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Greenfield Festival 2013 – Day 2

Der erste Morgen begann – ganz festivaltypisch – viel zu früh. Obwohl, eigentlich wars gar nicht so früh, wir hattens es am vortag nur ausgezeichnet verstanden, das zu Bett bwz. zu Sack gehen zu vermeiden. So gegen halb Zehn wars, als ich das erste Mal Gelegenheit bekam meinen neuen “Mini Waschsalon” auszuprobieren. Saudummer Name, aber praktisch zum Zähneputzen und Linsen mal kurz abspülen. Als nächstes wurde gemeinschaftlich das traditionelle Frühsücksbier (oder auch der traditionelle Frühstücksradler) eingenommen und in gemütlicher Runde ein wenig über den vergangenen Abend philosophiert. Dabei kam das Gespräch auf irgendwelche Typen, die in aller Herrgottsfrühe mit einem Megaphon herumgerufen haben sollen, und auf die damit verbundenen Mordgedanken einiger unserer Mitcamper. Hmm… wer könnten blos die Trottel mit dem Megaphon gewesen sein? 😉
Besagtes Megaphon hatte allerdings die Wirren des Morgens nicht ganz unbeschadet überlebt, weshalb wir es ein wenig mit Gaffa reparierten. Trotzdem standen die Chancen für einen zweiten, nächtlichen Megaphonexzess nicht gut. Ebenso schlecht standen die Chancen für Musikuntermalung, da der Akku unser Kist LaBoum, der uns seit 2005 treue Dienste leistete, nun leider endgültig seinen Geist aufgegeben hatte. Das bedeutete für Maggo und mich: Plan B musste inkrafttreten. Und davor hatten wir uns gefürchtet.
Vorher gabs aber noch Bier, und ich hab sogar gekocht! Maggie Asia :). Aber dann mussten wir uns doch auf die beschwerliche und entbehrungsreiche Reise zurück zum Parkplatz machen, um die Batterie des Busses auszubauen und um diese dann in einer weiteren, noch beschwerlicheren und entbehrungsreicheren Reise in unser Camp zu bringen. Glücklicherweise schaffte es Muri irgendwie einen dieser kleinen Wagen aufzutreiben, was bedeutete, dass wir den Riesenbleiakku nicht tragen mussten, sondern ziehen konnten. Ich glaube, wenn wir versucht hätten, den zu tragen, wären wir nie wieder im Camp angekommen, denn auch mit Rollenunterstützung brauchte es unzählige Bierpausen. Und die letzten paar Meter waren echt wild. Aber dafür konnten wir nun endlich typische Festivalmusik hören, nämlich Anfangsmelodien. Und auch dem Land Tirol die Treue war zufälligerweise mit dabei, weil noch meine Greenfield 2011 CD im Player steckte 🙂
Nach ein wenig Bier, ein paar Trockeneisblödeleien und Trockeneis basierenden Bierunfällen, war es Zeit für den ersten Act des Greenfield 2013, die Alphornbläser. Also beschlossen wir vier, das Stage Areal aufzusuchen, um deren liebreizenden Tönen zu lauschen. Irgendwie klappte allerdings etwas mit unserer Zeitplanung nicht, und so hatten die Alphornbläser ihre Darbietung bereits beendet, als wir an Ort und Stelle eintrafen. Was blieb uns also anderes übrig, als einfach so ein bisschen herumzustreunen und Blödsinn zu machen. Und das haben wir auch getan. Unter anderem haben wir ein wenig mit einem Mädel über die Greenfield Festival Foundation geplaudert, sind “duschen” gegangen und haben ein wenig der Band zugehört, die wahrscheinlich “Gallows” hieß. Danach gings zurück zum Zeltplatz um wieder ein wenig dem Bier und/oder Wodka zu fröhnen, und Energie zu tanken, für den anstrengenden Bühnenmarathon, der uns am Abend erwartete. Es galt nämlich, ab Within Temptation abwechselnd die Main- und die Clubstage zu besuchen, um alle für uns interessanten Bands zu erwischen. Und dummerweise beginnen hier schon die Erinnerungen zu verschwimmen 🙂
Auf jeden Fall sind wir nach einem kleinen Campingplatz Aufenthalt losgestartet, um Within Temptation zu erwischen. Doch auf unserem Weg zum Areal blieb ich irgendwie bei unseren Nachbarn hängen, weshalb ich erst etwas später meinen Weg zur Bühne antrat und so die anderen komplett verlor. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich den “Within Temptation” – “Parkway Drive” – “Queens of the Stoneage” – “Stone Sour” – “Rammstein” Zickzack Kurs erfolgreich absolviert habe. Und ein paar Leute hab ich auch getroffen. Einige Erinnerungsbruchstücke und Fotos bezeugen dies. Die anderen habe ich auf diesem Weg leider nicht mehr gefunden, aber dafür reichlich Bier. Obwohl mir seltsam vorkam, dass es dieses Jahr nur kleine Bier gab. Das erwies sich allerdings als praktisch, wenn ein Lied kam, bei dem ich unbedingt mitmachen wollte, aber noch ein volles Bier in der Hand hielt. Bei einer Halben ist es viel anstrengender, auf Ex zu trinken 🙂
Leider werden auch die Fotobeweise mit zunehmender Dunkelheit qualitativ immer schlechter. Alkoholbegründeter Koordinationsmangel und lange Belichtungszeiten sind eben nicht die optimalste Kombination für Fotos 😉 Auf jeden Fall weiß ich noch, dass mich Parkway Drive enttäuscht, mir Stone Sour aber ziemlich gut gefallen haben, und dass Rammstein eine ziemlich wilde Feuerwerks- und überhaupt Bühnenshow hatte.
Irgendwann kehrte ich dann wieder in unser Camp zurück, und war froh, dass unser Mast diesen Platz eindeutig markierte. Zwar wären die Hangars auch durchnummeriert, aber in betrunkenem Zustand sind die zeitweise doch nicht mehr so einfach auseinanderzuhalten 😉
Aber schließlich bin ich doch in unserem Camp und im Kreise meiner Mitcamper gelandet. Und als der Rest meiner Truppe auch endlich eintraf, war ich, glaub ich, schon im Zelt. Und wie ich erfuhr, hatten wir uns natürlich die selben Bands angesehen, aber es irgendwie immer geschafft, uns nicht über den Weg zu laufen. Teilweise standen wir sogar ziemlich nahe beieinander 🙂

Das war also Tag 2 am Greenfield 2013, erster und gleichzeitig anstrengendster Konzerttag, aber den haben wir mit Bravour gemeistert, und, wenn auch nicht gemeinsam, alle Bands gesehen, die wir uns vorgenommen hatten. Da macht es auch nichts, dass sich manche von uns vielleicht nicht mehr an wirklich alle Bands eindeutig erinnern 😉

Greenfield Festival 2013 – Day 1

Nahezu pünktlich (±1 Stunde ist ziemlich pünktlich ;-)) wurden Martina und ich bei mir zuhause von Lisa und Maggo abgeholt. Und damit hatten wir auch schon unsere volle Truppenstärke erreicht. Irgendwie hatten heuer alle anderen schon was besseres vor oder waren einfach aus Zeitgründen nicht in der Lage, der Schweiz mal schnell einen kleinen Saufbesuch abzustatten. Aber zumindest wir vier hatten uns zusammengerafft 🙂
Die Anreise verlief, relativ ereignisslos. In Lichtenstein machten wir mal kurz eine 1 stündige Kaffeepause, die uns im Zeitplan ein wenig zurückwarf, aber abgesehen davon passierte relativ wenig, und so fuhren wir nahezu pünktlich, um 20:15 am Greenfield Parkplatz ein.
Nachdem wir die erste Ladung auf unser ausgeliehens Sackwagerl geladen und uns mit einem Beer to Go ausgestattet hatten, zogen wir los, um den Eingang aufzusuchen. Es lief auch alles ziemlich gut, bis unser Wagerl einen spontanen Reifenplatzer hinlegte, was uns leichte Transportprobleme beschehrte. So schlugen wir erst mal an Ort und Stelle unser temporäres Lager auf und beratschlagten. Ziemlich bald wurde uns klar, dass wir unser Gepäck dann eben einzeln reintragen mussten, weshalb wir erst mal einen Scout Trupp (Martina und mich) losschickten, um die Karten, die wir ja dieses Jahr vorreserviert hatten, von der Kassa zu holen. Die Kassa konnte sich nicht lange vor uns verstecken, und auch die Reservierung hatte super geklappt. Und zu unserer Überraschung bekamen wir gleich bei der Kassa unsere Bänder, weshalb uns der beschwerliche Weg durchs Bandausgabezelt erspart blieb. Auch nicht unpraktisch 🙂 Allerdings durften wir die Bänder unseres restlichen Trupps nicht einfach so mitnehmen, weshalb wir die noch schnell holen mussten, bevor wir am Bänderzelt vorbei gleich durch die Sicherheitsschleuse konnten.
Deshalb hier eine kleine Rästelaufgabe:

Ausgangspunkt sind Lisa, Maggo, Martina, Thomas und ihr Festivalgepäck. Bevor alle durch die Sicherheitsschleuse auf ihren Platz können, müssen alle vier zur Kassa, um ihre Bänder zu holen.

Folgende Regeln müssen beachtet werde:

  • Anfangs wissen die Gepäckbewacher nicht, dass sie auch zur Kassa müssen, weshalb man sie abholen muß
  • Das Gepäck ist zu schwer, um es mit zur Kassa zu nehmen
  • Das Gepäck darf nie unbewacht bleiben
  • Vorzugsweise sollten immer zwei Leute beim Gepäck bleiben, damits nicht so langweilig ist
  • Thomas muss immer mit zur Kassa, da die Karten auf ihn reserviert sind.

Keine Ahnung, wie wir das Problem genau gelöst haben ;-), aber schließlich waren Lisa und Maggo mit Bändern wieder beim Zwischenlager und Martina und ich mit einem Teil unseres Gepäcks am Weg durch die Schleuse, um unseren zukünftigen Nachbarn Muri zu treffen. Der war, nach einem kurzen Anruf, auch sofort bereit, uns am Runway abzuholen, und so standen wir nach kurzer Zeit in unserem zukünftigen Camp, wo sich Muri und Co schon sehr häuslich eingerichtet hatten.
Während wir abwechselnd unser ganzes Zeug durch die Schleuse schafften, bauten unsere Nachbarn netterweise schon mal den Pavillon auf. Und schließlich, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, hatten wir alles aufgebaut und verstaut. Die Tiroler Fahne wehte dank tatkräftiger Nachbarschaftshilfe auch schon, und wir konnten uns endlich ein wenig ausruhen.
Kurz nach Mitternacht wurde dann aber doch der Ruf laut, mal auf das Gelände runterzuschauen, zwecks Abendessen und erweitertem Alkoholkonsum. Am Festival Areal war trotz einjähriger Greenfield Abstinenz, alles gleich wieder sehr vertraut, und auch die überaus fetzigen Flammkuchen gabs wieder. Also wurde freudig gegessen und getrunken, und ein paar neue Leute wurden kennengelernt.
Irgendwann zog es uns aber dann doch wieder zurück ins Basiscamp, wo die zuhausegebliebenen alle schon in ihren Säcken lagen, weshalb wir uns noch ein wenig zu unseren Nachbarn gesellten, um den Abend gebührend ausklingen zu lassen. Gerüchten zufolge war neben einer Maus auch unser Freund, Mister Ramazotti mit von der Partie. Es könnte auch sein, dass Mr. Bacardi und Mr. Roter Wodka vorbeigekommen sind. Das ist allerdings weder bestätigt, noch mit Fotobeweisen hinterlegt. Beendet haben wir dieses heitere Beisammensein erst, als man hinter Interlakens Bergen schon wieder die Gelbe Sau aufsteigen sah, was die Hoffnung auf erholsamen Schlaf irgendwie ein wenig zunichte machte.
Aber an nächtliche und frühmorgendliche Megaphondurchsagen kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern 😉

So, dass war mein Bericht des ersten Tages vom Greenfield 2013. Ich hoffe, ich habe ihn einigermaßen vollständig zusammengebracht und nicht allzuviele Tatsachen verdreht. Wie immer bin ich aber für Korrekturen offen 🙂

Und nochmal danke an Muri und den Rest unserer Mitcamper und an unsere Nachbarn für die Tatkräftige Mithilfe am ersten Tag, sowohl beim Campaufbau als auch beim Alkoholvorratsabbau. Beides wäre ohne euch nicht gegangen 🙂

Greenfield 2013 – Der Tag danach

Gestern wars, da mussten wir der schönen Schweiz schon wieder lebewohl sagen, und die beschwerliche Reise zurück ins auch nicht soo schiache Tirol antreten. Und mittlerweile fühle ich mich schon fast wieder in die normale Gesellschaft eingegliedert. Und so werde ich mich auch langsam daran machen, einen Festivalbericht zu verfassen. Und je nachdem, wie weit mich meine Erinnerungen und Fotos bringen, wird er kürzer oder länger ausfallen 😉 Nun hoffen wir auf jeden Fall aufs beste 🙂

Und nebenbei: No amol Danke an alle, de dabei waren! Es warts super!

Die Festivalausrüstung ist wieder komplett

Es begab sich am Greenfield 2011 (glaube ich zumindest ;-)), dass mein getreuer Campingstuhl, der schon extreme Festivalsituationen und nicht weniger extreme Wetterlagen mitgemacht hatte, den Naturgewalten, die da sind Alkohol und meine betrunkene Wenigkeit, nicht mehr länger standhalten konnte. Und wie er so dalag, unfähig, seine Nähte länger zusammenzuhalen, machten wir das einzige, was für ein Stück Festivalgeschichte mit jahrelanger Erfahrung würdig war: Wir ließen ihn zurück…

Nun stand allerdings Greenfield 2013 auf dem Programm, und eine neue Sitzgelegenheit musste her. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Outdoor Abteilungen diverser Innsbrucker Sportgeschäfte unsicher zu machen, bis mich etwas geeignetes ansprang. Nun, die Auswahl war heute eher ernüchternd, aber schließlich fand ich in jendem Geschäft, dessen Kassazttel noch größer sind, als ihr (sinnloses) Angebot an Golfzubehör, etwas passendes. Und nun kann die Festivalsaison 2013 beginnen 🙂

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Der neue Blog

Nachdem ich in letzter Zeit von Spam geradezu überschwemmt wurde, und mir irgendwie vorkam, b2evo wäre dem nicht wirklich gewachsen und insgesamt auch nicht mehr so frisch, wie’s mir früher mal vorgekommen ist, entschied ich, es wäre an der Zeit für ein neues Blogsystem.
Allerdings sollte so ein Schritt gut überlegt sein. Irgendwie muß man die ganzen alten Einträge ja ins neue System rüberbekommen ohne dabei allzuviele ins Datennirvana zu befördern, was nicht mit allen Blogs gleich gut funktioniert. Ich hab mich also ein bisschen umgesehen und schließlich entschieden, dass mein Blog zukünftig unter WordPress laufen sollte. Ein Grund dafür waren die nicht ganz so wenigen, ganz vernünftig klingenden Vorschläge zur Migration von b2evo, die mir Google in den schier endlosen Weiten des Netzes aufspürte.
Ganz so einfach wie ursprünglich gedacht liefs zwar nicht ab, aber nach einem Datenbankbackup und ein wenig Herumprobiererei hatte ich die Einträge alle in ihre neue Heimat verfrachtet. Ein wenig lästig wars allerdings mit den ganzen nicht-Saufpark-Bildern. Die musste ich natürlich komplett neu hochladen und auch komplett neu in die jeweiligen Artikel einbinden. Das hatte ich allerdings auch nach ein paar Tagen erledigt. Jetzt fehlen nur noch die ganzen graphischen Smileys, die beim Import leider zu toten Links mit seltsamen Zeichen geworden sind. Die werd ich allerdings auch irgendwann mal ausbessern… 😉

Auf jeden Fall erstrahlt der Saufpark Blog nun in neuem Glanz und ich hoffe, dass ich endlich wieder öfter dazu kommen werden, ein paar Einträge zu schreiben, und nicht meine ganze, kreative Energie auf Facebook verschwende 🙂

Viel Spass weiterhin
Wopfi

2012 – Fetzig wars, aber viel zu kurz…

Sehr früh im neuen jahr waren wir Teil eines Meilensteins in der Weerer Mullergeschichte: Die neue Mullerbar wurde eröffnet. Und natürlich waren wir live vor Ort, um dem Spektakel beizuwohnen. Und lessig ist sie, die neue Mullerbar. Und das obwohl – aus finanziellen Gründen meinerseits – keine “saufpark.at” Plakette an der Wand der Unterstützer hängt.

Danach ging der Fasching so richtig los. Und zwar für mich ganz unüblich in Volders, beim Mullerschaugn, wo mir einige bekannte Gesichter über den Weg liefen. Unvermeidbar war auch das Faschingswochenende in Fritzens, bei dems ziemlich flüssig und auch ziemlich aushaltig zuging. Und dann folgte mein erster Besuch beim großen Faschingsumzug in Absam. Und der war unbeschreiblich! Unbeschreiblich kalt nämlich ;-). Aber die geschätzte Temperaturen um -14 Grad herum konnten und natürlich nicht davon abhalten, den Umzug in seiner vollen Länge mitzuerleben. Auch wenn wir danach ziemlich schnell in den Gemeindesaal verschwunden sind.

Es folgte noch der Brauchtumsball Kolsass und dann ging der Fasching in die Endrunde, die wir dieses Jahr am Unsinnigen wieder in Schwaz einleuteten. Dort verabschiedete sich allerdings nicht nur meine neue Zensurbrille, sondern nebenbei auch noch der Blitz meiner getreuen Kamera, weshalb die Hälfte der Fotos ziemlich handymässig ausschauten (die waren auch mit dem Handy gemacht). Glücklicherweise fand das nächste Faschingsevent untertags statt: Das Steixner Rennen. Und diesmal hatten wir endlich wieder Schnee. Leider wars danach aber auch schon zeit für den Faschingsdienstag und somit für das Ende des Faschings 2012. Aber den haben wir – trotz kaputter Kamera – noch mal anständig gefeiert.

Im März feierten wir Sonjas 30er und ich feierte meinen neuen Blitz. Und die Qualität der Fotos verbesserte sich gleich schlagartig. Also zumindest die Bildqualität ;-). An diesem Wochenende war uns keine Ruhe vergönnt, denn schon am folgenden Tag galt es, einen zweiten Geburtstag zu feiern. Und zwar den von Ösn. Und obwohl wir noch leicht angeschlagen vom Vortag waren, wurde es ziemlich lustig. Mit Wodka Brause und hartgekochten Eiern :). Als wäre der März nicht schon anstrengend genug gewesen, brach dann auch noch Maggos 30er über uns herein. Und der war damisch, wie es sich gehörte. Sogar mit Karnevalsdekoration und mit Band, obwohl dass den Nachbarn wohl eher nicht so gefallen hat ;-).

Ein paar Innsbruckbesuche und einen Frühlingsanbruch später hatten wir dann Ende April und es war Zeit für die traditionelle Weerer Maibaumwache. Auch wenn die Wachsamkeit heuer ein wenig zu wünschen übrigließ. Aber zumindest waren nach der ganzen Aktion alle beteiligten Ziemlich nass. Aber auch ein paar Feuerwehrschläuche waren den Heldentod gestorben. Eben dieser ereilte auch uns nahezu, als wir uns am nächsten Tag nach viel zu wenig Schlaf, mit viel zu viel Restalkohol auf das Maifest schleppten. Aber nach ein paar Runden ging’s dann wieder und zumindest ein Teil hat tapfer bis zum Ende durchgehalten :).
Noch wars allerdings nicht vorbei! Es galt noch ein weiteres Maifest aufzusuchen, auch wenn dieses nicht unter diesem Namen bekannt ist. Natürlich meine ich das Gauderfest, dass mich mit seinem wohlschmeckenden Gauderbock dieses Jahr schon zum zweiten Mal in seinen Bann zog. Diesmal aber ohne meinen letztjährigen Erzfeind, das geldtaschenwerfende, gelbe Karussel. Mehr Geld hab ich trotzdem nicht mit nach Hause gebracht ;-).
Traditionell läuteten wir auch dieses Jahr etwas zu früh den Sommer ein, und zwar mit der “Saufpark Summer Opening Party 2012”. Und diesmal musste ich die Bar nicht mal heizen :).

Anfang Juni verschlugs mich dann auf eine, für meine Ansprüche sehr gewöhnungsbedürftige Veranstaltung. Nämlich das 10 Jahre Grubertaler Zeltfest. Nun, Alkohol hatten sie, und irgendwie wars auch ganz lustig, mal abgesehen vom astronomischen Eintrittspreis.
Ebenfalls im Juni gabs das Terfner Strandfest, und dieses Jahr war etwas sehr eigenartig. Ich hab schon schwer an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt und das Ganze auf zu heftiges Vorglühen geschoben, aber nachdem ich einige meiner Mitfeierer befragt hatte, bestand kein Zweifel mehr: Das Wetter war schön!!!

Der Juli brach herein, und mit ihm der unvermeidliche Fixpunkt in unserem Dorffestsommer: Das Kolsassberger Schlossfest. Dieses Jahr war wieder die Feuerwehr mit Veranstalten dran, und ganz traditionell regnete es. Wir haben trotzdem bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Ebenso am zweiten Tag, an dem das Wetter etwas besser wurde, und wir mit Salzburger unterstützung loszogen. Was ist im Juli sonst noch passiert? Nun irgendso eine kleine, unbedeutende unterirdische Forschungsanlage hat etwas gefunden, dass verdammt nach dem Higgs-Boson aussieht. Nichts besonderes also ;-).

An einem Wochenende im August saß ich eigentlich gemütlich vor dem Fernseher. Getrieben von den Anrufen und SMS von Kollegen hab ich dann allerdings doch noch den letzten Bus ins Unterland genommen und spontan das Schwazer Stadtfest besucht. Geregnet hats dort auch, aber erst ziemlich pünktlich zur Sperrstunde. Und erst ziemlich Pünktlich zum Sonnenaufgang haben wir dann unserer “After Hour” im Malibu beendet :).
An meinem Geburtstag stand dann wieder die Harly Open House Party auf dem Plan. Aber irgendwie hats mir heuer nicht so ganz gefallen, ohne große Bier, mit umzäunten Gogo Girls und mit Dixie Klo Gebühren. Ein zweites Mal musste ich aber eh nicht mehr hin, denn am selben Wochenende stieg die “Jenny und Vreni say goodbye Party” Und wir haben ziemlich intensiv “Auf Wiedersehen” gesagt :).
Irgendwie hatten die Terfner heuer das, was die Kolsassberger nicht hatten, denn auch beim Seefest gabs wieder schönes Wetter. Natürlich haben wir das gleich ausgenutzt :).
Und eigentlich wäre die Dorffestsaison damit schon zu Ende gewesen. Hätte ich nicht heuer erstmals seit langem wieder das legendäre Absamer Dorffest besucht. Und ich muß sagen, es war wirklich ziemlich legen… wait for it …dary! Eines der letzten großen Dorffester, wie einst das Weerer gewesen ist. Auch unseren getränketechnischen Horizont konnten wir dort erweitern. In einer Bar gabs nämlich Gletschereis-Bull. Zaches Gesöff des :D. Und obwohls uns am zweiten Tag ziemlich eingeregnet hat, war’s doch eines der besten Festln der Saison!

Im September stand dann wieder ein Geburtstag an. Und zwar Monis Oktoberfest Geburtstag. Stilecht mit Weißwurst, Weiß-Blauem Zelt und viel seltsamer Musik. Unter anderem natürlich auch Gangnam Style. Und weil jemand unter den Nachbarn anscheinend jemand war, der nicht so auf Gangnam Style stand, setzten wir die Feier nach Intervention von zwei Uniformierten Personen einfach am Jungbauernball Kolsassberg fort.

Ein weiterer Jungbauernball folgte im Oktober. Und zwar der Fritzner, um den zu besuchen wir natürlich nicht herumkamen. Und was soll ich sagen? Nach Hause sind wir erst, als sie aufgeräumt haben. Zehn Tage vorher hat übrigens so ein komischer Österreicher, Felix Baumgartner, im freine Fall die Schallmauer durchbrochen 😉

Anfang November trat dann der Saupfark ins Teenageralter ein, was wir natürlich gebührend auf der “13 Jahre Saufpark” Party feierten. Diesmal sogar mit Mitternachtsimbiß.

Ein Highlight folgte noch im Dezember. Nämlich das Konzert von “The Sorrow” im Weekender. Nachdem ich heuer noch auf überhaupt keinem Festival oder auch nur Konzert gewesen war, kam das gerade richtig, auch wenns “nur” Metalcore war ;-). Lessig wars, endlich mal wieder ein bisschen Head zu Bangen und ein wenig in der Moshpit herumzuhüpfen! Was noch lessiges im Dezember passierte? Nun wir alle haben glücklicherweise aus total unerklärlichen Gründen den Weltuntergang am 21. ohne bleibende Schäden überstanden. Viele haben ihn nicht mal bemerkt :).

Und so beschließen wir das Jahr 2012, ohne dass auch nur ein Festival besucht wurde. Zach! Aber dafür voller Vorfreude auf 2013. Auf neue Festivals und auf den Faschingsumzug in Kolsass! 🙂

An guatn Rutsch wünsch i enk!

Schwarzkopie einer Pflanze

Ist es eigentlich illegal, wenn man von jemandem einen Ableger seiner Pflanze bekommt, und sich daraus eine eigene züchtet?

Das Prinzip ist ja hierbei das selbe wie bei einer Schwarzkopie: Man bekommt eine Kopie der Pflanze, der Besitzer behält seine eigene trotzdem, und der Gärtnerei entgehen die Gewinne, die sie gemacht hätte, wenn man eine neue Pflanze hätte kaufen müssen.
Und vom Wert her ist eine Pflanze ja viel höher als ein MP3, also müsste es ein viel schlimmeres Verbrechen sein…
Ich hoffe, ich trete damit jetzt nicht eine große Klagewelle der Gärtnereien los. Und ich hoffe, demnächst werden Pflanzen nicht mit Netzen darüber kopiergeschützt, damit man keine Ableger mehr abschneiden kann 😉
PS: Was einem beim Blumen Umtopfen nicht so alles in den Sinn kommt 😀