Server gebn.
Leida hom se oba es emilia Projekt irgendwenn no spata in 2004 beendet. Se woan zwoa so nett, und hattn mei Seitn als oane vo wenign no khaltn, oba i huns als Zeichn gsegn, dass an da Zeit wor, an sichan Ort fian Saufpark z’suachn. Und so hun i mi am 11. März 2004 bei all-inkl.com angmeldet. Und des wor a da Zeitpunkt, wo da Saufpark sei richtige Adressn kriag hot: saufpark.at
In dem Johr hun i a entschiedn, dass es Zeit fia an kloanen Designwechsl war, und so hun i die Saufpark Seitn komplett nui gmocht. So, dass se ausschaug wia es Saufpark Barbuach.

Und zum erstn Mol hots zwoa verschiedene Galerien gebn: Inside Saufpark und Saufpark on tour. Und in da nui dazuakemmenen Galerie worn es erschte Mol Fotos vo am Festl drein, des nit im Saufpark stattgfunden hat. Nämlich vom Faschingsumzug in Weer. Und irgendwia bin i no draukemmen, dass eigentlich ganz lustig isch, wenn i mei Kamera mit auf Dorffestln nimm. Und weil die Leit a olle hibsch begeistert woan, dass do auf oamol oana umma isch, der Fotos macht, bin i dabei bliem. Und iaz, fast genau 11 Johr spata gibs in Saufpark olm no. Zach! Des hatt i ma nia denkt, wia i zelbn a Seitn bastelt hun, damit die Schualkollegn sich die Partyfotos vo ins unschaugn kennen…

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 3: Das Ende von Tom’s Homepage

Jo, mir ham a Bar khob und fleißig drein gfeiert. Es oanzige wos no a bissl bled gwesn isch, wor, dass die meistn vo die Kollegn decht relativ weit toms_homepage_saufparkweckgwohnt hom. Und wia no die Matura gschofft wor, im Juni 2000, hun i die Leit vo da HTL a nimma so wirklich oft gsegn. Die geheime HTL Seitn auf Tom’s Homepage isch zwor gonz hetzig gwesn zum Festltermine einizschreibn, oba fia die Fotos wors nix gscheids. Außerdem wor dea gonze Schmeh mitn HTL Login nimma so lustig, iaz wo’s die HN5c nimma gebn hot. Und irgendwenn hun i no die Saufpark Homepage programmiert. A extrige Seitn auf Tom’s Homepage, wo ma Fotos vo die Festl im Saufpark unschaugn hot kennen, die Einrichtung und eppas in a virtuelles Barbuach schreibn. Des Barbuach wor übrigens mei erster Versuch, eppas mit PHP zu programmian.
Wenn ma aufn Begrenzungspfostn klickt hot, isch ma mitn Passwort vo da oltn, geheimen Seitn auf a Listn mit die zukünftign und vergongenen Termine kemmen. saufpark_galerie_version_1Und wia hoffentlich am Screenshot auffallt, bin i mit da Zeit a draukemmen, dass es gscheida isch, wenn ma fia a Homepage nit Hintergrundmuster hernimmb, de ausschaugn als hat ma an Wasserfarbenkasten ausgsoffn und danach am Bodn gspiebn 😉
Und irgendwenn amol isch die Saufpark Seitn no zgroass fia Tom’s Homepage woan. Oder besser gsagg: Sie isch zgroass fia die Speicherplatzbeschränkungen vo Geocities woan. Und deswegn hun i mi no bei Fortunecity registriat und die Saufpark Homepage oanfoch do hin verschobn. Und i glab, irgendwenn amol um de Zeit umma, hat da Saufpark a sei erste, offizielle Domain kriag: saufpark.at.tf vo Alpennic. Genau woass i’s oba nimma, weil i de nit amol selber registriat hun, sondern a Kolleg vom Flo.
Aba wurscht. Auf jedn Fall ischs nocha so kemmen, wias kemmen hot miassn: Weil Tom’s Homepage zum dem Zeitpunkt weda mi no eppan onderen mehr interessiat hot, hun i mi dazua durchgerungen se zlöschn. Ab do hots no lei mehr Saufpark gebn.

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 2: Der “echte” Saufpark

Es Johr 1999 isch kemmen und mit iam es 25jährige Jubiläum vo da EDV-Wopfner, da Firma vo die_kellerbarmeim Papa. Und um an gscheidn Ort zum Feiern z’ham hat ea entschiedn, dass die Kellerbar, de ea voa Ewigkeitn amol zammen mit seine Kollegn baut hot, hergrichtet wean muass. Weil bis zu dem Zeitpunkt isch do drein lei a uralter Plattnspieler gstondn und a poor Bamstämm mit Schoffell drau als Hocker. Und so woan mia in ganzn Herbst lang hibsch fleißig, und danoch hot ma die Kellerbar kam mehr kennt.
Und no isch die groasse Einweihungsfeier kemmen, am 6. November 1999. Und es wor a echt zache und echt lessige Feier! Und obwohl mir zu der Zeit hauptsächlich zun Loggo hoam in “Titti Twister” [sic] saufn gangen sein, hom ma no langsam ungfongen, insere eigene Kellerbar fia die Festln herznemmen. Und weil da Papa ziemlich am Onfong scho draukemmen isch, dass koa blede Idee war, wenn jeda, der bei a Party dabei isch unterschreib, hom ma bold amol sowas wia a Barbuach khab.erster_barbuacheintrag Im Endeffekt woars a Heftmappn mit a poor Einlegeblattln, ober es wor scho amol eppas. Und weil i enk in erschtn Eintrog nit vorenthaltn mecht, segsn do rechts auf da Seitn. Long hots oba nit dauert, und mir hom ins a richtigs Barbuach kafft. Und die erschte Party, de die Ehre khob hot, do drein verewigt zu wean, wor a Klassntreffn am 12.02.2000. Und des wor sozusogn da Auftakt zu hibsch a poor Festln mit ziemlich a poor Leit. Oans wor oba a bissl bled: Mir hom nit wirklich an Nomen fia die Bar khob. Jeda hot oanfoch gsogg, gian ma zum Wopfi in die Bar, ober des wor ins irgendwenn amol zwenig. Deswegn hun i hintn im Barbuach drein a kloane Namensfindung ungrissn. Bei jedn Festl hun i es Buach ummagebn und die Leit Vorschläge einischreim lossn, wia ma die Bar hoassn solln. Irgendwia wor des oba nit so wirklich von Erfolg gekrönt. Wohrscheinlich deswegen, weil bsoffene Leit selten sinnvolle Vorschläge mochn 😉

Und i glab, es hot foscht a Johr dauert, bis ma mit da Namenssuche auf an grianen Zweig kemmen sein. Wenn genau des wor, kunn i nimma sogn, oba i glab, dass es da Georg wor, dea irgendwenn ban zommenhockn in da Bar gsogg hot, dass ma die Bar oanfoch Saufpark hoassn solln. Zelbn isch South Park grod es erschte Mal im deitschn Fernsehn gloffn und jeda hots gschaug und sich gwundert, wos des fa zache und witzige Serie wor. Und des Wortspiel wor irgendwia hibsch naheliegend.

Und so hot sichs zuatrogn, dass insere Bar Saufpark hoasst. Und wos des iaz mit da Seitn zum toan hot, des kimmb ban nextn Mal 🙂

Warum eigentlich Saufpark? – Teil 1: Wie alles anfing

Zuerst möchte ich mich bei meinen rein hochdeutsch sprechenden Lesern (laut Statistik im letzten Jahr immerhin 4% aller Besucher) entschuldigen, weil i diesen Blog Eintrag in Mundart verfassen werde. Da es sich dabei um die Entstehungsgeschichte des Saufparks handelt, wäre es unpassend, das ganze in hochdeutsche Begriffe zu zwängen. Darum bitte ich um Verständnis.

Also, des ganze hat eingentlich hibsch unspäktakulär ungfangen. I wor zelbn a junger HTLer und es Internet hots grod ersch amol a paar Jahr gebn. Und i als sogenannter “Early Adopter”, obwohl i nit glab, dass zelbn scho so khoassn hat, war natürlich mitten drein. Sogoa mit eigener Homepage. De war designtechnisch allerdings a bissl – wia soll ma sogn – anspruchsvoll fia die Augen 😉 An dem war zu am Großteil des Bildbearbeitungsprogramm schuld, des i zelbn öfters benutzt hab (Ulead PhotoImpact). Des hat nämlich a irrsinnig lessiges Tool zum erzeugn vo Hintergrundkacheln khab, und des hun i hibsch oft hergnommen. I tat an der Stell iaz gean a poor Biltln vo da altn Homepage herzoagn, oba leida isch de bei meim groassn Plattencrash vo 2002 unwiederbringlich verloan gangen. Oba bei Hintergrundbildern, de farbnebel1.jpg und cloud_backdrop.gif khoassn ham, kennts enk vorstellen, dass des nit unbedingt furchtbar schod isch. Lei so zur Erläuterung do oane fo meine HIntergrundkacheln aus der Zeit: bluegoldbackUnd dazua a kloane Auswahl meiner Überschriften. Wunderschian, nit? 😉
ueberschriften_collageKoa Wunder, dass da Mike so Sachen wia:

Wopfi, dei Auswahl vo die Hintagründ fasziniert mi imma wieda
pfiat gott

in mei Gästebuach gschriebn hat, wenn eas nit grad zum Chattn mitn Dave missbraucht hat um a Worms 2 Partie übers Internet anzureissn.

Und was hab i auf der Homepage draukhab? Naja, a Seitn mit meine lieblings MP3s (zelbn hot no koana gwisst, dass des illegal isch, weil CDs hot ma jo sowieso kopiert), a Seitn über Spiele, bsunders über Command & Conquer, a Seitn über QBasic programmian und a Seitn über Emulatoren und die ROMs dazua.
Aba um des ganze Zeig geats jo nit. Gian tuats um a kloanes, unscheinbares Pi Symbol, des auf da Willkommensseitn vo mei Homepage rechts unten im Eck war. Und wer “The Net” mit da Sandra Bullock gsegn khab hat, der hot sich auskennt. Mit dem kloanen Unterschied, dass ma bei mir lei Strg druckt haltn hat miassn daweil ma drau doppelklickt hat.

Die Seitn und es Pi im Eck kann ma sogoa no auf Archive.org anschaugn. Die Hintergründe und sonstige Biltln sein zwar weck, aber man erahnt no, wias ungefähr ausgschaug ham muass: Tom’s Homepage

Und wenn ma alls richtig gmacht hat, isch folgendes daheakemmen:

Und somit wor die erschte Hürde gschafft, um auf die Vorgängerseitn vo dem zu kemmen, wos ma heit als Saufpark kennen.
PS: Falls es eppan augfalln isch: Jo, in Effekt bei da Schrift hun i ma vo Bugs – Die Spezialisten ausgliechn 😉

Auf jedn Foll sein no de, de es geheime Passwort gwisst ham, also meine HTL Kollegn, auf die Top Secret Seitn kemmen, auf der am Anfang a no nit viel drauf wor, aussa a bissl HTL und saufbezogener Bledsinn. Aber trotzdem war des sozusagen die Geburtsstunde von Saufpark.

Ah, vielleicht doch nicht…

Aufgrund der zahlreichen, in den letzten 24 Stunden auf mein Konto eingegangenen Zahlungen in unbestimmter Höhe, fühle ich mich dazu verpflichtet, drei Dinge klarzustellen:

  1. Das Bezahlangebot von Saufpark startet erst in einer Woche
  2. Die Zahlungen dürfen nur mittels Kreditkarte erfolgen
  3. Das Ganze war natürlich, wie die meisten sowieso schon von Anfang an gewusst haben, von vorne bis hinten gelogen 😉

Natürlich wird Saufpark nie kostenpflichtig werden. War jo a Scheiß Idee. Aber i wollt oanfoch an kloanen Aprilscherz mochn 🙂

Allerdings, wenn Google mi anruaft, und fragt, ob i für 2,735 Milliarden verkaffn tat, no kanns sein 😉

Saufpark wird kostenpflichtig

Am 11. März ist saufpark.at 10 Jahre alt geworden. Eine lange Zeit für eine Fotoseite, die ursprünglich nur dazu gedacht war, Bilder von privaten Festln für meine Schulkollegen verfügbar zu machen. Damals lief sie noch auf einem privaten Webserver und hieß noch saufpark.at.tf
Seit dem ist viel Zeit vergangen. Viele Fotos wurden seitdem hochgeladen und noch viel mehr wurden heruntergeladen. Dieser Speicherplatz und Traffic kostet natürlich Geld. Und da die Seite finanziell natürlich nichts einbringt, musste ich alles aus eigener Tasche zahlen. Aber das soll sich nun ändern:
Lange habe ich mit dieser Entscheidung gekämpft, bin aber schließlich zu dem einzig richtigen Entschluß gekommen: Da ich saufpark.at nicht länger mit eigenen Mitteln erhalten kann, aber auch nicht will, dass die unzähligen Galerien für immer gelöscht werden, werde ich im Laufe der nächsten Woche ein paar kleine Änderungen vornehmen.
Aber keine Sorge! Natürlich kann man sich die Fotos nach wie vor gratis ansehen. Aber nur mehr 20 Stück pro Tag, und maximal drei Galerien pro Woche. Dieser Zugang wird in Zukunft “Saufpark Free” heißen.
Für uneingeschränkten Zugriff wird man zukünftig “Saufpark Premium” um ca. 10 Euro im Monat benötigen. Dafür kann man aber so viele Fotos und Galerien ansehen, wie man will.
Möchte man saufpark.at aber bestmöglich nutzen, und wirklich alle Fotos sehen, also auch die, die normalerweise wegen ihres Inhalts für normale Gäste gesperrt sind, benötigt man “Saufpark Platinum” für 20 Euro im Monat. Diese Möglichkeit bestand bisher für Außenstehende gar nicht, was eindeutig eine Verbesserung darstellt.
Das Löschen eines ungewollten Fotos ist in Zukunft zum Sonderpreis von einem Euro pro Bild möglich. Dafür darf man dann aber auch Fotos löschen, auf denen man gar nicht drauf ist. So kann man zum Beispiel den verhassten Ex Freund komplett aus der Galerie seines lieblings Festes verbannen. Speziell zu diesem Zweck wird es ab 10 gelöschten Fotos einen Rabatt geben.

Ihr seht also, im Grunde ändert sich nicht wirklich viel. Auch die Werbebanner, die in Zukunft ab und zu über den Fotos eingeblendet werden, können einfach nach 5 Sekunden weggeklickt werden, so ähnlich wie bei YouTube.

Ach ja, zur Anmeldung benötigt man in Zukunft eine Kreditkarte. Abgebucht wird aber natürlich nur, wenn man sich für einen der kostenpflichtigen Zugänge entscheidet oder ein Foto löschen lässt. Zusätzlich dient diese Maßnahme dem Jugendschutz. Für Minderjährige werden nämlich in Zukunft unangemessene Inhalte ausgeblendet. Allerdings nur bei “Saufpark Free“.

Ich wünsche euch also weiterhin viel Spass auf Saufpark
Wopfi

PS: Sobald die neue Anmeldung freigeschaltet ist, erhalten die ersten 10 Besucher, die den Gutscheincode: Lirpalirpa angeben einen einmonatigen “Saufpark Premium” Zugang kostenlos zum testen.

2012 – Fetzig wars, aber viel zu kurz…

Sehr früh im neuen jahr waren wir Teil eines Meilensteins in der Weerer Mullergeschichte: Die neue Mullerbar wurde eröffnet. Und natürlich waren wir live vor Ort, um dem Spektakel beizuwohnen. Und lessig ist sie, die neue Mullerbar. Und das obwohl – aus finanziellen Gründen meinerseits – keine “saufpark.at” Plakette an der Wand der Unterstützer hängt.

Danach ging der Fasching so richtig los. Und zwar für mich ganz unüblich in Volders, beim Mullerschaugn, wo mir einige bekannte Gesichter über den Weg liefen. Unvermeidbar war auch das Faschingswochenende in Fritzens, bei dems ziemlich flüssig und auch ziemlich aushaltig zuging. Und dann folgte mein erster Besuch beim großen Faschingsumzug in Absam. Und der war unbeschreiblich! Unbeschreiblich kalt nämlich ;-). Aber die geschätzte Temperaturen um -14 Grad herum konnten und natürlich nicht davon abhalten, den Umzug in seiner vollen Länge mitzuerleben. Auch wenn wir danach ziemlich schnell in den Gemeindesaal verschwunden sind.

Es folgte noch der Brauchtumsball Kolsass und dann ging der Fasching in die Endrunde, die wir dieses Jahr am Unsinnigen wieder in Schwaz einleuteten. Dort verabschiedete sich allerdings nicht nur meine neue Zensurbrille, sondern nebenbei auch noch der Blitz meiner getreuen Kamera, weshalb die Hälfte der Fotos ziemlich handymässig ausschauten (die waren auch mit dem Handy gemacht). Glücklicherweise fand das nächste Faschingsevent untertags statt: Das Steixner Rennen. Und diesmal hatten wir endlich wieder Schnee. Leider wars danach aber auch schon zeit für den Faschingsdienstag und somit für das Ende des Faschings 2012. Aber den haben wir – trotz kaputter Kamera – noch mal anständig gefeiert.

Im März feierten wir Sonjas 30er und ich feierte meinen neuen Blitz. Und die Qualität der Fotos verbesserte sich gleich schlagartig. Also zumindest die Bildqualität ;-). An diesem Wochenende war uns keine Ruhe vergönnt, denn schon am folgenden Tag galt es, einen zweiten Geburtstag zu feiern. Und zwar den von Ösn. Und obwohl wir noch leicht angeschlagen vom Vortag waren, wurde es ziemlich lustig. Mit Wodka Brause und hartgekochten Eiern :). Als wäre der März nicht schon anstrengend genug gewesen, brach dann auch noch Maggos 30er über uns herein. Und der war damisch, wie es sich gehörte. Sogar mit Karnevalsdekoration und mit Band, obwohl dass den Nachbarn wohl eher nicht so gefallen hat ;-).

Ein paar Innsbruckbesuche und einen Frühlingsanbruch später hatten wir dann Ende April und es war Zeit für die traditionelle Weerer Maibaumwache. Auch wenn die Wachsamkeit heuer ein wenig zu wünschen übrigließ. Aber zumindest waren nach der ganzen Aktion alle beteiligten Ziemlich nass. Aber auch ein paar Feuerwehrschläuche waren den Heldentod gestorben. Eben dieser ereilte auch uns nahezu, als wir uns am nächsten Tag nach viel zu wenig Schlaf, mit viel zu viel Restalkohol auf das Maifest schleppten. Aber nach ein paar Runden ging’s dann wieder und zumindest ein Teil hat tapfer bis zum Ende durchgehalten :).
Noch wars allerdings nicht vorbei! Es galt noch ein weiteres Maifest aufzusuchen, auch wenn dieses nicht unter diesem Namen bekannt ist. Natürlich meine ich das Gauderfest, dass mich mit seinem wohlschmeckenden Gauderbock dieses Jahr schon zum zweiten Mal in seinen Bann zog. Diesmal aber ohne meinen letztjährigen Erzfeind, das geldtaschenwerfende, gelbe Karussel. Mehr Geld hab ich trotzdem nicht mit nach Hause gebracht ;-).
Traditionell läuteten wir auch dieses Jahr etwas zu früh den Sommer ein, und zwar mit der “Saufpark Summer Opening Party 2012”. Und diesmal musste ich die Bar nicht mal heizen :).

Anfang Juni verschlugs mich dann auf eine, für meine Ansprüche sehr gewöhnungsbedürftige Veranstaltung. Nämlich das 10 Jahre Grubertaler Zeltfest. Nun, Alkohol hatten sie, und irgendwie wars auch ganz lustig, mal abgesehen vom astronomischen Eintrittspreis.
Ebenfalls im Juni gabs das Terfner Strandfest, und dieses Jahr war etwas sehr eigenartig. Ich hab schon schwer an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt und das Ganze auf zu heftiges Vorglühen geschoben, aber nachdem ich einige meiner Mitfeierer befragt hatte, bestand kein Zweifel mehr: Das Wetter war schön!!!

Der Juli brach herein, und mit ihm der unvermeidliche Fixpunkt in unserem Dorffestsommer: Das Kolsassberger Schlossfest. Dieses Jahr war wieder die Feuerwehr mit Veranstalten dran, und ganz traditionell regnete es. Wir haben trotzdem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Ebenso am zweiten Tag, an dem das Wetter etwas besser wurde, und wir mit Salzburger unterstützung loszogen. Was ist im Juli sonst noch passiert? Nun irgendso eine kleine, unbedeutende unterirdische Forschungsanlage hat etwas gefunden, dass verdammt nach dem Higgs-Boson aussieht. Nichts besonderes also ;-).

An einem Wochenende im August saß ich eigentlich gemütlich vor dem Fernseher. Getrieben von den Anrufen und SMS von Kollegen hab ich dann allerdings doch noch den letzten Bus ins Unterland genommen und spontan das Schwazer Stadtfest besucht. Geregnet hats dort auch, aber erst ziemlich pünktlich zur Sperrstunde. Und erst ziemlich Pünktlich zum Sonnenaufgang haben wir dann unserer “After Hour” im Malibu beendet :).
An meinem Geburtstag stand dann wieder die Harly Open House Party auf dem Plan. Aber irgendwie hats mir heuer nicht so ganz gefallen, ohne große Bier, mit umzäunten Gogo Girls und mit Dixie Klo Gebühren. Ein zweites Mal musste ich aber eh nicht mehr hin, denn am selben Wochenende stieg die “Jenny und Vreni say goodbye Party” Und wir haben ziemlich intensiv “Auf Wiedersehen” gesagt :).
Irgendwie hatten die Terfner heuer das, was die Kolsassberger nicht hatten, denn auch beim Seefest gabs wieder schönes Wetter. Natürlich haben wir das gleich ausgenutzt :).
Und eigentlich wäre die Dorffestsaison damit schon zu Ende gewesen. Hätte ich nicht heuer erstmals seit langem wieder das legendäre Absamer Dorffest besucht. Und ich muß sagen, es war wirklich ziemlich legen… wait for it …dary! Eines der letzten großen Dorffester, wie einst das Weerer gewesen ist. Auch unseren getränketechnischen Horizont konnten wir dort erweitern. In einer Bar gabs nämlich Gletschereis-Bull. Zaches Gesöff des :D. Und obwohls uns am zweiten Tag ziemlich eingeregnet hat, war’s doch eines der besten Festln der Saison!

Im September stand dann wieder ein Geburtstag an. Und zwar Monis Oktoberfest Geburtstag. Stilecht mit Weißwurst, Weiß-Blauem Zelt und viel seltsamer Musik. Unter anderem natürlich auch Gangnam Style. Und weil jemand unter den Nachbarn anscheinend jemand war, der nicht so auf Gangnam Style stand, setzten wir die Feier nach Intervention von zwei Uniformierten Personen einfach am Jungbauernball Kolsassberg fort.

Ein weiterer Jungbauernball folgte im Oktober. Und zwar der Fritzner, um den zu besuchen wir natürlich nicht herumkamen. Und was soll ich sagen? Nach Hause sind wir erst, als sie aufgeräumt haben. Zehn Tage vorher hat übrigens so ein komischer Österreicher, Felix Baumgartner, im freine Fall die Schallmauer durchbrochen 😉

Anfang November trat dann der Saupfark ins Teenageralter ein, was wir natürlich gebührend auf der “13 Jahre Saufpark” Party feierten. Diesmal sogar mit Mitternachtsimbiß.

Ein Highlight folgte noch im Dezember. Nämlich das Konzert von “The Sorrow” im Weekender. Nachdem ich heuer noch auf überhaupt keinem Festival oder auch nur Konzert gewesen war, kam das gerade richtig, auch wenns “nur” Metalcore war ;-). Lessig wars, endlich mal wieder ein bisschen Head zu Bangen und ein wenig in der Moshpit herumzuhüpfen! Was noch lessiges im Dezember passierte? Nun wir alle haben glücklicherweise aus total unerklärlichen Gründen den Weltuntergang am 21. ohne bleibende Schäden überstanden. Viele haben ihn nicht mal bemerkt :).

Und so beschließen wir das Jahr 2012, ohne dass auch nur ein Festival besucht wurde. Zach! Aber dafür voller Vorfreude auf 2013. Auf neue Festivals und auf den Faschingsumzug in Kolsass! 🙂

An guatn Rutsch wünsch i enk!

2011 – Scheiße, isch des amend scho vorbei?

Was ist denn heuer alles passiert? Nun im Jänner verabschiedeten wir unseren Pippo, den es zurück nach Osttirol zog. Und bei unserer dadurch bedingten Tour durch die Schwazer Lokale traf ich durch Zufall eine Kollegin von früher wieder, weil die im Amt beim Kellnern war. Im Feber besuchten uns dann die Schweden, was unter anderem mit reichlich Alkohol und UltraStar gefeiert wurde. Außerdem hatte Weer dieses Jahr die ehrenvolle Aufgabe, den Faschingsumzug auszurichten. Keine Frage, da waren wir dabei! Auch bei der Warm Up Party, die um ca. 7 Uhr Früh im Saufpark endete. Trotzdem war ich am nächsten Tag (eigentlich ja am gleichen) fit genug, um pünktlich kurz nach 12 bei Loggo aufzutauchen. War mal wieder ganz schön, zur Abwechslung bei den Zuschauern und nicht auf einem Wagen zu sein :) Auf die Wagen sind wir allerdings auch. Aber eben erst am Ende des Umzugs, als die schon am Dorfplatz standen. Das lustige Wagensaufen endete diesmal allerdings verfrüht und ziemlich abrupt, weil es auf dem Terfner Wagen eindeutig zu heiß herging. Oder anders ausgedrückt: Er brannte ab. Um der allgemeinen Verwirrung zu entgehen ließen wir den Abend dann im Lokal von Andrea ausklingen.
Damit fing der Fasching allerdings erst an (nur für den Terfner Wagen nicht &#59;)) und aufgrund der zahlreichen Empfehlungen von diversen Kollegen, beschloß ich, den diesjährigen Unsinnigen Donnerstag in Schwaz zu verbringen. Und teifl, das war der zachste Unsinnige seit langem! Geendet hat der lustigerweise ganz traditionell in den frühen Morgenstunden am Ball in Kolsass. Allerdings sind wir da erst ziemlich spät aufgetaucht.
Aber so schön der Fasching auch war, irgendwann war er doch vorbei. Aber vorher haben wir am Faschingsdienstag in Innsbruck noch so richtig Gas gegeben. Diesmal leider ohne Umzugswagen. Angeblich um den Alkoholmißbrauch unter Jugendlichen einzudämmen. Meiner Meinung nach aber eher, um das Geschäft der Lokal- und Ständebetreiber anzukurbeln. Aber mei, dadurch haben wir uns die Faschingsstimmung auf jeden Fall nicht verderben lassen. Ich, für meinen Teil hatte dieses Jahr ein sehr spezielles Kostüm. Als Hommage an den Terfner Faschingswagen, der ja in Weer heldenhaft im Feuer untergegangen war, hatte ich mich als eben der verkleidet. Allerdings kam das bei den Terfnern gar nicht so gut an, wie ich später erfuhr. Besonders, weil ich ja auch noch von Radio Tirol interviewed wurde :)
Im März kam dann die 8 Jahre Malibu feier, auf die es mich irgendwie sehr spontan verschlug. Aber spontan ins Malibu sollte es mich in diesem Jahr noch öfter verschlagen. Und immer sollten diese Nächte erst in den späteren Morgenstunden beim Knapp Bäck oder Ruetz enden. Davon aber später mehr…
Ganz nebenbei hat sich ziemlich zeitnah zur Malibu Party ein ziemlich zacher Atomkraftwerksunfall in Fukushima ereignet, der die Welt noch eine zeitlang beschäftigen sollte.
Im April feierten wir im Malibu Mattis Geburtstag. Und wie schon zu erwarten war, endete diese Feier ziemlich spät (oder früh, wenn man will). Außerdem gabs in dem Monat wieder eine persönliche Premiere. Dieses Jahr ließ ich mich nämlich das erste Mal dazu überreden, mit aufs Gauderfest zu kommen. Geil wars, und alkoholisch. Keine Ahnung, wie oft Jessi und ich mit dem freien Fall gefahren sind. Allerdings hat es meine Geldtasche leider nicht mehr geschafft, Zell am Ziller zu verlassen. Jedenfalls nicht mehr an diesem Wochenende. Jojo, die Zentrifugalkraft auf Karussells isch scho a Luada :)
Dann kam endlich der erste Mai, und diesmal haben die Jungbauern das Weerer Fest nicht abgesagt. Obwohl es anfangs ein wenig genieselt hat. Trotzdem haben alle fleißig getrunken, getanzt und gesungen. Nach Hause sind wir natürlich erst, als die Bar nichts mehr ausgeschenkt hat.
Den restlichen Mai vertrieb ich mir die Zeit dann mit ein paar spontanen Innsbruck Ausflügen und Konzerten. Und natürlich mit dem Saufpark Summer Opening 2011 zu dem es traditionell mal wieder regnete. Hat die Leute aber nicht vom Schwimmen im Pool abgehalten. Und auch sonst war die Stimmung alles andere als regnerisch. Kein Wunder, bei 27 Grad und Wodka in Wasserpistolen.
Dann kam der Juni und mit ihm erneut eine Premiere. Ich hab mich das erste mal in meiner Afro Karriere (die immerhin schon 15 Jahre dauert) aufs Afro Meeting gewagt. Und ich habs nicht bereut. Ein saugeiles Fest das, ganz nach meinem Geschmack, bis in die Morgenstunden dauert. Da rentiert sich auch der Eintritt.
Ebenfalls im Juni begab es sich, dass sich unsere Greenfield Truppe nach einem Jahr Pause endlich wieder auf den Weg nach Interlaken machte. Aber nicht allein. Insgesamt starteten wir mit geschätzten vier Fahrzeugen und zu drei verschiedenen Zeitpunkten. Ich war natürlich Teil der Vorhut, die die Ehrenvolle Aufgabe hatte, einen Tag vor dem Festival anzureisen, das Lager aufzubauen und sich dann das Hirn wegzu… …saufen. Und diese Aufgabe haben wir mit Bravur gemeistert :D
Zurück aus der Schweiz starteten wir mit Vollgas in die Dorffest Saison. Und es waren nicht wenig Festln dieses Jahr: Da gabs das Strandfest in Terfens, das ganz traditionell wieder verregnet war, aber nicht ganz so wild wie im Vorjahr. Das 125 Jahre Senseler Musikkapelle Zeltfest in Volders, das ich an zwei Tagen besuchte. Das Haller Stadtfest, dass wir bis ins letzte auskosteten, einen der zwei Tage auch mal ohne Kamera. Den anderen dafür mit After Hour im Malibu. Und beides mal mit Frühstück im Ruetz.
Mitte Juli brach dann das Schlossfest Kolsassberg über uns herein und mit ihm die offiziell inoffizielle Warm Up Party im Saufpark. Und es war ein gigantisches Wochenende. Um nicht zu sagen Legen… wait for it …dary :D An beiden Tagen schaffte es zumindest ein Teil unserer Truppe wieder zur After Hour zurück in den Saufpark und am Sonntag besuchten wir sogar noch das Frühschoppen. Der Sonntag war auch der einzige Tag, an dem wir im Dunkeln heimgekommen sind :D
Ein Buchenfest und ein paar Malibu Besuche später wars Zeit für den August, für meinen 30er und für das Harlys Festl. Bequemerweise verbanden wir diese beiden Feierlichkeiten zu einer. Da ein Tag Harlys Festl aber viel zu wenig ist, besuchte ich den DEZ Parkplatz an diesem Wochenende auch noch ein zweites mal. Wenn auch in anderer Begleitung.
Außerdem gabs in diesem August noch das Vomper Markfest und das Terfner Seefest, die ich zusammen mit Tami und Martin beide in der gleichen Nacht besuchte und die Summer Rock Night, die wegen einiger Schlägereien relativ früh endete, was uns natürlich wieder mal in den Saufpark trieb.
Der September kam, und mit ihm ein Konzert in der Livestage, bei dem sich unter anderem eine mir gut bekannte Band mit dem Namen “Liquid Steel” die Ehre gab.
Etwas später dann kam ein spontaner Anruf von Matti, der mich zu einer weiteren Premiere des Jahres 2011 brachte: Ich fuhr zusammen mit einer recht ansehnlichen Gruppe um Malibu Chef Tom in einem gemütlichen Reisebus nach München, um dort die Wunder des Oktoberfestes kennenzulernen. Und teifl, war des a Sauferei :D Aber 10 Euro für a Mass san a nit von schlechten Eltern. Trotz unseres Alkoholkonsums schafften wir es aber relativ pünktlich und relativ vollzählig zum Bus zurück. Nun gut, einen haben wir verloren, aber rein prozentuell gesehen ist das fast nix &#59;)
Ein anderes Oktoberfest besuchten wir etwas später dann in Pill. Und irgendwie endete das ganze relativ schräg. Allerdings sind die Erinnerungen aller beteiligten nicht wirklich lückenlos, was eine Rekonstruktion des Abends ziemlich schwierig macht. Später im Oktober besuchte ich dann den ersten Ball meiner persönlichen Ballsaison. Nämlich den Jungbauernball in Fritzens, der ebenfalls ziemlich flüssig und lückenhaft endete. Und natürlich endete er im Malibu :D
Und was ist seitdem passiert? Nun, ein paar Innsbruck Sessions gabs, bei denen Afro gehört, CDs präsentiert und Geburtstage gefeiert wurden.
Und so sind wir im Dezember gelandet und warten mit Spannung auf das kommende Jahr. Danke an alle, die mich in diesem Jahr durch die diversen Festln und Saufereien begleitet haben. Ohne enk wars nit gangen. Und an besonderen Dank an den Harten Kern, der immer bis zum Schluß mit dabei ist. Hoff ma, dass 2012 mindestens genauso geil weat!
Schade nur, dass die Betreiber der Bäckerei Knapp 2012 in den Ruhestand gian. Wie oft san ma in den vergangenen Jahren stockbesoffn beim Frühstückn im Knapp Bäck gehockt.
Viel Spass weiterhin und an guatn Rutsch
Wopfi

Die 00er gehen zu Ende – So war das Jahr 2009

Traditionell läuteten wir das Jahr 2009 im Saufpark ein. Im Kreis von Freunden und mit viel Bier und Glühmost. Diesmal waren wir sogar so kollegial, dass der letzte Rest von uns, der um 5:00 herum noch in der Bar die Stellung hielt sich aufmachte, um Lisa im Biker zu besuchen. Die war nämlich dort beim Feiern. Schluß gemacht wurde natürlich wieder im Saufpark, um halb 9 Uhr früh.
Des erste Event des neuen Jahres war natürlich wieder mal der Jungbauernball Kolsass. Diesmal verspätete ich mich allerdings ein wenig, da ich vorher noch dem Biker einen kleinen Besuch abstattete.
Als nächstes gab’s dann ein kleines Konzert von Lost Dreams und anderen beim Hellfire Festival ’09. Das erste Konzert in heimatlichen Gefilden mit der neuen Besetzung. Keine Frage, da mussten wir dabei sein. Sogar Wuk kam aus Salzburg angereist, um diesem Ereignis beizuwohnen. Trotz unserer enormen Truppenstärke war am Festival selbst nicht viel los. Amüsiert haben wir uns trotzdem ganz anständig und geendet hat der Abend wie üblich im Abyss.
Im Feber gab’s dann endlich wieder ein Steixner Rennen. Diesmal aber unglücklicherweise am selben Wochenende wie der Faschingsumzug in Kolsass. Und dieser dauerte aufgrund der Bälle im Festzelt das ganze Wochenende. Also ging’s zuerst zum Rennen, danach kurz in den Steixner und dann runter ins Festzelt zum Mullerball. Zach, aber hetzig! Da ich am Sonntag ja noch was vor hatte, verließ ich denn Mullerball schon gegen 5 Uhr früh ;-). Dann kam der Sonntag und mit ihm der Faschingsumzug Kolsass. War ganz anständig. Mich würde nur interressieren, wo ich die ganzen blauen Flecken her hatte…
Der Unsinnige verlief diesmal relativ ereignislos. Anfangs saßen wir kurz bei Loggo in der Bar und begaben uns dann über einen kurzen Abstecher zur Mullerbar auf den Ball in der Gemeinde. Dort war diesmal aber ziemlich wenig los, weshalb auch Marion und ich relativ früh (für meine Verhältnisse) nach Hause sind. Um so mehr ereignete sich am Faschingsdienstag, den ich zusammen mit Hannes in meinem Raubkopierer Kostüm feierte. Diesmal waren (wahrscheinlich aufgrund des lockereren Alkoholverbots) wieder mehr Wagen am Umzug beteiligt, auch die Grinziger, die wir ja schon von früheren Umzugen kannten. Dafür waren es aber wesentlich weniger Zuschauer, was ziemlich sicher an dem furchtbaren Wetter lag. Es hat nämlich ziemlich wild geschneit.
Das restliche Frühjahr war geprägt von Konzerten, Geburtstagen und einer Abschiedsfeier. Obwohl ich Maggos Geburtstag jetzt noch einmal speziell erwähnen muss. Dieses Jahr hatte er sich als Thema nämlich “Per Anhalter durch die Galaxis” ausgesucht weshalb alle mit Handtuch und einige (ich auch) sogar im Morgenmantel auf der Party erschienen.
Und dann war’s auch schon Zeit für das Maifest. Diesmal wieder am 1. Mai und diesmal auch mit wirklich schönem Wetter. Dafür aber auch mit einer langen, vorangegangenen Nacht in der wir Gregors Geburtstag gefeiert haben. Das mit dem Aufstehen um 12 klappte allerdings überraschend gut (dank der tatkräftigen mithilfe von treuen Kollegen). Und auch wenn’s gegen Mitternacht ziemlich geschüttet hat, war’s doch wieder mal ein lustiges Maifest, obwohl der Bar relativ früh die Getränke ausgegangen sind.
Das nächste größere Ereignis brach Ende Mai über uns herein: Das 50 Jahres Fest des SV Raika Kolsass/Weer, dessen Zelebrierung in einem Festzelt neben dem Fußballplatz begangen wurde (dort wo auch schon im Fasching heilloses stattgefunden hat). Am ersten Tag von besagter Festivität hatte ich eigentlich vor gehabt, zuhause zu bleiben. Einfach deswegen, weil keiner mitwollte. Das änderte sich aber gegen Mitternacht, als mich Lisa anrief und fragte, ob ich nicht doch kommen würde. Im Hauptzelt weilte zu dieser Zeit keiner mehr, weil sich die feiernde Masse in die Discobar zurückgezogen hatte. Dort wurde es aber noch ziemlich lusitg. Sogar den Hillbilly Rock haben wir noch getanzt. Auf der, zu diesem Zeitpunkt schon verlassenen, Bühne. Am zweiten Tag hatte ich erst mal Fototermin im Zelt, bin danach aber wieder abgehauen um ein bisschen Lügen zu Paschen. Danach wieder ins Zelt und Heillos bis in die Frühen Morgenstunden…
Langsam kam der Sommer und die Mädels überredeten mich, mit auf ein Festival namens “Greenfield” zu fahren. Nun, hörte sich lineuptechnisch recht vernünftig an. Trotzdem ließ ich mir mit meiner Zusage lange Zeit. Doch am 11. Juni war’s dann soweit und wir starteten, sichtlich angeschlagen von der vorangegangenen Italy Night, die doch eher länger gedauert hat, unseren Trip nach Interlaken, wo besagtes Festival stattfand. Geiles Festival! Auch wenn’s uns den letzten Tag verregnet hat. War wurscht, denn da hatten wir eh schon zusammengepackt.
Der Juli kam, und die Zeit des Schlossfestes brach an…
Halt mal! Gar kein Metal Camp? Tja, leider habe ich es dieses Jahr aufgrund der mageren Metal Camp Beteiligung meines Kollegenkreises vorgezogen, das wunderschöne Tolmin nicht zu besuchen. Mike und Sonja sind trotzdem gefahren und haben sich unten mit der Osttiroler Truppe getroffen.
Aber wie schon angefangen, das Schlossfest: Nun, dummerweise war, nachdem sich die vorangegangenen Tage sehr warm und sonnig gegeben hatten, für das Wochenende des Festes ein gewaltiger Wettersturz angekündigt worden. Natürlich hofften alle auf eine falsche Prognose. Leider war das nicht der Fall. Was am Freitag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30°C begann, endete am nächsten Morgen mit Schnee auf den Bergen und 8°C. Hat uns aber nicht davon abgehalten, bis 6 Uhr früh in der Ruine Rettenberg zu feiern. Und auch am zweiten Tag, mit Temperaturen unter 10° und mit Besucherzahlen wie in den Zeiten wo noch niemand das Schlossfest kannte, schafften wir es erst lange nach Anbruch der Dämmerung zurück in den Saufpark.
Dafür sah es beim Frühschoppen wieder so aus, als hätte es nie einen Wettersturz gegeben. Sonnenschein, 25°C und viele Gösser Naturradler. Und vielleicht ein paar Wodka Soda 😉
Im August kam der obligatorische Seefest Besuch zusammen mit meinem Bruder inklusive gemeinschaftlicher Geburtstagsfeierei. Das Ende dieser Festlichkeit hüllt sich ein wenig in Nebel. Seltsam nur, dass mein Bruder und ich uns beim nach Hause gehen verloren haben. Aufgebrochen sind wir nämlich zusammen.
Da das “Harley’s” nun nur mehr “Coffee Bar” hieß, war auch die “Harley’s Open House Party” Mitte August nur mehr eine einfache “Open House Party”. Hat aber keinen wirklich gestört. Außerdem haben die Harley’s Burger haben ihren Namen behalten und die Getränke waren immer noch teuer. Beendet haben wir den Abend dann im Starclup neben der Mausefalle. Tja, nicht gerade meine Musik, aber die Cousine vom Dave wollte da unbedingt hin.
Als nächstes kam Lisas Geburtstag inklusive Summer Rock Night daher. Und das wurde natürlich anständig gefeiert. Auch wenn sie selbst aufgrund ihrer barkeepteschnischen Verpflichtungen nicht so sehr zum Feiern kam wie wir.
Abgesehen von ein paar Dorffestln und spontan Saufereien passierte dann erst mal nichts mehr. Bis zum 11. September. Dort jährte sich nämlich ein schicksalhafter Tag zum 30. Mal. Der Tag von Domis Geburt. Und dieser wurde natürlich angemessen gefeiert. Im Saufpark und vor dem Saufpark und neben dem Saufpark. Ein Zelt haben wir auch noch aufgestellt. Wir waren uns der labilen Wettersituation unserer Sommer ja bewusst. Und es wurde ein gewaltiges Fest. So gewaltig, dass ich kurz nach Mitternacht für einige Stunden mein Bett aufsuchte. Ich bin aber wieder zurückgekommen!
Im Oktober gab es erneut einen Jahrestag zu feiern. Am 30. um genau zu sein. Unser geliebter Saufpark wurde nämlich 10 Jahre alt. Und man kann nur sagen, es war eine ziemlich exzessive Feier. Nachmitternächtliche Polonaisen durch die Nachbarschaft und Massen Hillbilly Rock Sessions waren nur ein Teil davon.
Die, deren Konstitution es zuließ, besuchten am darauffolgenden Tag, seines Zeichens Halloween, das Lost Dreams Konzert in der Livestage. Und obwohl die vorangegangene Nacht bei einigen sichtliche Spuren hinterlassen hatte, endete der Abend erst gegen Morgen.
Mitte November verirrten wir uns, nach einem Hauptschul Klassentreffen noch kurz in die Bar, was unauslöschbar an der Wand über dem Ausgang festgehalten wurde.
Dann brach die besinnunslose, entschuldigung, die besinnliche Zeit an und überall öffneten die Glühkindlmärkte, von denen auch wir so oft wie möglich gebrauch machten. Auch wenn’s mit der weihnachtlichen Atmosphäre aufgrund des sehr, sehr geringen Schneefalls nicht so weit her war.
Und nun? Weihnachten haben wir überstanden, trotz den +12°C bei der Mitternachtsmesse, und nun warten wir gespannt auf den Anbruch des neuen Jahrzehnts. Was wird es uns bringen? Das vorangegangene bescherte uns Wikipedia, YouTube, Facebook, das Metal Camp, nicht zu vergessen den Saufpark und noch unzähligen anderen Mist, ohne den es sehr viel langweiliger gewesen wäre. Lassen wir uns überraschen…
PS: An guaten Rutsch wünsch i enk allen!