Author Archives: wopfi

Starmania

Aus aktuellem Anlass und weil zuf?lligerweise auch noch die Cousine von einem Kollegen mit dabei ist, hab ich mir nun doch mal die Starmania Seite n?her angeschaut. Die hat guate Chancen, die Cousine.
Was ich aber eigentlich über Starmania berichten wollte, ist die Tatsache, dass unser osttiroler Lieblingskabaretist Jango beim Casting mitgemacht hat. Und die Juroren haben ganz sch?n verst?rt aus der W?sche geschaut. Das Video davon gibt’s auf der Seite von Die Hitte. Schlicht und einfach genial!

Fußballspiel der Kolsasser und Kolsassberger Jungbauern

Nun ist es endlich soweit! Die Fotos des großen Fußballspiels vom letzten Sonntag, Kolsasser gegen Kolsassberger Jungbauern, sind nun online. Hat diesmal ein wenig länger gedauert. Das liegt aber in erster Linie daran, dass ich für dieses sportliche Ereigniss meine gute Kamera verwendet habe. Und deren Fotos brauchen ein wenig mehr Nachbearbeitung. Außerdem sind es so um die 400 Bilder geworden, die erst aussortiert werden mussten, weil der Großteil verschwommen oder nicht richtig getroffen war.
Alles in allem war’s auch ein recht lustiges Spiel. Teile von beiden Seiten waren durch den vorangegangenen Jungbauernball in Volders sichtlich gezeichnet. Da konnte es schon einmal vorkommen, das Spieler schon mitten in der ersten Halbzeit die Dusche aufsuchten…
Auf jeden Fall viel Spass mit den Fotos! Ging leider aufgrund des Speicherplatzes nicht größer: Fußballspiel der Jungbauern

Songtexte und Tabs

Nachdem die Musikindustrie ja fleissig dabei ist, das freie tauschen von Songs zu unterbinden, um die unzähligen Musiker zu schützten, sieht es nun so aus, als wollten sie auch das aufkommen von neuen Musikern unterbinden. Möglicherweise auch zum Schutz der aktuellen Musiker? *g*
Nein, Scherz beiseite. Worum es geht sind die Songtext- und Tabseiten, denen mittlerweile anscheinend auch ein harter Wind entgegenbläst. Jedenfalls wurden schon einige davon geschlossen. Ich glaub mal, das wird ziemlich vielen Hobbymusikern nicht gerade gefallen.
http://www.gulli.com/news/nmpa-gitarrentabs-und-2006-08-22/

Musikspektakel Weer ’06

Ja, wir haben es überlebt, das Weerer Dorffest 2006. Unglücklicherweise fühle ich mich aber nicht dazu in der Lage, einen ausführlichen Bericht abzuliefern. Nur so viel: Diesmal war’s wirklich wieder ein lustiges Festl. Auch wenn einige Kollegen vom Freitag nicht mehr allzuviel wussten. Dafür war’s bei mir der Samstag, der nicht allzuviele Erinnerungen hinterlassen hat (Spuren Schon). Aber jetzt haben wir’s ja hinter uns. Lessig isch’s gwesn (hom’s ma dazählt).

Österreich hat eine Piratenpartei

Jetzt ist es offiziell. Wie zuvor schon unzählige andere Länder sind nun auch die Österreicher dem schwedischen Vorbild gefolgt und haben sie gegründet: Die Piratenpartei. Nun braucht die PPÖ die Unterstützung des Volkes in Form von 2600 Unterschriften, um an der Nationalratswahl teilnehmen zu können.

Na dann bleibt mir ja nur noch viel Glück zu wünschen. Vergönnen würd’ ich’s ihnen.

Metal Camp ’06 – Day 5

Da war er also, der letzte Tag am Metal Camp 06. Diesmal erwachte ich nicht ganz so schweißgebadet. Anscheinend hatte sich die “Yellow Bitch” an diesem Tag zurückgehalten. Mein Zeltpartner war wieder einmal nicht ausfindig zu machen. Das lag wohl daran, dass er aufgrund meiner diagonalen Schlafposition in unserem Abteil keinen Platz gefunden hatte.
Als ich das Zelt verließ, waren alle schon fleißig dabei, den ganzen Müll in Säcke zu verräumen und das Camp abzubauen. Nach getanener Arbeit folgte das obligatorische End of Festival Gruppenfoto unter der Tiroler Flagge. Außerdem schoss ich auch noch ein kleines Panorama vom Campingplatz, um einen vorher/nachher Effekt zu erzielen. Immer wieder kamen Campingkollegen vorbei und verabschiedeten sich. Wir waren logischerweise mal wieder die letzten. Zuletzt wurde noch die Gottesanbeterin, die wir für die Dauer des Camps in unserem Zelt beherrbergt hatten, ausquartiert, jedoch nicht, ohne sie vorher noch einmal abzulichten. Als das geschehen war, bauten wir das Zelt fachgerecht ab, und Mike schaffte es sogar, keine Stange abzureißen. Wibs und Hannes verabschiedeten sich noch auf ihre ganz eigene Art von unserem alten MP3 Radio und dann verließen wir das Schöne Tolmin, um 11:06. Über die Heimfahrt gibt’s nichts besonderes zu berichten, nur dass unser Fahrer Mike sehr unter der vergangenen Nacht zu leiden hatte. In Italien gab’s einen kurzen Zwischenstop an einem kleinen Bergsee, in dem Hannes versuchte, eine Ente zu erbeuten. Gelang ihm aber leider nicht ganz. Nach diesem kurzen Badeaufenthalt ging’s dann ohne größere Unterbrechungen nach Lienz, wo wir wieder einmal im Mäckie unseren Hunger stillten (oder soll ich besser sagen, beim Schochtlwiat). Dort war es auch, wo wir wieder mit der Osttiroler Fraktion zusammentrafen. Sie waren etwas später dran als wir. Alles was dann noch folgte war die restliche Heimfahrt, bis wir dann endlich gegen halb Sieben Uhr Abends wieder heimatlichen Boden betraten. Nämlich den von Loggo’s Einfahrt. Metal Camp 06 war vorbei…
Mah, fast schon tragisch, des Ende. Des isch aber a verfluacht schnell vorbei gwesn! Zum Schluß mecht i no amol allen Leuten Danke sagen, die mit uns im Camp, am Strand oder sonst irgendwie am Festival am Weg waren. Es wor vadommt geil mit enk! An bsunderen Dank no an unsere treuen Nachbarn aus Innsbruck und vo Kärnten, die a dieses Jahr wieder präsent waren und fleißig geholfen haben, dass uns der Alkohol nit hin weart. Ohne enk war’s lei halb so luschtig gwesn! Danke!!
Und no an schönen Gruß an zwei mit den Blauen Augen aus dem Blauen Bus! A mords Hetz kobt mit enk! Schod, dass es scho so früh aufgebrochen seits! Und danke Wuk fürs Leichn vo dein Autoradio!
Und very Special Thanks an en Mike, unseren tapferen Fahrer, der sich weder von Müdigkeit noch von Alkohol hat abhalten lassen, uns sicher hoam zu bringen! Danke Mike!
I also want to thank all the people we met at Metal Camp, who don’t understand German. It was a great time we had down there in Tolmin. Thank you very much! It wouldn’t have been so much fun without you! Thanks!
Viel Spass weiterhin
Wopfi

Metal Camp ’06 – Day 4

Wieder einmal war es die unvergleichliche Überzeugungskraft des von uns liebevoll “Yellow Bitch” genannten Sterns, der mich pünktlich um halb 10 aus den Federn holte. Nun, eigentlich holte sie mich von meiner Thermarest Matte, aber das ist nur i-Tüpfel Reiterei. Was meine vom ununterbrochenen Kontaktlinsentragen geröteten Augen dann zuerst erblickten, war Andi, der sanft in seinem Auto schlummerte. Abgesehen davon war unsere gesamte Truppe schon versammelt und beobachtete unter anderem Satan, der mitten zwischen ihnen friedlich am Boden schlief. Dieser Anblick war uns aber auf Dauer nicht erbaulich genug, weshalb wir die sanften Blau- und Türkistöne der Soca vorzogen. An ihrer sonnenbeschienenen Uferböschung war es auch, wo ich einen Dokumentarfilm über den Beitrag von Hügelformen zum Landschaftsbild drehte. Es handelte sich dabei um einen fast 30 sekündigen Kurzfilm in dem ganze 3-4 Hügel vorkamen.
Es war wie immer sagenhaft erfrischend, sich nach der Nacht im Zelt in die kühlen Fluten dieses Flusses zu stürzen.Als wir schon wieder aufbrechen wollten, entdeckten wir, dass gar nicht weit von uns entfernt, auf der rechten Seite der Böschung, ebenfalls unser Camp vertreten war. Dort genossen nämlich unsere Lost Dreamer und ein Teil der Osttirol und Grazer Fraktion die geschätzten -20°C der Soca (nur seeeehr grob geschätzt, auf jeden Fall soooo kalt für Tiroler). Philipp (der Granzer, nicht der Osttiroler) nutzte die Gelegenheit auch gleich, um seine Kleidung zu reinigen (oder aber, um eine länger währende Kühlwirkung zu erlangen; das war für mich nicht eindeutig ersichtlich). Wir machten uns jedenfalls auf den Rückweg zum Camp und liefen dabei Babs, Liso und Satan über den weg, die nun ebenfalls das kühle Nass suchten.
Im Camp angelangt, wurde ausnahmsweise mal kein Fass aktiviert. Stattdessen tranken wir Union von den Grazern. War aber auch kalt, da es in einer Kühlbox aufbewahrt gewesen war. Was dann auf uns zukam, hätte niemand vorausahnen können. Ein Belgier. Und was für einer. Der konnte reden, ohne dass irgendwelche Anzeichen von Luftholen zu erkennen gewesen wären. Aber, und das machte ihn für mich sympathischer, er war ein Nightwish Fan. Und er kannte auch Sonata Arctica (logisch eigentlich). Auf jeden Fall hat er sich sehr gut unterhalten. Ich hab derweil ein, wie ich finde, irrsinnig hübsches Foto von Maleen gemacht.
Dave kam dann irgendwann mal auf die Idee, die Kraft der “Yellow Bitch” zum Teekochen zu verwenden. Alles was er dafür zu tun brauchte, war, eine unserer unzähligen Mineralwasserflaschen, die überall im Lager verteilt waren, aufzuheben und einen Teebeutel hineinzuhängen. Anscheinend vertrugen sich jedoch das Mineralwasser, die Teebeutel und das Schütteln untereinander nicht so besonders, was dazu führte, dass Dave den Tee mit Unterstützung von Mirko noch einmal durch mein “Don’t Panic” Handtuch filtern musste. Er schmeckte aber anscheinet gar nicht so schlecht. Im weiteren Verlauf wurde dann wieder ein Fässchen aktiviert. Diesmal aber nicht mehr auf der Box, da diese, aufgrund von völkerwanderungsähnlichen Vorgängen in weite Ferne gerückt war. Will heißen: Wir alle waren im Lauf der letzten Tage immer weiter unter den Doppelpavillon der Osttiroler gerückt. Jedenfalls stellten wir das Faß auf… ein zweites, leeres Faß. Intelligent, nicht?
Dann passierte erst mal eine Weile nichts erwähnenswertes. Bier wurde gekühlt. Ich hab noch ein Panorama vom Areal um unser Camp geschossen und ein wenig in meinem Stuhl gedöst.
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Aber dann, näherte sich eines der Highlights des Metal Camp 06 unserem Zeltplatz. In Gestalt von drei Burgenlandlern, die bereit waren, für Bier zu singen. Und wie schön! Zwei Lieder boten sie uns dar, von denen ich das zweite sogar aufgenommen habe, in Bild und Ton. Solch schönes Liedgut darf dem Rest der Welt einfach nicht vorenthalten werden!
Unseren feinen Herren (Herbert und Andi) war es mittlerweile zu warm geworden, weshalb sie sich kurzerhand ins Auto setzten und die Klimaanlage aufdrehten. Herbert verließ das Auto dann mit der Begründung, er müsse sich eine lange Hose anziehen gehen, damit er sich nicht erkältet.
Was uns dann für den Rest des Nachmittags unterhielt, waren Gespräche über die Anzahl der Puffs in Graz, diverses Details über einen Swingerclub, die ich euch aber hier und heute leider vorenthalten muss, um die Privatsphäre von unzähligen Personen zu schützen, und außerdem noch Suchen von Synonymen für Wichsen. Nachdem wir alle diese Themen ausreichend diskutiert hatten, war es an der Zeit, den Radio von Wuk wieder zurück in sein Auto zu verfrachten. Er und Malör wollten nämlich schon um 17 Uhr aufbrechen, da Malör am nächsten Tag nach Italien in den Urlaub fuhr. Wieder einmal waren also meine Lötfähigkeiten unter extremen (alkoholischen) Situationen gefragt. Insbesondere deshalb, weil wir beim Einbau von Wuk’s Radio in unsere Box mit dem Stecker nicht gerade zimperlich umgegangen waren und auch nicht besonders auf minimal zum Stückeln erforderliche Drahtlängen geachtet hatten. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Zum Schluß funktionierte er wieder.
Es wurde noch ein wenig geplaudert und getrunken, und dann hieß es Abschied nehmen, von den beiden mit den Blauen Augen, die in einem Blauen Bus angekommen waren.
Wir anderen blieben noch ein wenig im Camp, schauten zu, wie es zu regnen begann und starteten dann zum Auftakt unseres letzten Konzerttages gen Festival Areal. Dort traf ich an der Bonkassa – wer hat’s erraten – wieder auf das eine Mädel. Diesmal war’s aber die Bonkassa der Beach Stage (die übrigens Talent Stage heißt, ist mir aber Wurscht). Zudem war sie (das Mädel, nicht die Stage) der Meinung ich hätte bereits genügend Fotos von ihr, ließ sich jedoch trotzdem ablichten. An der Beach Stage lauschten wir dann den Klängen von Darkfall, ihres Zeichens eine österreichische Melodic Death Metal Band, die Mirko und Domi zur Mobilisierung von ungeahnten Kräften brachten. Später während des Konzerts schneiten auch noch die Osttiroler und Grazer vorbei und als es vorbei war, machten uns Dave und Mike den Sidan. Ach ja, und die Mädels versuchten mit Flipses gesammelten Sticks irgendwelche jonglier-werf-und-fang Spielchen. Obwohl der Schwerpunkt klar auf “Werfen” und nicht auf “Fangen” lag. Nun, bei diesem unserem Alkoholpegel ja auch durchaus verständlich. Dann war es für uns aber auch schon an der Zeit, die Main Stage aufzusuchen, um Edguy nicht zu versäumen. Wir haben es auch noch rechtzeitig geschafft. Und nach meinen üblichen Fotografierereien, bei denen ich unter anderem auf eine ganze Metal Familie stieß, gab ich mich schließlich zusammen mit Julle auch dem wilden Headgebange hin. Ist übrigens am Video zu sehen. Der Teil hinten dran, wo man nichts mehr erkennt. So sieht es aus, wenn sich der Fotograf dem wilden Headgebange hingibt.
Gegen Ende ihrer Show baten Edguy dann das Publikum darum, nach dem ersten Song von Kreator (der Band, die nach ihnen spielte) das Lied: “Ole, ole, ole, ole” anzustimmen. Ob’s geklappt hat, hab ich leider nicht so ganz mitbekommen, weil ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Barzelt stand und mit Mike ein Röhrchen Jägermeister trank. Dafür hab ich sogar ein Jägermeister Schlüsselband und eine Dose mit einem Gummi drin bekommen.
Etwas später wurde ich dann von Domi aufgefordert, einen seltsam dreinschauenden Typen zu fotografieren, was ich dann auch prompt erledigt habe. Einige von uns haben dann die liebe Stephi mit allerlei Geld und Festival Bons beklebt. Warum genau kann ich jetzt im nachhinein nicht mehr wirklich erörtern. Eben so wenig, wie ich weiß, wie lange es an diesem Abend noch gedauert hat. Was ich aber noch genau weiß, ist, dass ich meinen Bierbecher immer am Schlüsselband hängen gehabt habe (schräge Zeitform), um eventuellen, alkoholbedingten Ausfällen der Hand-Auge Koordination vorzubeugen, die den Verlust des Bechers zur Folge haben könnten. Ebenfalls noch in Erinnerung habe ich den Heimweg zum Camp, bei dem das Blinklicht nicht gut zu sehen war, weil der Fahnenmast verdreht war und so in die andere Richtung geleuchtet hat. Kann man nix machen, bei 30° Abstrahlwinkel. Auf jeden Fall belegt, ist die Uhrzeit des letzten Fotos. Dieses zeigt die bonbeklebte Stephi und wurde um 23:17 aufgenommen. Das hat aber wahrscheinlich eher mit der fehlenden Kapazität der Akkus zu tun, als mit dem Zeitpunkt meines Schlafengehens.

Metal Camp ’06 – Day 3

Wie begann der Day 3? Nun grob betrachtet genau so, wie der Day 2, aber im Detail doch ein wenig anders:
Ich erwachte schweißgebadet in meine Schlafsack. Mein Zeltpartner Mike lag diesmal schlafend neben mir. Im Endeffekt kroch ich dann aus meinem Schlafsack und schlief weiter…
Irgendwann so gegen 10 Uhr wurde es dann unerträglich und ich verließ Matte und Zelt. Draußen auch ungefähr das selbe Bild wie am Vortag. Nur mit mehr Osttirolern und Grazern. Und ein paar Leute waren schon schwimmen gegangen und einige hatten bei dieser Gelegenheit auch schon große Teile ihrer Beschriftungen entfernt. Das tat ich zusammen mit Flo, Dave und Mike dann auch, nachdem diese ihre Schlafplätze verlassen hatten. Erholt vom idyllischen Aufenthalt an der ach so geliebten Soca kehrten wir ins Camp zurück wo dann ziemlich bald das nächste Fass aktiviert wurde. Außerdem fassten wir den Entschluss, gleich nach dem Essen das gerissene Seil der Fahnenstange zu reparieren, damit diese nicht mehr so unwürdig daherstand. Mehr als ein frommer Entschluss sollte es aber im Endeffekt auch nicht werden. Als es dann endlich kühles Bier gab, kochte ich wieder mal ein leckeres Nudelgericht, was in der Runde auch sehr begrüßt wurde. Gestärkt von eben diesem versuchten Mike und ich dann irgendwie das Seitenfenster an seinem Bus aufzubekommen, da er versehentlich irgendwie seinen Schlüssel drinnen eingesperrt hatte. Mit vereinten Kräften gelang es uns dann auch, das Fenster beschädigungsfrei zu öffnen und Mike konnte durch eben dieses elegant hineingleiten. Nun, mit elegant und gleiten hatte das zwar nicht viel zu tun, aber klingen tut’s viel schöner. Ansonsten passierte längere Zeit nichts besonderes mehr. Es wurde gegessen, getrunken und geredet. Loggo trank übrigens aus einer großen, aufblasbaren 3-Werbehand.
Das nächste größere Highlight waren zwei Slowenen, die bei uns vorbeikamen. Nun eigentlich war das Highlight ihr dritter Kollege, der ziemlich lange und ziemlich regungslos neben einem der Zelte unseres Camps lag und irgendetwas fest umklammert hielt.
So gegen 17 Uhr begaben wir uns wieder mal zum Festival Gelände. Diesmal sogar mit einem Grund: Evergrey. Jedoch mit einem kurzen Zwischenstop bei Zelten von befreundeten Osttirolern am Waldcampingplatz.
Am Areal angekommen nutzte ich gleich wieder die Gelegenheit, das bekannte Mädel an der Bonkassa zu fotografieren und natürlich auch ein paar Bons zu tauschen. Dabei erfuhr ich unter anderem, dass sie überhaupt keinen Metal mochte und einen ziemlich lange Anreise zum Metal Camp hatte.
Jedenfalls ging’s dann mit Evergrey los. Loggo, Flipse, Mike und ich standen sehr gesittet links vorne und hörten uns das ganze aufmerksam an. Ich bin dann kreuz und quer herumgelaufen, hab ein paar Bandfotos geschossen, ein paar Publikumsfotos und ein Panorama. Aber nicht schlecht, die Jungs von Evergrey.
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Nach dem Konzert hieß es dann „Essen fassen“ für Mike und mich. Doch nur kurz, denn bald schon mussten wir zurück vor die Bühne. Wegen welcher Band ist mir im Augenblick nicht mehr wirklich in Erinnerung. Und da ich auf’s Lineup auf der Metal Camp Homepage nicht mehr hinkomme, muss ich die Beschreibung wohl dabei belassen, dass sie um 19:00 gespielt haben und grüne Augen auf den beiden Basedrums hatten.
Was mir in der Menge als erstes ins Auge stach, war ein Mädel mit einer S1IS, die auch herumlief und Fotos machte. Weiters passierte nicht sonderlich viel. Ein paar Fotos von Leuten und Band, Bier und noch mehr Fotos von Leuten und Band. Mike entschloss dann spontan, das Festivalgelände währe der richtige Ort, um sich ein wenig aufs Ohr zu hauen, was eigentlich sowieso schon von allen erwartet worden war. Sein Bier, dass ich ihm geholt und in die Hand gedrückt hatte, rührte er auch nicht mehr an. Das animierte uns dazu, ein Foto mit Mike, Bier und Stephi und Maleen (die mittlerweile auch am Gelände eingetroffen waren) zu machen. Danach gönnten wir ihm ein wenig Schlaf (im Grunde hat er sowieso auch während der Fotos geschlafen).
Und was passierte als nächstes? Nun erst mal überhaupt nichts. Dann kamen Soilwork und das war mein Zeichen, wieder herumzulaufen und zu fotografieren. Gut, das hab ich sowieso dauernd gemacht, aber während guter und/oder bekannter Bands eben intensiver. Was ich dabei vor die Linse bekam, waren erst einmal ein ziemlich hyperaktiver Bassist, den scharf abzubilden aufgrund seines nicht vorhandenen Stillstehens ich einfach nicht vermochte und außerdem noch einen sehr Jungen Metler, der anscheinend ziemlichen Spaß an der Band hatte. Es folgten Fotos, Fotos und noch mal Fotos. In dieser Zeit sah ich auch relativ wenig vom Rest der Truppe, bis ich so gegen halb 11 Nachts auf Maleen und Andi stieß. Darauf folgte ein obligatorischer Besuch bei der Bonkassa mit einem ebenso obligatorischen Foto von der Bonverkäuferin.
Mike hatte sich in der Zwischenzeit zumindest einmal bewegt, denn nun lag er nicht mehr am Gelände, sondern im Barzelt auf einer Bank. Diese Gelegenheit wurde von Dave natürlich sofort schamlos ausgenützt, um ihn ein wenig peinlich zu präparieren. Worum es sich dabei genau handelte, will ich jetzt nicht verraten. Versucht es aufgrund des Fotos, dass ich dann von Maleen und Mike gemacht habe, selbst herauszufinden.
Am Nebentisch entdeckte ich dann sofort den Grund für den erneuten Ausfall von Mike. Er und Loggo hatten natürlich wieder mal einen Jägermeisterschwamm getrunken (aber ich glaub, diesmal keinen vollständigen). Ungeachtet dessen feierten wir anderen vergnügt weiter, unterbrochen von kurzen Mike-dekorier-und-fotografier Aktionen, bei dem ab und zu sehr seltsame Fotos entstanden. Das ging ungefähr eine Stunde lang so. Dann entschloss sich Loggo dazu, Mike ein bisschen herumzutragen, was diesen dann schlussendlich doch aufweckte. Anschließend wurde ihm sicherheitshalber das Jägermeister Blinklicht, das Loggo zum Schwamm geschenkt bekommen hatte, hinten an die Hose gesteckt, damit er im Dunkeln leicht wiedergefunden werden konnte.
Am Gelände hielt es uns noch bis ca. dreiviertel Zwei. Danach kehrten wir in das heimatliche Camp zurück, wo natürlich weitergetrunken wurde. Und über Gott und die Welt geredet. Letzter bestätigter Fotobeweis: 04:15. Ich glaube aber, wir sind noch etwas länger gesessen.