Metal Camp ’06 – Day 5

Da war er also, der letzte Tag am Metal Camp 06. Diesmal erwachte ich nicht ganz so schweißgebadet. Anscheinend hatte sich die “Yellow Bitch” an diesem Tag zurückgehalten. Mein Zeltpartner war wieder einmal nicht ausfindig zu machen. Das lag wohl daran, dass er aufgrund meiner diagonalen Schlafposition in unserem Abteil keinen Platz gefunden hatte.
Als ich das Zelt verließ, waren alle schon fleißig dabei, den ganzen Müll in Säcke zu verräumen und das Camp abzubauen. Nach getanener Arbeit folgte das obligatorische End of Festival Gruppenfoto unter der Tiroler Flagge. Außerdem schoss ich auch noch ein kleines Panorama vom Campingplatz, um einen vorher/nachher Effekt zu erzielen. Immer wieder kamen Campingkollegen vorbei und verabschiedeten sich. Wir waren logischerweise mal wieder die letzten. Zuletzt wurde noch die Gottesanbeterin, die wir für die Dauer des Camps in unserem Zelt beherrbergt hatten, ausquartiert, jedoch nicht, ohne sie vorher noch einmal abzulichten. Als das geschehen war, bauten wir das Zelt fachgerecht ab, und Mike schaffte es sogar, keine Stange abzureißen. Wibs und Hannes verabschiedeten sich noch auf ihre ganz eigene Art von unserem alten MP3 Radio und dann verließen wir das Schöne Tolmin, um 11:06. Über die Heimfahrt gibt’s nichts besonderes zu berichten, nur dass unser Fahrer Mike sehr unter der vergangenen Nacht zu leiden hatte. In Italien gab’s einen kurzen Zwischenstop an einem kleinen Bergsee, in dem Hannes versuchte, eine Ente zu erbeuten. Gelang ihm aber leider nicht ganz. Nach diesem kurzen Badeaufenthalt ging’s dann ohne größere Unterbrechungen nach Lienz, wo wir wieder einmal im Mäckie unseren Hunger stillten (oder soll ich besser sagen, beim Schochtlwiat). Dort war es auch, wo wir wieder mit der Osttiroler Fraktion zusammentrafen. Sie waren etwas später dran als wir. Alles was dann noch folgte war die restliche Heimfahrt, bis wir dann endlich gegen halb Sieben Uhr Abends wieder heimatlichen Boden betraten. Nämlich den von Loggo’s Einfahrt. Metal Camp 06 war vorbei…
Mah, fast schon tragisch, des Ende. Des isch aber a verfluacht schnell vorbei gwesn! Zum Schluß mecht i no amol allen Leuten Danke sagen, die mit uns im Camp, am Strand oder sonst irgendwie am Festival am Weg waren. Es wor vadommt geil mit enk! An bsunderen Dank no an unsere treuen Nachbarn aus Innsbruck und vo Kärnten, die a dieses Jahr wieder präsent waren und fleißig geholfen haben, dass uns der Alkohol nit hin weart. Ohne enk war’s lei halb so luschtig gwesn! Danke!!
Und no an schönen Gruß an zwei mit den Blauen Augen aus dem Blauen Bus! A mords Hetz kobt mit enk! Schod, dass es scho so früh aufgebrochen seits! Und danke Wuk fürs Leichn vo dein Autoradio!
Und very Special Thanks an en Mike, unseren tapferen Fahrer, der sich weder von Müdigkeit noch von Alkohol hat abhalten lassen, uns sicher hoam zu bringen! Danke Mike!
I also want to thank all the people we met at Metal Camp, who don’t understand German. It was a great time we had down there in Tolmin. Thank you very much! It wouldn’t have been so much fun without you! Thanks!
Viel Spass weiterhin
Wopfi

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