Aus aktuellen Gründen muss ich wieder mal ein bisschen was zu DRM verlieren. In diesem Fall geht es um das Nova Rock Festival und um die Firma di[rec] die dort Live Mitschnitte der Konzerte verkauft hat. Und jetzt mal vorweg: Ich find die Idee super und glaub auch nicht, dass di[rec] irgendeine Schuld trifft. Zumal das Nova Rock ihre Festival Generalprobe war (soweit ich das verstanden habe). Gehen tut’s um Microsoft und um ihr WMA Format. Dieses proprietäre Graffl kotzt mi sowas von an (tschuldigung). Hab mir nämlich einen InFlames Mitschnitt gekauft. Nur so zum Probieren, wie das ist. Wär auch nicht böse, wenn ich die 5 Songs nicht hätte, micht hat’s einfach nur interressiert, aber mittlerweile gehts ums Prinzip. Am Stick ist ein Flash Player und Ein Flash Movie mit den Songs. Kann man alle einzeln anhöhren. Schaut gut aus. Pipifein. Wenn man die Songs jetzt irgendwo anders haben will, wie zum Beispiel am Handy oder auf CD, dann kann man sie sich über einen dem USB-Stick beigelegten Code von der di[rec] Homepage runterladen. Aaaaber: Das geht nur mit Internet Explorer und dem neuesten Windows Media Player. Wenn man beides nicht benutzt, oder sogar ein anderes Betriebssystem hat, schauts schlecht aus. Und das gibt natürlich eine verdammt schlechte Publicity für di[rec] (wie man grade im Nova Rock Forum [archive.org] beobachten kann). Und das ist nicht wirklich gut für eine junge, aufstrebende Firma.
Nun aber zu einem allgemeinen und abschließenden Resümee: Wer ist die Schuld? di[rec]? Oder DRM an sich? Oder aber etwa irgendwelche Monopolisten, die mit Gewalt durchsetzen wollen, dass man nur ihre Software benutzt? Entscheidet selbst. Ich glaub mal nicht, dass die Schuld bei di[rec] liegt, und wenn, dann nur teilweise, weil ihnen bei DRM freier Musik warscheinlich viele Labels abgesprungen wären. Womit wir eigentlich noch einen dritten Kandidaten hätten.
Irgendwie ist dieser Artikel ziemlich konfus. Liegt warscheinlich daran dass ich zu Anfang eine mords Wut auf Microsoft im Bauch hatte. Aber nix für ungut, die sind ja warscheinlich nicht mal Schuld. Jedenfalls nicht ursächlich.
Nova Rock ’07 – Day 1
Dann fangen wir mal mit der Nacherzählung der Ereignisse des vergangenen Wochenendes an. Diesmal starteten wir wesentlich früher als letztes Jahr, und das schlicht und einfach aus dem Grund, weil wir nicht wieder riskieren wollten, stundenlang im Stau zu stehen. Begonnen hat es also um Acht Uhr früh vor meiner Wohnung, nun eigentlich schon früher, denn das erste was ich an diesem Tag gemacht habe, war mit Domi Kaffe zu trinken. Aber um Acht Uhr kamen dann die anderen und wir verteilten das Gepäck unter den verschiedenen Autos. Daniel kam mit einem Bus, den er sich von Sewi geliehen hatte. Türkisfarben und beschriftet mit “P1 Bar Wattens”. Sehr schräger Anblick. Jedenfalls haben wir unser Gepäck verladen und dann sind die ersten drei Trupps mit ihren Fahrern Daniel, Stephi und Flo in Richtung Schwaz gestartet, zum traditionellen Festivaleinkauf. Ich musste noch ein wenig warten, weil sich Mike, mit dem ich mitfuhr, ein wenig verspätete.
Beim Interspar in Schwaz trafen sich unsere vier Fraktionen dann wieder und wärend ein Teil schon damit beschäftigt war, das Eingekaufte zu verladen, streifte der Rest noch durch den Interspar, um Dosengulasch, Knorr und Maggie Nudelgerichte und natürlich Bier zu besorgen. Gegessen haben wir dann auch noch. Ganz nach Festivaltradition eben.
Am Parkplatz wurden noch schnell unsere Kanister mit Bacardi, Rum und Wodka gefüllt, und ![]()
dann starteten wir die Reise ins Burgenland.
Die gesamte Fahrt gestaltete sich überraschend Problemlos und irgendwann gegen Vier Uhr Nachmittags war unser Auto (Mike, Sonja, Domi und ich) das erste, dass im Mäckie in Parndorf, unserem verabredeten Treffpunkt, ankam. Es dauerte aber nicht lange bis auch die restlichen Mitglieder unseres Trecks ankamen. Es wurde gespeist, beraten und schließlich starteten wir im Konvoi um die letzten Kilometer unserer Reise gemeinsam zu bewältigen. Auch in unmittelbarer Nähe des Festival Parkplatzes gab’s keinen Stau. Dafür aber einen gewaltigen Regenschauer. Der erwischte uns, als wir uns gerade zum Campingplatz aufmachen wollten.
Wir haben das Ganze dann einfach im P1 Bus ausgesessen und unser erstes Festivalbier getrunken. War richtig gemütlich. Aber lange dauerte es nicht, und die Sonne lachte wieder über den Pannonia Fields II, was für uns bedeutete, unsere Sachen zu packen und die Bänderausgabe aufzusuchen. War a verdammt broada Weg. Und des a noch mit unserem Gepäck! Aber gottseidank hatten wir eine Schubkarre und einige Sackwagerln (i woas nit, wie de wirklich heissen), was das ganze wesentlich einfacher machte. Die Bänderausgabe selbst verlief gewohnt unproblematisch, und das trotz der doch recht ansehnlichen Menge an Besuchern, die sich den gleichen Anreisezeitpunkt wie wir ausgesucht hatten. Bei der Bänderausgabe stieß auch der Strübl Flo zu uns. Der war mit seinen Leuten schon früher aus Wien gekommen. Bei der Security Schleuse zum Camping Areal lief auch alles reibungslos. Keine Probleme wegen der Schubkarre oder dem Mast Signallicht. Diesmal haben sie uns nicht einmal durchsucht. Leider war dort, wo sich das Lager von Flo und Co befand, kein Platz mehr für unser Camp, also mussten wir wohl oder übel weiter nach einer geeigneten Stelle suchen. Wir setzten also unseren Marsch fort und fanden im hinteren Bereich des Areals eine geeignete Stelle. Ein Teil von uns begann dann gleich mit dem Aufbau des Camps, während die anderen nochmal zurück auf den Parkplatz gingen, um den Rest unserer Sachen zu holen. Als die zurückkamen hatten wir anderen es uns schon mit Bier und Bacardi gemütlich gemacht. Natürlich habe ich fleißig unser, während der Anfahrt erfundenes, Schulz Spiel promoted. Das Spiel funktioniert folgendermaßen: Irgendwann ruft einer einfach “Futkatzenpuppen”, und jeder, der nicht schnell genug das Zeichen vom “Schulz” Spiel, macht, bekommt eine aufgelegt. War lustig. Ein Poster von den Futkatzenpuppen haben wir auch an unser Zelt gegaffert (für alle, die’s nicht verstehen: Futkatzenpuppen ist die Übersetzung von Pussycat Dolls). Hat aber nicht lang gehalten. Etwas später,
gegen Neun Uhr Abends, als die Sonne langsam am Horizont versank, haben wir uns um die Tiroler Flagge versammelt und “Dem Land Tirol die Treue” angestimmt.
Der Rest des Abends war dominiert von Bier, Bacci und dem sich-mit-Nachbarn-anfreunden. War Urinterressant bei den Wienerinnen. Lustig war auch, dass unsere Nachbarn eine Festivalkiste mit CD Player mithatten. Ungefähr so wie unsere, nur nicht Schwarz, und auch nicht 70kg schwer. Ach, und außerdem haben Regina und ich noch einen kleinen Abstecher zum Kerngelände gemacht und ich hab meinen ersten Wodka Lemmon des Nova Rock ’07 getrunken. Saugeil!
Nova Rock 2007
So, jetzt bin ich wieder zurück vom Nova, frisch geduscht und hochmotiviert die Fotos möglichst bald online zu bringen. Könnte aber noch etwas dauern, weil es über 1000 Bilder geworden sind. Außerdem ist mir eine meiner fünf Speicherkarten irgendwie abhanden gekommen. Aber erst zuhause. Hoffentlich finde ich die noch. Wäre schade drum. Da sind die Fotos vom Ende des ersten Festivaltags und vom Anfang des zweiten drauf. Also In Extremo, Sunrise Avenue und unter anderem auch das Foto von Riley und Isa. Schau ma mal…
Nova Rock 07 – The Day before
So! Nun ist es endlich soweit! Morgen starten wir um ca. 8 Uhr morgens gen Nickelsdorf, um uns wieder einmal zusammengepfercht zwischen tausenden Fans den Klängen namhafter Bands auszusetzen. Und dafür nehmen wir sogar kilometerlange (2 km) Fußmärsche mit Gepäck auf uns. Und unser Mast wird dieses Jahr hoffentlich auch wieder vertreten sein!
Vorfall bei der Karibik Night
Andi hat mich auf einen Artikel auf tirol.com aufmerksam gemacht, der die Karibik Night betrifft. Möglicherweise hat ma dort einem Mädel K.O. Tropfen ins Getränk geschüttet. Zache Sache das! Obwohl ich ja sowieso der Meinung bin, man sollte sein Getränk nicht alleinelassen. Schon alleine wegen der Gefahr es nicht mehr wiederzufinden.
K.O. Tropfen bei der Karibik Night
Club3 Open Air – Tag 2
Entschuldigt bitte die Verzögerung mit den Fotos, aber ich hatte heute zu Mittag ein Essen mit der Family, weswegen ich zu einer sehr unchristlichen Stunde aus dem Bett musste (knapp vor 13:00 *g*) und deshalb am Nachmittag nicht wirklich fit war. Deswegen hab ich ein bisschen länger gebraucht mit Sortieren und so. Ist wieder eine stolze Anzahl geworden, sage und schreibe 275 Stück. Fast zu anstrengend zum durchschauen, aber da es sich bei den Fotos größtenteils um Gruppenfotos von Leuten handelt, tu ich mich ein bisschen schwer damit einzelne rauszulöschen.
Nun aber zum Festl selbst: Diesmal war das Wetter besser und auch die Temperaturen ein wenig höher. Als wir in Fritzens ankamen (ungefähr zur gleichen Zeit wie am Tag zuvor), war’s schon ziemlich voll. Die Vorband war gerade mit dem Abbauen ihres Equipments beschäftigt und Martina sah wesentlich entspannter aus als 24 Stunden zuvor. Hinter den Bars waren größtenteils bekannte Leute und vor denselben trieb sich auch das eine oder andere vertraute Gesicht herum. Schade nur, dass diese komischen Spritzen Dinger ziemlich bald ausverkauft waren. Aber Bacardi Cola war ja auch nicht schlecht, und Bier. Ich bin dann also herumgezogen, hab mit Kollegen getrunken, hab Leute fotografiert und den sanften Klängen von Blueprint gelauscht. Gar nicht so schlecht übrigens, die Jungs und das Mädel von Blueprint. Besonders überrascht war ich, als der Song “Bohemian Like You” gespielt wurde. So, was noch? Ein Strandfest Karte hab ich gekauft, von Kathi. Sogar laminiert! Geendet hat der Abend für mich dann um 6 Uhr früh, als ich das Alpi verließ (schon wieder das Alpi! Wie betrunken muss ich an diesem Wochenende gewesen sein?).
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf das nächste Dorffest, und werde mich bemühen, nicht mehr so viele Fotos zu machen.
Viel Spass weiterhin!
Club3 Open Air in Fritzens
Ja, dann starten wir mal die Dorffest Saison! Und zwar mit dem Festl der Fritzner Jungbauern, Muller und Schuhplattler (wenn mich nicht alles täuscht).
Und, wie ist es gewesen? Nun, der Anfang lief ein wenig schleppend, was wohl irgendwie mit dem schlechten Wetter zu tun gehabt haben muss. So kam es, das nur einige vereinzelte Gruppen um die Bars herumstanden, während VIA eine leere Tanzfläche beschallten. Das führte dazu, dass Martina ziemlich nervös herumrannte und dauernd irgendwas von zu wenig Eintritten murmelte. Es dauerte glücklicherweise aber nicht lange, bis sich das Festl dann doch füllte und Martinas Bedenken zerstreut wurde. Die Menge war sogar so motiviert, dass sie sich nicht einmal durch die vereinzelten Regenschauer von der Tanzfläche vertreiben ließen. Und ich, heldenmutig wie ich eben bin, warf mich in die Menge um Fotos zu machen.
Der Rest des Abends verlief dann, wie man es von einem Dorffest erwartet. Es wurde viel getrunken, ein bisschen geredet, ein wenig getrunken, gesungen und getanzt und natürlich getrunken.
Lustig fand ich die neueste Errungenschaft der Partygetränkeindustrie, die uns warscheinlich durch den ganzen Sommer begleiten wird, so wie die Chickie Mickie Eier von vor ein paar Jahren. Dieses Jahr handelt es sich dabei um Spritzen, gefüllt mit 2cl Wodka Himbeer Fusel. Schmeckt furchtbar, aber ist lustig zu trinken. Doch auch die schönsten Feste gehen irgendwann zu Ende. In unserem Fall endete das Club3 Open Air im Alpi. Und dazu sage ich jetzt mal nichts…
Towel Day 2007 – The Day after
Er ist vorbei, der Towel Day 2007. Und was haben wir gemacht? Wir sind im Baumala gesessen und haben Bier getrunken. Und natürlich hatte ich mein Handtuch dabei. Und natürlich auch als einziger. Aber das war im Dorf ja nicht verwunderlich. Schade eigentlich. Ich hätte gerne ein paar Gleichgesinnte getroffen. Aber wer weis, vielleicht nächstes Jahr.
PS: Die Fotos von gestern: Towel Day 2007
Towel Day 2007
Ja, wir haben Towel Day! Schau ma mal, wie die Beteiligung diese Jahr ist.
Hier mal ein paar Links:
Die offizielle Towel Day Seite
Wikipedia Artikel zum Towel Day
Douglas Adams
Handtuchblog
Towel Day 2007 – The Day before
Ja Leute, morgen ist es wieder soweit. Der Towel Day jährt sich zum siebten Mal. Und wieder einmal werde ich stolz mein Handtuch tragen, um an Douglas Adams zu erinnern.
Viel Spass weiterhin!
