Da es anscheinend noch nicht jedem bekannt ist: Dieses Jahr wird es kein Weerer Dorffest (offiziell Musikspektakel Weer genannt) geben. Stattdessen gibts am betreffenden Wochenende ein kleines Festl beim Baumala. Am Freitag spielen die Torpedos und am Samstag ist Live Radio Disko.
where2go2day.at
Lock Celebration ’07 – Day 2
Der zweite Tag began Warm-Up-Party-technisch etwas später. Nämlich so um Neun Uhr Abends herum. Dafür aber wieder mit MP3 Musik vom Server (den ich im Laufe des Tages repariert hatte. Deswegen hab ich auch keine Zeit für die Fotos im Internet gehabt). Und diesmal waren auch Sonja und Sandra, frisch zurückgekehrt von Ibiza, auf der Warm Up Party vertreten. Natürlich waren auch wieder einige der Fritzner mit dabei, diesmal aber ohne Martina und ihrer Verwandschaft. Die kamen zwar auch aufs Schlossfest, mussten vorher aber noch zu irgend einer anderen Feierlichkeit. Dafür kam der Jeggle Flo. Und der Paul.
Einige Zipfer, Bacci Colas und B52 Runden später war’s dann auch schon halb Elf und wir brachen erneut in Richtung Schlossfest auf. Diesmal wurden wir auf unserem Weg sogar von einem Skybeam geleitet.
Im Schloss angekommen habe ich an der Bonkassa gleich die Sabbie getroffen. Mit der bin ich dann an die Bierbar, wo unter anderem auch irgendwann Georg vorbeischneite. Der hat irgendwas von einer Wienerin erzählt und von einer Mauer. Was er genau damit meinte wurde mir erst zu dem Zeitpunkt klar, als ich mit ihm an der unteren Schlossmauer neben der Bar stand, wo wirklich eine Wienerin saß (oben drauf).
Georg gesellte sich gleich dazu und etwas später kam auch ich dazu, um ein wenig mit den beiden zu plaudern. Nachdem wir eine Weile über Urkomische Dinge so wie zum Beispiel Urlaub oder Urzeit geredet hatten, bin ich wieder runter zu Martin und mit ihm in die Bar. Auf dem Weg durch die Menschenmassen hab ich unter anderem die Stephi (oder schreibt man die mit “f”), die Marina, zwei der Parz Brüder und die Video Mädels vom Vortag getroffen. Nachdem wir unsere Getränke hatten, sind wir wieder raus
und quer über den Platz. Dabei sind wir über Melli, Tom und Sonja gestolpert bin. Und über meine beiden lieblings McDonalds Ferialarbeiterinnen. Ach und über die Sanne auch.
Aber um das Ganze ein wenig abzukürzen, lass ich jetzt die Wegbeschreibung aus und erwähne nur mehr, wen ich alles getroffen habe. Da wäre zum Beispiel Magdalena und ihre zwei Kolleginnen, die ihres Zeichens Schwestern sind, und die ich einfach nicht auseinanderkenne. Keine Ahnung warum. Sind nich mal Zwillinge. Tja,
wird wohl Schicksal sein. Auf jeden Fall waren die beiden ziemlich beleidigt, weil ichs mir nicht mal für die Dauer des Abends merken konnte. Tut mir wirklich leid! Ich weiß echt nicht, warum ich mir das nicht merken kann.
Ebenfalls erwähnt gehört die Tatsache, dass ich Petra getroffen habe. Die Petra die mal in der BV Aussucherei gearbeitet hat und mit der wir bei der diesjährigen Swarovski Weihnachtsfeier herumgezogen sind. Dementsprechend bin ich dann auch wieder mit ihr herumgezogen. Hab
sie Andi vorgestellt und hab mit ihr zusammen Andrea getroffen (die ehemals Atzl Andrea). Und wir haben probiert, schon gemischten Flying Hirsch zu trinken. Hat nicht so ganz funktioniert. Ach, den Haslwandter Flo inklusive Freundin hab ich auch getroffen.
Etwas später lief mir in der großen Bar dann wieder Carina über den Weg (die endlich 18) und außerdem die Hoferstubn Mädels und Regina. Und Gerda, und die Schalli und die Kathi und die Natti und die Dani und, und, und…
War gut besucht, das Schlossfest!
Gegen Ende hin bin ich dann mit den Video Mädels auf der Mauer gesessen (Georg war mittlerweile nicht mehr da) und hab Fotos gemacht. Und wieder kam der Zeitpunkt, an dem ich den Abhang hinuntermusste. Und aufgrund der Ereignisse vom Vortag entschied ich mich diesmal, mich gleich den Hügel hinunterzuwerfen, um ein erneutes, versehentliches Hinfallen zu verhindern. Ist ein lustiges Video geworden, muss ich schon sagen. Auch wenns nur eine Schnelle Abfolge von Schwarz- und Blautönen ist. Unten angekommen wurde ich dann auch noch in irgendeine Diskussion von ein paar Beistrichtrinkern wegen irgend einem eingerissenen Zaun verwickelt. Das heißt, eigentlich wurde Martin darin verwickelt. Wir haben die
dann einfach hinter uns gelassen und sind zu mir nach Hause auf einen Kaffee (da außer uns keiner mehr da war, für eine after Hour). Ich bin dann auf meinem Teppich eingeschlafen (weil Martin auf der Couch gesessen ist, ich schlafe normalerweise nicht auf meinem Teppich), Martin hat mich noch ein wenig dekoriert und hat dann den Heimweg angetreten.
Lock Celebration ’07 – Day 1
Nach einem Jahr Pause war ich endlich wieder am Schlossfest Kolsassberg. Und, was soll ich sagen? Toll war’s!
Natürlich starteten wir an beiden Tagen wieder mit der traditionellen “Official inofficial Lock Celebration Warm Up Party”. Und da diese ebenso traditionell um genau 22:30 endet, mussten wir schon ziemlich früh starten. Nämlich um Acht Uhr Abends. Pünktlich eine Viertelstunde zu früh kamen Martin und Hannes an, während ich noch beim Essen war. Robs und Wambi kamen etwas später an, und da ich
eigentlich nicht erwartete, dass die restlichen Gäste vor Neun Uhr eintreffen würden, haben wir uns mit einem Bier in die Laube gesetzt und über den Urlaub von Martin und Hannes geredet. Bis mich überraschend Martina anrief und mir ihre Ankunft mitteilte. Tja, Schlossfest ist eben was besonderes, da sind auch die Ankunftszeiten anders. Wir kehrten also zurück zu Bar, wo uns Martina, Kathi, Andi, Jos und Vroni schon sehnsüchtig erwarteten. Und der Löffler Andi kam gerade zusammen mit der Mandl Vroni und dem Ösn (glaub ich) an. Da die Menge an Leuten nun die maximale Kapazität unserer Gartenlaube bei weitem überschritt, mussten wir wohl oder übel mit dem Saufpark vorlieb nehmen. Das wäre im Normalfall ja auch nicht schlecht, hätte meine Bar im Laufe der Hitzewelle nicht fleißig Temperatur gesammelt. So standen wir also im Saufpark, tranken kühles Bier und/oder nicht ganz so kühle andere Getränke und schwitzten vor uns hin. Und zu allem Überfluss hatte unser Domain Server, möglicherweise auch wegen der Hitze, seinen virtuellen Geist aufgegeben und weigerte sich auch nach einigen Widerherstellungsversuchen meinerseits standhaft gegen eine Anmeldung, was uns ziemlich wirkungsvoll von meiner CD Datenbank fernhielt. Ich hab dann aufgegeben und ganz altmodisch zwei CDs aus meinem Auto geholt. So haben wir eben für den Rest der Party “Volbeat”, “Sonata Arctica” und noch einige seltsame Songs, wie “Witch Doctor” und “Hooked on a Feeling” gehört. War aber auch ganz nett. Obwohl wir aufgrund der Hitze zwischendurch immer wieder vor die Tür gehen mussten. Im Laufe der Warm Up Party trafen auch immer wieder vereinzelt Kollegen im Saufpark ein. Unter anderem Marion, Sylvia, Connie und Sanne.
Und pünktlich um halb Elf hab ich dann meinen Hauptschlüssel umgedreht und den ganzen Trupp in Richtung Ruine Rettenberg losgeschickt.
Als der harte und lange “Aufstieg” geschafft war, und wir alle einen Stempel am Arm hatten, passierte erst mal folgendes: Wir haben uns spontan und vollständig verloren. Und das gerade mal zehn Meter hinter dem Eintritt. Ich frage mich immer noch, wie das zugegangen ist, so einen Rausch hatten wir zu dem Zeitpunkt nämlich noch nicht. Auf jeden Fall war auf einmal keiner vom Warmup Trupp mehr da, was meinen Plan, mit ihnen was zu trinken, empfindlich störte. Also bin ich ein bisschen herumgelaufen und hab gesucht. Ich hab auch einige wieder gefunden, aber nur einzeln. Und das, wo gar nicht so viel los war. Auch in der Turmbar fehlte das übliche Getränge, es war also fast schon angenehm. Lag warscheinlich am Wetterbericht, der für Freitag Gewitter vorhergesagt hatte. Geregnet hat’s aber die ganze Nacht nicht, außer ich war da grad im Turm und hab’s verpasst.
So, wen hab ich nun allen getroffen? Natürlich die üblichen Verdächtigen. Aber abgesehen von denen: Drei Hessen, die ein Foto von mir und Philipp gemacht haben, außerdem noch die Winkler Michi, und Bianca, die sich aufgeregt hat, dass ich sie bei Swarovski nie grüsse. Wen noch? Nun die “Endlich 18” von der Summer Rock Night, die eigentlich Carina heißt (glaub ich zumindest), die beiden betrunken
heimfahrenden Weerbergerinnen vom Strandfest, unsere Aussuchmädels, und ein paar andere Mädels, mit denen ich lustige Videos gemacht habe, von denen ich aber leider keine Namen (mehr) weis. Auch zu erwähnen wären die beiden, die in einer sehr seltsamen Pose zu zweit auf einer Zeltfestbank geschlafen haben. Was mich aber am meisten gefreut hat, waren der Bichler Flo und die Leute vom
Helpdesk, die ich in der Turmbar getroffen habe. Namentlich fallen mir aber nur mehr die Mädels ein, weshalb ich der Fairness halber gar keine Namen erwähnen werde.
Alles in allem kann man sagen: Ein gelungenes Schlossfest. Und fleißig beim Grease Medley mitgesungen hab ich auch wieder mal.
Kurz nach halb 6 Uhr früh sind wir dann in Richtung Bar aufgebrochen. Nun eigentlich sind die anderen aufgebrochen und ich bin auf der Schlossmauer gestanden und
hab Fotos gemacht. Bis sie mich dann angerufen haben und ich zu ihnen hinuntergelaufen bin. Doch relativ steil, dieser Abhang. Da bekommt man einen ganz schönen Schwung. Dass es mich im Flachen dann zerlegt hat, schreib ich jetzt mal nicht.
Die After Hour fiel dann relativ kurz aus. Schlicht und einfach deshalb, weil ich, meines Zeichens der Barkeeper, schlafen gehen wollte. Eigentlich eine Schande für mich. Nun, Andi war auch relativ müde. So schloss der Saufpark um 6 Uhr früh herum seine Pforten. In gespannter Erwartung auf den zweiten Schlossfesttag.
Und wer mit wem herumgemacht hat, schreib ich jetzt wirklich nicht. Die betreffenden kennen sich eh aus.
Metal Camp vs. Schlossfest Kolsassberg
Da die Termine von Metal Camp und Schlossfest dieses Jahr erneut auf das gleiche Wochenende fallen, und ich letztes Jahr das feierliche Gelübte abgelegt habe, als nächstes dem Schlossfest den Vorzug zu geben, werdet ihr mich an besagtem Wochenende nach einem Jahr Pause wieder im Saufpark und in der Ruine Rettenberg antreffen, während sich in Tolmin unzählige dunkel gekleidete Menschen dem Lasko, der Yellow Bitch und natürlich den ohrenbetäubenden Klängen von bekannten, nicht allzu bekannten und unbekannten Metal Bands hingeben. Tja, ein lachendes und ein weinendes Auge, wie man so schön sagt!
Mein Schlossfest Countdown
Wusstet ihr schon…
…dass der “Fichtenelch” aus der Simpsons Episode “Vom Teufel besessen”, eine Anspielung auf das Flugzeug “Spruce Goose” von Howard Hughes ist. Fichtenelch ist nämlich die deutsche Übersetzung von “Spruce Moose”.
Burns: Auf zum Kernkraftwerk! Wir nehmen den Fichtenelch. Steigen Sie ein!
Smithers: Aber, Sir…
Burns: Ich hab gesagt: Steigen Sie ein!
Nova Rock ’07 – Day 5
Was soll man groß zum letzten Tag schreiben? Wir sind ziemlich früh aufgestanden, so um Acht Uhr. Eine Zeit lang sind wir nur ziemlich fertig herumgesessen, bis wir schließlich angefangen haben, unser Camp abzubauen. Abgesehen von kleineren Verlusten (wie zum Beispiel unserer Zelttasche) verlief eigentlich alles reibungslos. Nur etwas war anders: Uns sind wirklich vier Paletten Bier übrig geblieben. Ich schäme mich förmlich, das hier zu schreiben, aber es war tatsächlich so. Das ist mir in meiner fünfjährigen Festivalkarriere noch nie
passiert! Die Schlepperei war wieder mal mörderisch. Und am Nachhauseweg fehlt auch irgendwie die Motivation, weil kein gemütlicher Campingstuhl und kein Bier auf einen wartet. Aber geschafft haben wir es trotzdem. Und eine unbedeutende, ca. sechsstündige Autofahrt später konnte ich mein Gepäck endlich auf den Boden meiner Wohnung werfen und Duschen gehen. Zum ersten Mal seit fünf Tagen würde meine natürliche Hautfarbe wieder zum Vorschein kommen. Das ist jedes Mal wieder schön!
Nova Rock ’07 – Day 4
Der vierte Tag begann festivalüblich. Das bedeutet im allgemeinen geschätzte 50°C im, und eine fröhlich trinkende Runde vor dem Zelt. Diese Umstände bewegten mich schlussendlich doch dazu, meinen Schlafsack zu verlassen, und mich den Bacci-Cola-Horn Trinkern anzuschließen. Es war ein guter Morgen, um ihn mit Bacci zu beginnen, jedenfalls für die meisten von uns. Einer hatte jedoch offensichtlich
die Macht des Horns unterschätzt, was zu einigen Lustigen Einlagen führte. Zum Beispiel wurde jeder, der den Satz “Du bist nicht betrunken, solange du noch liegen kannst, ohne dich festzuhalten” immer für einen blöden Spruch gehalten hat, eines besseren belehrt. Außerdem lernten wir die Probleme kennen, die auftreten, wenn man versucht, im Liegen eine Mineralwasserflasche zu öffnen und auch gleich daraus zu trinken. Doch abgesehen von dieser komödiantischen Einlage passierte am Vormittag nicht wirklich viel besonderes. Ich unterbrach das Trinken nur mal kurz für eine Fototour durch unsere nähere Nachbarschaft, kehrte dann aber wieder zur Tagesordnung zurück. Pünktlich zu Mittag förderte einer unserer Mitcamper etwas aus seinem Gepäck, das ürsprünglich mal Saure Apfelringe gewesen war,
doch aufgrund der Temperaturen seine Form spontan geändert hatte. Irgendwie war es nun nur mehr ein großer saurer Apfelring, aber aufgrund der Tatsache, dass man ihn von seiner Packung nicht mehr trennen und/oder unterscheiden konnte, war’s auch nicht mehr wirklich ein Ring. Wir haben dann spontan definiert welcher Teil nicht zur Packung gehört, und den schlussendlich gegessen.
Und plötzlich bekamen wir überraschenden Besuch. Diesmal waren es aber keine alten Festivalkollegen, sondern vielmehr eine Art Insekt. Wir haben es dann Sepp genannt und manchmal auch “Kleiner, behaarter Flugelefant”. Was es genau war konnten wir leider nicht herausfinden.
Es war auf jeden Fall sehr zutraulich und hat uns nicht gestochen (glaub ich zumindest). Kurz nachdem uns Sepp verlassen hatte, traten auch Raffi uns seine Kollegen den Heimweg an. So wurde es schon sehr viel leerer in unserem Camp. Aber nicht lange, denn schon nach kurzer Zeit schneiten zwei Kössner vorbei. Deren Behauptung, “Dem Land Tirol die Treue” sei von einem Schwoicher geschrieben worden, wurde natürlich sofort widerlegt. Zwar mit wenigen Argumenten und viel mehr Lautstärke, aber immerhin. Was dann folgte, war ein Bibelkapitel, vorgetragen von einem der beiden, während der andere immer wieder
“Bis dass der Himmel schwarz ist und die Vögel zu Fuß gehen müssen” dazwischenrief. Ich hab mich komplett niedergelacht! Aber auch diese beiden haben uns wieder verlassen (sehr zur Freude einiger unserer Campmitglieder). Wir haben weitergetrunken, herumgedöst und versucht, Jimmy’s Brust zu enthaaren, bis wir dann schließlich so gegen Vier Uhr Nachmittags zur Blue Stage runtergingen (wobei man für das Verwenden des Begriffes “runter” im Burgenland sehr viel Phantasie benötigt). Dort angekommen zog es uns gleich in den Cooler. Und
worauf fiel mein Blick beim Verlassen desselben? Auf Carmen und ihre Kolleginnen, die dort auf den Sitzkissen Platz genommen hatten. Hätte ich mir nie gedacht, dass ich auf einem Festival mit 50.000 bis 60.000 Leuten ausgerechnet die Mädels aus der Arbeit treffe. Aber es war so! Ich riss mich dann aber doch los und begab mich zu den anderen, die am hintersten Wellenbrecher saßen. Und dort sollte ich auch die nächste Zeit bleiben, nämlich um den Donots und den H-Blockx zu lauschen. Das aber eher passiv. Eigentlich war ich ja damit
beschäftigt, noch ein paar Fotos zu schießen. Unter anderem von einem Mädel, dass Daniel und ich ursprünglich zum entblößen ihrer Oberweite überreden wollten. Im Nachhinein betrachtet wären am Areal sicher einige Mädels dazu bereit gewesen, wenn wir das Ganze nur motiviert genug durchgezogen hätten. Aber mei…
Als die H-Blockx dann das Feld für “Less than Jake” räumten, entschied ich spontan, es sei für mich an der Zeit, ein wenig auszuruhen. Da ich “Flogging Molly” aber nicht versäumen wollte, war der Zeltplatz keine Option. Also hab ich mir im hinteren Bereich eine flauschig, lauschige Stelle gesucht und mich dort ein wenig aufs Ohr gehauen (ich hatte eh schon Angst, dass irgend so ein Sani mich aus lauter Hilfsbereitschaft aufweckt, und mich fragt, ob’s mir gut geht. Ist aber gottseidank nicht passiert) und mich einigen seltsamen Träumen gewidmet.
Eine gute halbe Stunde später holte mich meine innere Uhr dann zurück in den Festivalalltag, worauf ich zum wach werden gleich die drei Mädels hinter meinem *Schlafplatz fotografiert habe. Danach bin ich wieder nach vorne an den Wellenbrecher zum Rest unserer Truppe.
Dort traf ich unter anderem auf zwei liebreizende Mädels, von denen mir natürlich auch die Namen entfallen sind (das nächste Mal schreib ich sie mir auf). Wir haben mit denen dann ein bisschen über Gott und die Welt geredet. Ach ja, Ausweiskontrollen, obwohl man eigentlich schon viel zu alt dafür ist, waren auch mal kurz ein Thema. Bis schließlich “Flogging Molly” die Bühne betreten haben. Kurz nach Acht war’s da. Meine Erwartungen, auf das Konzert bezogen, waren eher niedrig gehalten, weil ich Flogging Molly schon seit längerem kannte, sie mir aber noch nie richtig gefallen hatten. Von CD kamen sie mir immer ein wenig langweilig und eintönig vor. Nun, was soll ich sagen, das Konzert hab mich eines besseren belehrt. Von Langeweile kann keine Rede sein! Das Publikum war von Anfang an voll mit dabei. Aber nicht nur irgendwelche vereinzelten Fans, wie man es eigentlich von mittelmäßig bekannten Bands erwarten würde, nein, das gesamte Publikum. Und das wurde größer und größer. Am Höhepunkt des Konzerts waren so viele Leute am Areal, dass man hinter dem letzten Wellenbrecher (wo wir standen) noch problemlos Crowdsurfen konnte. Und auf die Idee kamen einige. Die beiden Securities an besagtem
Wellenbrecher hatten alle Hände voll zu tun die ankommenden Massen wieder auf festen Boden zu stellen. Trotzdem ließen sie sich zwischendurch zu einem sehr kurzen aber doch deutlich zu erkennenden Pogo hinreißen. Tja, irische Musik, da kann man einfach nicht stillstehen. Genial! Besonders, als das Publikum ehrfürchtig im Takt von “Whistles the Wind” hin und herwogte, während die Sonne langsam am Horizont versank. Ein Meer aus tausenden golden glänzenden Armen. Wie muss das wohl für die Leute auf der Bühne ausgesehen haben. Aber so sehr ich auch schwärme, um zu verstehen, wie großartig die Stimmung bei diesem Konzert war, muss man dabei gewesen sein.
Keine Ahnung wie viele Zugaben schlussendlich gegeben wurden, aber irgendwann war leider auch die letzte vorbei und “Flogging Molly” verließen endgültig die Bühne. Flo und die anderen waren der Meinung, es sei das Beste, ins Camp zurückzukehren, da es gar nicht mehr besser werden könne. Und das taten sie dann auch. Ich hingegen hatte noch zwei Bands, die ich keinesfalls verpassen wollte, weswegen ich auch weiter nach vor in die Menge bin. Dort hab ich dann aufgrund der
riesigen Flogging-Molly-Staubwolke ziemlich niesen müssen, worauf mir zwei Mädels sehr freundlich “Gesundheit” gewünscht haben. Die hab ich dann gleich fotografiert. Außerdem hab ich noch Fotos vom Horizont gemacht, und von der wartenden Menge. Einen Wodka Lemmon hab ich mir auch noch geholt (war nicht mein einziger am Nova Rock 2007) und dann ging’s los, mit “Mando Diao”. Nettes Konzert, aber irgendwie kam mir der Publikumskontakt nicht so besonders vor. Aber spielen
können sie. Aber wirklich gut war die Stimmung nur bei den bekannten Songs, dazwischen verhielt sich die Mehrheit der Menge eher ruhig.
Als dann die Umbaupause für “The Killers” kam, nutzte ich die Zeit, um ein paar eklige Fotos zu machen und mir noch einen Wodka Lemmon zu holen. Und um noch mehr Fotos zu machen, aber nicht mehr ganz so eklige. Dann war’s endlich soweit! Die Band, auf die ich schon lange gewartet hatte: “The Killers”. Leider traue ich mir kein objektives Urteil über das Konzert zu. Mir hat’s jedenfalls gefallen. Das lag teilweise an den unzähligen Songs, bei denen ich mitgesungen habe, und teilweise wohl auch an den unzähligen Wodka Lemmon die ich an diesem Tag getrunken habe. Und an dem einen Bier natürlich auch.
Ein Uhr war’s, als “The Killers” ihr Konzert beendeten und die
Meldung: “See you at Nova Rock 2008” auf den Videowalls erschien. Zu diesem Zeitpunkt hab ich mir noch schnell ein paar Nudeln vom Wok Stand geholt und bin dann in Richtung Camp aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin kam ich an einigen umgeworfenen Dixies vorbei, und an Feuerwehrautos. Im Nachhinein betrachtet war der Satz: “Wo brennt’s denn”, den ich einem Feuerwehrmann nachgerufen habe wohl ein wenig unangebracht. Es haben aber anscheinend einige Zelte gebrannt. Ein Sofa anscheinend auch, obwohl ich nicht weiß, wo das hätte herkommen sollen. Als nächstes traf ich ein paar Leute, die anscheinend ziemlich Aggressionen gegen ihr Zelt hegten. Das zeigten sie ziemlich deutlich, indem sie mit den zugehörigen Zeltstangen darauf einschlugen. Etwas weiter in Richtung Camp traf ich erneut auf eine Gruppe von Leuten, die auf irgendwelche Dinge einschlugen. Diesmal war’s aber mehr Perkussion als Zerstörung. Nachdem ich dem Konzert eine Weile gelauscht hatte, bin ich aber doch weiter in unser Lager. Dort traf ich auf die altbekannte Truppe, oder vielmehr, auf den Teil der altbekannten Truppe, der sich noch nicht schlafen gelegt hatte.
Und zu allem Überfluss stieß dann auch noch Biba, unser Nachbar und Musiker vom Nova Rock ’06 zu uns, um ein wenig zu singen. Aufgrund meines Heldenhaften Einsatzes bei “The Killers” war meine Gesangsstimme jedoch ein wenig angeschlagen. Aber da ich ja sowieso nicht singen kann, war das wohl eher nebensächlich. Jedenfalls haben wir dann noch ein wenig musiziert und haben uns dann endgültig zur Ruhe gelegt.
Nova Rock ’07 – Day 3
Am dritten Tag trieb es uns relativ früh hinunter zur Blue Stage. Dort spielten nämlich Hayseed Dixie, eine Coverband (hauptsächlich AC/DC, aber nicht nur), die ebenfalls wusste, wie man das Publikum mitreißt. Und das schon um dreiviertel Zwei am zweiten Tag eines Festivals. Was ich dann nach Hayseed Dixie gemacht habe, ist nicht mehr wirklich belegt. Aber zumindest glaube ich zu wissen irgendwann im Laufe dieses Nachmittags zwei Typen getroffen zu haben, die “Scheiß Emo” quer über den Bauch geschrieben hatten. Der Rücken des einen war mit einem “Patrick” aus “Spongebob” bemahlt wofür sein Kollege verantwortlich war, der, wie er mir erklärte Comiczeichner war. Das bewies er mir dann auch, als ich von ihm einen “Spongebob”; gezeichnet haben wollte. Den aber ebenfalls auf seinen Kollegen, nicht auf mich. Ich hab mich dann von denen verabschiedet und bin noch ein wenig herumgelaufen, bis das Konzert von Sunrise Avenue anfing. Was mich dabei am meisten verwunderte: Es sind Finnen. Ich hab die gedanklich immer eher nach Kalifornien getan. Da sieht man’s mal wieder. Nach Sunrise Avenue bin ich rüber auf die Red um mir gleich noch ein paar Finnen anzuschauen. Nämlich Lordi. Fand die Show jetzt aber nicht so besonders. Der weitere Verlauf lässt sich leider nicht mehr lückenlos rekonstruieren. Möglicherweise bin ich zurück ins Camp, möglicherweise lief mir Sonya sonst irgendwie über den Weg. Bewiesen ist: Ich landete zusammen mit ihr beim Konzert von “30 Seconds to Mars”. Sie wollte unbedingt dorthin, schon alleine wegen Jared Leto. Wobei ich mir, seit sie diesen Namen erwähnt hatte, den Kopf zerbrach, warum er mir so bekannt vorkam. Die Antwort auf diese Frage sollte sich mir aber erst am nächsten Tag im Camp eröffnen.
Als ich mich nun also zusammen mit Sonya durch die, von Jared Leto gerade kräftig beschallten, Menschenmassen kämpfte, traf ich überraschend auf unsere bayrischen Nachbarn und blieb hängen. Dummerweise war Sonya schon in der Menge verschwunden, bevor ich diese Tatsache an sie weiterleiten konnte. Hab mich dann auch die Suche nach ihr gemacht, aber sie irgendwie nicht mehr gefunden (liegt
wahrscheinlich an ihrer Größe *g*). Dafür aber eine Menge anderer Leute, die ich dann auch fotografiert habe. Unter anderem die zwei Mädels mit den Bacardi und Cola T-Shirts. Schlicht und ergreifend Super! Irgendwann entschloß ich mich dazu, mal ein paar Informationen über di[rec] einzuholen, da ich schon einige Male an dem Stand vorbei gelaufen war, aber immer noch nicht wusste, was die eigentlich machten. Dort angekommen hat sich sofort ein sehr nettes Mädel (ratet
mal, natürlich weiß ich den Namen nicht mehr) meiner angenommen, und mir erklärt, dass es da um Live Audiomitschnitte von den Konzerten geht. Leider hatten sie nur von 10 Bands (so ungefähr) die Rechte bekommen, und an besagtem Tag gab’s sowieso nur eine Band. Zufälligerweise handelte es sich bei dieser Band um In Flames, die ich im allgemeinen nicht wirklich mag, von denen mir aber ein paar Songs gefallen. Außerdem geben sie tolle Konzerte. Ich hab mich dann für die Info bedankt, noch zwei Fotos von den di[rec] Mädels gemacht und bin dann zur Red Stage aufgebrochen, zum In Flames Konzert. Am Weg zum Red Stage Areal hab ich interressanterweise auch Sonya wieder getroffen.
Das Konzert war super. Grandiose Stimmung und viele Pyro Effekte. In Flames eben. Auch wenn ich mich ziemlich hart getan habe, die Songtexte mitzusingen. Wer In Flames kennt, weiß, warum. Aber bei
„Only for the Weak“ hat’s teilweise funktioniert. Während des Konzerts hab ich dann Sonya alleingelassen und bin weiter in die Menge, um besser Fotos machen zu können. Geholfen hat’s zwar nicht, aber die Stimmung war super.
Nach dem Konzert hab ich mich wieder zur Blue Stage aufgemacht, intelligenterweise aber nicht über die Direktverbindung, sondern über den Campingplatz. Ach, und Sonya hab ich
wieder verloren, glaub ich zumindest. Lustigerweise waren die Security Mädels am Ausgang total überrascht, als ich fragte, ob ich nicht ein Foto von ihnen machen könnte. Aber einverstanden waren sie damit. Am Areal bin ich schnurstracks zu di[rec] und hab sie gefragt, ob’s den In Flames Mitschnitt schon gibt. Dort wurde mir gesagt, es dürfte noch eine halbe Stunde dauern, also bin ich ein wenig am Gelände herum und hab das gemacht, was ich am besten kann: Fotografieren.
Ziemlich genau eine halbe Stunde später hielt ich dann endlich eine Kartonhülle mit dem In Flames Stick in der Hand. Danach hab ich noch ein paar di[rec] Leute fotografiert und mich dann auf den Heimweg gemacht. Dabei lief mir überraschend Domi über den Weg, der das selbe Ziel verfolgte. Weit sind wir aber nicht gekommen, denn am Scheinwerferturm beim Supermark sind zwei Mädels gestanden, die total
begeistert von ihrem Schatten waren. Schaut euch das Foto genau an, dann versteht ihr, was ich meine.
Zurück im Camp trafen wir auf unsere Leute und ein paar Mädels, von
denen eine Debbie hieß. Ich hab das total lustig gefunden und immer wieder “Debbie Rockt” Anspielungen gemacht (das ist übrigens so eine deutsche Band, “Debbie Rockt”). Domi hat sich ziemlich bald mal zur Ruhe gelegt und aufgrund des heftigen Regens, der mittlerweile eingesetzt hatte, dachte ich auch ernsthaft darüber nach. Kurzzeitig war ich sogar in meinem Schlafsack, nur um ihn dann frischen Mutes zu verlassen, und zusammen mit Daniel aus unserem Camp unsere Nachbarn zu besuchen. Von denen war allerdings auch nur mehr einer wach. Und ein Mädel, dass irgendwie seltsam auf ihrem Campingstuhl lag und sich hin und wieder noch mal die alkoholischen Geschehnisse des Tages durch den Kopf gehen ließ. Wir haben über Gott und die Welt diskutiert, über 99,9%igen Alkohol und wie lustig es ist, wenn man den einem Unwissenden als Schnaps andreht und sind schließlich bei Chemie gelandet. Dort hab ich mich allerdings ausgeklinkt und mich mehr der Chemie meines Biers gewidmet. Geblieben bin ich aber trotzdem bis in die frühen Morgenstunden. Und als ich schlussendlich meinen Schlafsack erreicht, blinzelten schon die ersten Sonnenstrahlen des angehenden Morgens über die Dächer unserer Pavillons.
Nova Rock ’07 – Day 2
Der zweite Tag begann für mich etwas überraschend mit einer Kiste Trockeneis, die mitten in unserem Camp stand. Außerdem waren auch Sonyas Bruder und seine Truppe über Nacht angekommen und hatten ihr „Laubenzelt“ in unserem Camp aufgeschlagen. Das hatte ich am Vortag zwar noch irgendwie mitbekommen, aber irgendwie dann doch nicht. Die Geschichte des Trockeneises war jedenfalls die folgende: Steirer, die nächtens auf der Suche nach ihrem Camp bei uns vorbeigekommen waren, hatten die Kiste bei uns abgestellt, um sie nicht mitschleppen zu müssen.
Wir, erfinderisch wie wir eben waren, nutzten das sogleich, um alles Mögliche und Unmögliche tiefzukühlen. Unter anderem Gurken, Joghurette und auch Bier. Die Kokosnuss die Domi gekauft hatte landete ungefroren am Speiseplan. War aber trotzdem eine Herausforderung, mit der harten Schale. Besagte Schale hat Jimmy übrigens als BH ersatz verpasst bekommen. Aber ohne Schnüre, wir hatten nämlich keine. So sind wir also gesessen, haben getrunken und gegessen (oho, ein Reim), bis dann plötzlich etwas unvorhergesehenes passierte: Raffi tauchte mit ein paar Kollegen auf. Für alle, die nicht wissen, wer Raffi ist: Ein Innsbrucker, den wir am Metal Camp das erste Mal getroffen haben. Und er hat uns am Novarock aufgrund unseres Fahnenmastens gefunden. Das ist ja mal geil! Wärend sich Raffi und Co bei uns häuslich einrichteten, haben wir uns mit Baufolie, Müllsäcken, Duschgel und Wasser bewaffnet auf den Weg zur nächsten freien Stelle
gemacht, um ein altes Festivalspiel zu starten. Das funktioniert folgendermaßen: Die Müllsäcke nennt man Rennanzüge und die Baufolie zusammen mit Wasser und Duschgel nennt man Rutschbahn. Alles andere erfolgt dann intuitiv. Die passende freie und ausreichend gerade Stelle fanden wir an einem der den Zaun entlangführenden Wege und dank großzügiger Duschgel und Wasserspenden von den herumstehenden Leuten, war die Rutschbahn bald perfekt präpariert. Unsere Leute zogen auch einen Haufen Schaulustige an. Auch ein paar Securities kamen vorbei, fanden es aber eigentlich ganz witzig. Danach kamen andere Securities, die fanden es nicht so lustig, machten aber auch nichts.
Also wurde geslidet, was das Material hergab. Und das war nicht wenig. Und trotz der zunehmenden Perfektion der Technik unserer Slider, lief alles ohne nennenswerte Sach- oder Personenschäden ab. Und das, obwohl einige von ihnen sogar über das Ende der Bahn hinausrutschten und dort entweder vom Boden, oder von dem dort stehenden Fotografen, meiner Person, der nicht immer schnell genug ausweichen konnte, unsanft gebremst wurden.
Später, als alle ausreichend Kratzer und blaue Flecke gesammelt hatten, kehrten wir in unser Camp zurück, um noch ein wenig von unserem Biervorrat anzubrauchen. Dort blieb ich aber nicht lange. Mein neues Ziel war die Red Stage und auf dem Weg dorthin wollte ich gleich auch noch ein bisschen den Campingplatz erkunden. Etwas
westlich der Stelle, an der wir unsere Rutschbahn aufgebaut hatten, blieb ich gleich an einem Zaungemälde hängen. Kreative Menschen hatten dort mit unzähligen Bierdosen den Schriftzug „nova rock 2007“ an den Zaun geschrieben. Am Anfang und am Ende verziert mit einem Herz. Nur mit größter Willensanstrengung konnte ich mich von diesem Kunstwerk losreißen und meine Reise zur Red Stage fortsetzten.
Nach einem kurzen Fußmarsch stand ich auch schon an der Security Schleuse, an der ich gefragt wurde, ob meine Kamera eine Spiegelreflex sei (das sollte mir im Laufe des Nova Rock 2007 noch öfter passieren). Nachdem ich auch diese Hürde genommen hatte, stand ich endlich am Red Stage Areal, wunderte mich über die Ähnlichkeit zur Blue Stage und warf mich
in die Menge, um den Klängen von „The Bosshoss“ zu lauschen. Und ich muss sagen nicht schlecht! Auf jeden Fall eine Band, die es versteht, das Publikum zu unterhalten. Und wie ich so durchs Publikum streifte, fiel mein Blick auf Robs und Regina, die sich so wie ich der Musik hingaben. Bei den beiden blieb ich dann auch für den Rest des Konzerts. Und nach einem Foto am Ende von besagtem Konzert, trennten sich unsere Wege wieder. Ich begab mich zurück in unser Camp wobei mir auf dem Weg dorthin wieder einige interessante Leute begegneten. Zum einen das Mädel im Plantschbecken, bei der offensichtlich Feuer und offenes Licht verboten
waren, zum anderen ihre restlichen Campmitbewohner und ihre Zimmerpflanze, die Friedl oder Friedolin oder so getauft hatten. Außerdem traf ich noch ein paar Bier Bong Säufer und unsere Nachbarn, die ihre Festivalkiste herumzogen und Leute darauf unterschreiben ließen.
Nach kurzem Verweilen in unserem Camp ging’s aber schon wieder los. Zusammen mit dem Kutter Flo runter zur Blue Stage. Was uns dort gleich ins Auge stach (nahezu Wörtlich) waren I AM X (wobei ich immer IMAX verstand). Die Musik gefiel mir an und für sich nicht
schlecht, nur war es schwer, sich darauf, oder auf den Sänger zu konzentrieren. Schuld daran war die Keyboarderin, die es offensichtlich nicht für nötig gehalten hatte, einen BH zu tragen, und es war sehr schwierig bis geradezu unmöglich, dies nicht zu bemerken.
Und genau hier beginnen die Fotos meiner verschollenen Speicherkarte, weswegen ich die kommenden Ereignisse nicht wirklich belegen kann, genauso wenig wie deren chronologische Abfolge. Aus diesem Grund werde ich auch vollkommen auf eine zeitliche Reihung verzichten und einfach schreiben, was ich noch weis. Zuerst einmal gehört das überaus nette Mädel mit dem Pressearmband erwähnt, von der ich natürlich (mein Gedächtnis) den Namen vergessen habe. Die haben wir entweder bei „I AM EX“ oder bei „Editors“ getroffen. Ich sag nur heimfest.at. Möglicherweise sind Flo und ich nach den Editors rüber zur Red Stage. Auf jeden Fall haben wir neben dem Red Stage Areal zwei alte bekannte wiedergetroffen. Nämlich Riley und Isa (wobei Riley ja eigentlich Julia heißt). Zwei unserer Nachbarmädels vom Nova Rock 2006. Wir haben sie dann gleich in unser Camp eingeladen und sind dann weiter.
Leider sind das aber auch schon alle Geschehnisse, von denen ich noch genug Details zu berichten weis. Mehr oder weniger abschließend zum Day 2 kann ich eigentlich nur mehr sagen: In Extremo haben eine geniale Show hingelegt und mit ihren Flammenwerfern ziemliche Hitzestöße durchs Publikum gejagt. Auch wenn bei einem dann gegen Ende hin die Zündflamme ausgelöscht ist. Zu Billy Talent gehört erwähnt: Die Songs klingen live genau so gut wie von CD, aber die Miteinbeziehung des Publikums kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Und wann der zweite Tag endete? Keine Ahnung!
Blos so
Hat eigentlich irgendwer schon mal versucht, den Text auf den karierten Blockseiten der Überschrift dieses Blogs zu lesen?
