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Jungbauernball Kolsass

Er ist vorbei, der Jungbauernball Kolsass 2007. Und, ich muss sagen, es hat sich rentiert hinzugehen. Zwar fing alles ein wenig schleppend an, und einige Jungbauern machten sich schon Sorgen aufgrund der wenigen Gäste, aber das war völlig unbegründet. Es dauerte nämlich nicht lange, und der Saal war gestoßen voll. Und nachdem die Muller durchgezogen waren, gab es Stimmungstechnisch kein Halten mehr. Die Gruppe Stix überzeugte durch ihr bunt gemischtes Programm, bei dem wirklich für jeden was dabei war (sogar für mich), und der Alkohol brachte auch die letzten Verweigerer noch dazu, die Tanzfläche aufzusuchen (sogar mich). Warum versuchen Mädels nur immer, mir das Tanzen beizubringen, und warum schaffe ich es nie, es zu lernen? Abgesehen von meinen Tanzversuchen hatte ich aber noch allerhand mit meiner Kamera zu kämpfen, da diese aufgrund einer Bacardi Dusche im P1 in letzter Zeit leichte Probleme damit hat, den Blitz auszulösen. Hat aber trotzdem ganz gut funktioniert. Deshalb nannte ich am Ende des Abends auch sage und schreibe 1003 Fotos mein Eigen. Die hab ich heute zusammen mit dem Kutter Flo kurz überflogen und auf ca. 700 Stück zusammengekürzt. Im Laufe der nächsten Tage werde ich die noch auf eine Saufpark taugliche Stückzahl reduzieren und online stellen.
So, was gab’s für Highlights? Nun, die Tanzeinlage eines Kollegen sollte man unbedingt erwähnen. Außerdem gehört noch die Tatsache erwähnt, dass einige männliche Dorfbewohner seltsame Sachen miteinander machten. Näher gehe ich darauf aber nicht ein.
Was noch? Nun zu etwas späterer Stunde hab ich zusammen mit einigen anderen noch Maccarena getanzt. Furchtbar! Und dieses Dumme Lasso Lied muss ich auch noch erwähnen. Aber nur erwähnen.
Und dann, um so ca. halb 7, als sämtliche Speicherkarten meiner Kamera schon seit über einer Stunde voll waren (schade), hab ich mich dann nach etwas Kartoffelsalat und Schnitzelburger vom DJ Dani, von Siegi und von Connie verabschiedet und bin zusammen mit Philipp, meinem Bruder, in Richtung Heimat aufgebrochen.

Silvester 2006/2007

Ja, wir haben den Jahreswechsel überstanden. Und das sogar ohne allzu große Schäden. Und dank der unzähligen tapferen Feuerwehrmänner, die im Saufpark feierten, war auch der Brand der Hecke unserer Nachbarn ziemlich schnell eingedämmt. Beeindruckend war aber auch die Geschwindigkeit, mit der dann die Feuerwehren von Kolsass und Kolsassberg anrückten. Und das um Mitternacht am Silvestertag.
Was uns betraf, wir zogen uns dann wieder in die Bar zurück und setzten die Feierlichkeiten fort. Und das bis so ca. 6 Uhr früh.

Jahresrückblick 2006

Der Silvesteraben rückt immer näher und ich fühle mich dazu genötigt, noch schnell ein paar Zeilen zum verstreichenden Jahr 2006 zu schreiben. Was ist alles passiert?
Der Jänner begann damit, dass ich mich von meinem Snowboard Unfall erholte und der Besitzer der “Million Dollar Homepage” wirklich eine Million Dollar eingenommen hat. Und das nur mit dem Verkauf von Pixeln.
Im Februar gab es dann endlich wieder eine Saufpark Faschingsparty in der ich mein überaus tolles Schell Ober Kostüm trug.
Irgendwann um den 18 herum gab’s dann gewaltigen Radau im Lager der österreichischen Biathleten bei Olympia, aufgrund einer spontanen Doping Razzia der Italiener. Und dann, am 26. waren die Olympischen Winterspiele 2006 auch schon vorbei. Mit einem dritten Platz im Medaillenspiegel für Österreich. Ganz nebenbei war der 26. auch der Tag, an dem das legendäre Steixner Rennen, früher ein alljährliches Ereignis, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder veranstaltet wurde.
Als nächstes kam dann der Hexenball im Schmalzerhof in Weer. Und nachdem ich in den vergangenen Jahren schon so viel über ihn gehört hatte, besuchte ich ihn dieses Jahr sogar. Es war eine interressante Erfahrung. Auf den Hexenball folgte logischerweise der Faschingsdienstag in Innsbruck, der wie jedes Jahr wieder heillos war. Diesmal aber leider ohne die Unterstützung der Kolsasser Jungbauern.
Im März, genauer gesagt am Siebten dieses Monats wurde das Malibu in Mils sage und schreibe 3 Jahre alt. Aus diesem Grund lud Tom zum inoffiziellen Malibu Geburtstagsfest, das (obwohl unter der Woche) sehr spät endete. Sonst passierte im März nichts besonderes mehr. Außer der große Umzug von Mia, Silvia und Marion in ihre neue Wohnung in Pill am Ende des Monats.
Der April zog ziemlich ereignislos an uns vorüber. Zu erwähnen wäre nur die CD Präsentation der Mill Creeks am 29.
Dann kam der Mai, mit ihm das Maifest und mit dem Maifest der wohl schrägste Maibaum, den Weer jemals gesehen hat (wörtlich). Aber abgesehen von einem nicht ganz gerade stehenden Baum wars ganz nett. Ein wenig kühl bei 14°C aber sonst ganz nett. Ansonsten wäre noch der 25. zu erwähnen. Der Towel Day. An diesem Tag trug ich stolz mein Douglas Adams Gedenkhandtuch. Auch beim Ausgehen in Innsbruck. Dummerweise waren zu Christi Himmelfahrt (fiel dummerweise dieses Jahr auf den Towel Day) nicht wirklich viele Leute unterwegs, was den Abend ziemlich ruhig machte.
Der Juni war dominiert vom Nova Rock, einem Festival in Nickelsdorf im Burgenland, das zu besuchen wir spontan entschieden. Die Anfahrt war anstrengend und staugeprägt. Und die Distanzen am Areal waren riesig. Dementsprechend anstrengend war der Transport unseres Gepäcks. Nur gut, dass wir unsere Kiste nicht mit hatten. Aber das Festival selbst war nicht schlecht.
Erwähnenswert im Juli wäre das Finale der Fußball WM, dass wir in der Garconiere schauten. War sozusagen der Einweihungsfernsehabend für Beamer und Leinwand in der Garconiere. Der Juli war außerdem der Monat einer traurigen Premiere. Das alljährliche Kolsassberger Schlossfest fand dieses Jahr das erste mal, seit ich es kenne, ohne mich statt. Ich verbrachte besagtes Wochenende nämlich in Slowenien am Metal Camp. War zwar auch super und wieder mal das genialste Festival der Saison, aber trotzdem mit schalem Beigeschmack.
Anfang August kam dann der lang erwartete Tag. Ich zog endlich, mit leichter Verspätung wegen Türgeschichten, in die Garconiere.
In der Dritten Augustwoche wurde in Innsbruck bei Aushubarbeiten am Tivoli eine alte Fliegerbombe entdeckt. Deshalb wurden ein Autobahnstück und der Südring gesperrt, was einen hübschen Stau verursachte. In dem bin ich dann auch prompt steckengeblieben, weil ich am Abend nach Innsbruck musste, um einen ehemaligen Arbeitskollegen zum Essen zu treffen.
Dann schwappte das Musikspektakel Weer über uns, das dieses Jahr zum 10. Mal veranstaltet wurde. Leider war es gleichzeitig aber auch das letzte Mal…
Im September gab es dann nur ein Thema, das durch die Medien ging: Natascha Kampusch, ein Mädchen, dass vor 8 Jahren entführt worden war, konnte sich Ende August befreien. Ihr Entführer beging daraufhin Selbstmord. Der ORF brachte im September ein exklusives, erstes Interview mit ihr.
Nicht ganz so Medienwirksam, aber für mich trotzdem eine Überraschung war die spontane Einberufung eines Klassentreffens, ausgelöst von Gundi, Raffi und Pete. Das Klassentreffen betraf einen sehr kleinen Kreis (5 Personen) und fand im Harley’s statt.
Dann war auch schon der Oktober da. In diesem Monat bestiegen ein paar Arbeitskollegen und ich den Hundskopf. War nett. Außerdem lüftete sich für unsere Clique endlich das Geheimnis eines rätselhaften Handy Videos, das in der Region kursierte. Es war nämlich lange als Urban Legend abgetan worden.
Auch erwähnenswert wäre die Geburtstagsparty von Stephi, die im Saufpark ihren 25er mit einem Spanferkel feierte.
Der November brach an, und Mike und Sonja feierten ihre neue Wohung. Außerdem gab es einen Stromausfall, der sich durch ganz Europa zog, ausgelöst durch das Abschalten einer wichtigen Leitung in Deutschland. Wir, für unseren Teil, verbrachten besagten Stromausfall am Jungbauernball in Rinn. Gegen Ende des Monat zog dann ein mittlerweile sehr bekanntes Handyvideo gerichtliche Konsequenzen nach sich.
Der Dezember war bisher recht Ereignisslos. Am Jungbauernball Kolsassberg hab ich meinen persönlichen Foto Rekord gebrochen (aber sonst nichts): 750 Fotos an einem Abend!
Und sonst? Ein unter Gamern sehr bekannter Versand für Konsolen, Spiele und Zubehör, Lik Sang, musste aufgrund einer Klage von Sony dicht machen.
Das war das Jahr 2006, aus Saufpark Sicht.

Meine Wii und die Sensor Bar

So, Weihnachten ist vorbei, Silvester rückt immer näher und vor ein paar Tagen hab ich von Amazon endlich meine Wii bekommen (mein persönliches Weihnachtsgeschenk für mich selbst). Und ich bin echt begeistert. Da hat Nintendo was revolutionäres geschaffen, und zwar eine Konsole, bei der man sich wirklich anstrengen muss, und nicht einfach faul auf der Couch sitzen kann.
Was mich ein wenig stört, ist die Wii Sensor Bar. Das ist die kleine Leiste, die man vorne entweder über oder unter dem Fernseher montieren muss. Das Problem hierbei ist die Verbingung der Sensor Bar zur Konsole: Ein kleines, unscheinbares Kabel. In meinem Fall ist dieses kleine, unscheinbare Kabel quer durch den Raum gespannt, weil meine Wii Konsole im hinteren Teil des Wohnzimmers in der Nähe des Beamers plaziert ist. Diese Konstellation führt natürlich immer wieder dazu, dass mir irgendjemand durch das Kabel rennt und die Sensor Bar quer durch den Raum schießt. Nintendo, das hättet ihr besser machen können. Ihr müsst doch auch an die Armen Leute mit Beamer denken.
Nunja, dank intensiver Nachforschungen im Internet stellte sich dann heraus, dass die Sensor Bar eigentlich nicht viel mit Sensoren zu tun hat. Eigentlich erzeugt die “Sensor Bar” nur zwei Infrarot Referenzpunkte, mit denen dann über eine im Controller eingebaute Kamera die Position von eben demselben ermittelt wird.
Eine lustige Methode die Sensor Bar zu ersetzen, ist es, zwei Kerzen auf oder unter den Fernseher zu stellen. Bei mir hat es auch mit einem Kollegen funktioniert, der sich unter die Leinwand kniet und zwei angezündete Feuerzeuge hält. Ganz lustig das Ganze, aber nicht unbedingt praktikabel.
Die Versuche zeigen aber auch etwas sehr interressantes: So wie es aussieht, enthält das Infrarotlicht der Sensor Bar keine zusätlich aufmodulierten Informationen was den Schluß nahelegt, dass es sich bei dem Kabel zum Wii einfach nur um die Stromversorgung handelt. Das hat mich neugierig gemacht. Im Internet gab’s dazu allerlei Informationen von Leuten, die das Ganze gemessen hatten. War aber auch ziemlich viel widersprüchliches dabei. Also hab ich mir mein getreues Multimeter geschnappt und mal die Spannung am Wii Ausgang gemessen. Die beträgt im Leerlauf ziemlich genau 12V. Gleichspannung. Das war mir aber nicht genug. Also hab ich ein Stück des Kabels der Sensor Bar abisoliert. Drin befinden sich unter einem Kunststoffgeflecht neben zwei Kunststoffschnüren zwei lackisolierte Kupferleiter. Einer mit rotem Lack und einer mit transparentem. Ziemlich genau so wie in modernen Kopfhörerkabeln. Mutig wie ich bin hab ich die Verbindungen dann einfach gekappt und mal die Spannung unter Last und den zugehörigen Strom gemessen. Da schauen die Werte schon ein wenig anders aus. Und zwar hatte ich nun 90mA bei 7,6V. Gestärkt mit diesen Erkenntnissen hab ich die Sensor Bar an mein regelbares Netzgerät gehängt und mal versucht, ob sich die Wii noch steuern lässt. Hat einwandfrei geklappt. Und bei 7,6V hat die Sensor Bar auch wirklich wieder 90mA gezogen. Jetzt muss ich mir nur noch ein Steckernetzteil basteln, dass mir 7,6V liefert. Schau ma mal…

Kolsassberg Run

So, gerade fertig geworden mit dem Nachbearbeiten der Fotos vom Kolsassberg Run. Und jetzt läuft mein RAW Converter, weswegen ich genügend Zeit habe, hier einen kleinen Eintrag zu schreiben. Also, obwohl das Wetter schlecht war (ist es eigentlich immer noch) und ich normalerweise nichts mit Sportfotografie am Hut habe, sind die Fotos nicht sooo schlecht geworden. Und das, wo ich aufgrund der gestrigen Aktivitäten fast verschlafen hätte. Ist img_8884aber alles gut gegangen und ich war pünktlich vor Ort, um die Startvorbereitungen festzuhalten. Kurz bevors dann ernst wurde, bin ich Kolsassberg rauf und hab mir ein nettes Plätzchen mit genügend Licht gesucht, um die Läufer auch in Aktion zu erwischen. Ja, und das wars auch schon. Auf meiner Homepage werdet ihr die Fotos aber voraussichtlich nicht bewundern können. Die landen auf einer CD und diese werd’ ich dann Franz, dem großen Organisator überreichen, damit er das ganze öffentlich machen kann. So spare ich mir einen Haufen Speicherplatz. Außerdem passt die Thematik ja nicht wirklich zum Saufpark, oder?
Auf jeden Fall: Viel Spass weiterhin!
PS: Die Fotos findet ihr übrigens hier: www.probike.at

Jungbauernball Kolsassberg

Was passiert, wenn ich mich von Flo dazu überreden lasse, den Kolsassberger Jungbauernball zu besuchen? Man könnte es einen totalen Absturz nennen… könnte man. Aber zunächst begann alles ganz harmlos. Beim Abendessen im Mühlbachl, zusammen mit Flo, Martina und noch einem Haufen anderer Fritzner. Als wir dann alle ausreichend gespeist hatten, sind wir mit dem Taxi rauf zur Hoferstubn.
Dort wurde erst einmal der Eintritt bezahlt und dann ging’s raus auf die (extra für den Ball) überdachte Terrasse. Dort stießen wir ziemlich bald auf Gregor und die Runden begannen. Ansonsten bin ich ein bisschen herumgelaufen und hab die Lage und Leute sondiert. Nun, die üblichen Verdächtigen, was da heißen soll, eben die Leute, die man auch auf sämtlichen Dorffestln der Umgebung trifft. Unter anderem auch die Schalli. Außerdem noch Lisa, Lisa, Verena und Tammi (oder schreibt man das mit einem ‘m’?), eben alle aus der Umgebung. Und Stephi (glaub ich), die ich zum ersten mal am Terfner Seefest getroffen habe. Regina hatte das zweifelhafte Glück, an diesem Tag in der Hoferstubn arbeiten zu dürfen. Ich hab aber auch genügend Leute getroffen, die ich vorher noch nicht gekannt habe. Zum Beispiel die Connie (wenn ich mich noch recht erinnere), eine Kollegin von Siegi.
An diesem Abend war ich übrigens verdammt fleißig mit Fotografieren. Und Siegi und Andrea waren etwas weniger Kamerascheu als normal. Sage und schreibe 750 Fotos sind es schließlich geworden. Natürlich hauptsächlich Blödsinn, Verschwommenes oder Fotos wegen denen mich die betroffenen Personen warscheinlich ein bisschen töten würden. Aber nachdem ich nun heute endlich alles durchgeschaut und aussortiert habe, blieben noch 278 Fotos übrig, bei denen ich es verantworten konnte, dass sie auf die Menschheit losgelassen werden. Und voila, da sind sie. Nun aber zurück zum Ball: Nach zahlreichen interressanten Unterhaltungen über Kontaktlinsen, Barschulden und anderes Zeug, und nach zahlreichen interressanten Runden war dann auch die Gesamtstimmung am Ball ziemlich gelockert. Das ist übrigens auch an den Fotos zu erkennen. Gegen halb sechs kamen dann drei Mädels, deren Namen ich jetzt hier nicht nenne, auf die schicksalhafte Idee, es wäre noch ganz lustig, die Schnapshütte aufzusuchen. Und irgendwie hab ich mich da mitschleifen lassen. Dort angekommen waren wir zunächst ziemlich alleine, was sich dann aber ziemlich bald änderte. So wurde munter (oder sagen wir mal fast munter) weitergetrunken und der eine oder andere Toast gegessen, bis Flo und ich dann so gegen halb 8 endlich die Heimreise antraten.
Zach!

Dem Land Tirol die Treue

Lasst mich euch von einem Lied erzählen. Einem ganz besonderen Lied. Einem Marsch, um genau zu sein, komponiert von einem Kolsassberger. Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die Besucher vom Kolsassberger Schlossfest oder ähnlichen lokalen Festen eine der wenigen, die in den Genuss kamen seiner Melodie zu lauschen. Manchmal sogar vom Meister persönlich dirigiert.
Natürlich geht es hier um “Dem Land Tirol die Treue”, der inoffiziellen Tiroler Hymne. Keine Ahnung, wann wir sie zum ersten Mal gesungen haben, aber wenn der Komponist im eigenen Dorf wohnt, kommt man zwangsläufig sehr früh damit in Berührung.
Auf jeden Fall waren wir sehr fleissig darin, sie überall zu singen, besonders gerne dort, wo sie noch niemand kannte.
Mittlerweile ist es aber anscheinen so, dass sie wirklich jeder kennt (oder noch kennenlernen wird). Überrascht (fast schon ein wenig verärgert, fragt meine Arbeitskollegen) hat mich besonders, dass sie sogar in einer bekannten Disco, die den gleichen Namen träg wie eine Vorrichtung zum fangen von Nagetieren, gespielt wurde. Auf jeden Fall erregt dieses Lied zur Zeit großes Aufsehen (viel mehr als ein gewisses Handy Video), weil sich ein Brixner an die Vermarktung desselben gemacht hat, ohne Florian Pedarnig, seines Zeichens Komponist des Stückes, auch nur zu fragen. Ein ausführlicher Bericht darüber war in der TT vom 20.11.2006 zu lesen.
Hoffen wir nur, dass es dem Lied nicht so ergeht wie den gleichnamigen Shirts. Unser Flo brachte nämlich einst ein besoneres Kleidungsstück von einem Ausflug nach St. Johann mit. Ein hübsch besticktes T-Shirt, das den Tiroler Adler, den bekannten Satz und eine leicht abgeänderte Österreich Karte mit dem Spruch “Tausche Wien gegen Südtirol” trug. Damals noch ein Geheimtipp (das war letztes Jahr). Nun, 2006, schwappt eine Welle von T-Shirts ähnlicher Machart über Tirol.
Schau ma mal, wie’s weitergeht.

Innsbruck und Rainier

Rainier, aufgrund seines neuen Jobs nun wohnhaft in Wien, schaute mal wieder in seiner Heimat, Tirol vorbei. Das bedeutete für mich, ich hatte gar keine andere Wahl, als das schöne Innsbruck aufzusuchen, um mich mit ihm zu treffen. Das letzte Mal, als wir das probierten, schafften wir es irgendwie, uns den ganzen Abend lang nicht zu finden. Diesmal wollten wir es besser machen.
Ich startete also um 20 nach 9 mit dem Bus gen Innsbruck. Bewaffnet mit überschäumender Motivation und meiner treuen Canon S1IS. Im Bus saß schon Robert, der sich an diesem Abend mit ein paar Studienkollegen traf. Oben angekommen war unsere erstes Ziel das MFG. Dort stieß dann Sonja zu uns. Mike hatte an diesem Abend ein Wattertournier in der Firma.
Nachdem dann etwas später auch noch Roberst Studienkollegen vor Ort waren, teilte sich das Lager etwas. Sonja und ich besprachen alltägliche Dinge und unsere Politikwissenschaftler besprachen das übliche, nämlich Politik. Wir (Sonja und ich) LKWisierten dann in Richtung Bögen. Natürlich in den Titty, wobei es Sonja war, die dorthin zog. Wärend wir dort dann so standen und tranken, tauchten plötzlich Mike, Flo, Flo und ein weiterer Arbeitkollege der drei auf. Das Wattertournier war also vorbei. Was dann folgte war das obligatorische Armdrücken zwischen Mike und Flo. Auch der Rosenverkäufer wurde involviert. Zwei Mädels fanden das übrigens ziemlich lustig.
Und schließlich traf Ranier im Titty ein, der die Zeit davor im La Copa oder im La Cabana verbracht hatte. Und mit ihm Trafen Julle und Liso ein, obwohl zwischen ihnen und Rainier kein zusammenhang bestand.
Sonja verließ uns dann, damit Mike sich wieder mehr seinen Kollegen widmete. Das funktionierte auch ziemlich gut.
Irgendwann traten dann auch Flo und Flo den Heimweg an, und Rainier und ich machten einen LKW zu Hubi und von dort dann ins Bad Girls. Ursprünglich wollten wir da zwar nicht hin, aber dann sagten wir “feig” und das wars. Zum Bad Girls gibts zu sagen: Optimale Raumausnützung. Und das Bier ist sehr teuer, aber was soll man erwarten, bei einem Table Dance Lokal. Rainier und ich genossen also unser kleines 6 Euro irgenwas Bier und diskutierten über die Komplexität des Menschlichen Seins im Vergleich zur Unendlichkeit des Universums. Nein, Blödsinn! Wir genossen unser kleines 6 Euro irgendwas Bier und schauten natürlich den Mädels zu. Etwas später stieß dann Mike wieder zu uns, der sich dann ebenfalls ein Bier bestellte und in unsere “Diskussion” einstieg.
Danach ging’s noch mal kurz (sehr kurz) ins Titty, zum “Tschau” sagen und dann traten Rainier, Mike und ich die Heimreise an.

Stephi’s 25. Geburtstag

Das vergangene Wochenende war zum einen ein langes, und zum anderen das Wochenende, an dem wir Stephi’s 25er gefeiert haben. Und wie wir gefeiert haben!
Aufgrund des Spanferkels, dass Stephi gezahlt hat, brauchten wir ein wenig mehr Platz. Den haben wir in der Garage gefunden. Nachdem die Regale und eine Wand mit Planen verhängt waren, hat es auch gar nicht mehr so ungemütlich ausgeschaut. Dann noch drei Zeltfestgarnituren rein, einen Tisch aus Betonziegeln und einer Granitplatte gebaut und alles war bereit für das Festmahl. Diese und andere Tätigkeiten passierten am Nachmittag des betreffenden Tages. Und dank der Mithilfe von Daniel (seines Zeichens Freund des Geburtstagskindes) waren diese auch relativ bald erledigt. Den verbleibenden Rest des Nachmittags verbrachte ich dann damit, Kaffee und mich frisch zu machen, während Biggie schon mal die Räumlichkeiten dekorierte und Stephi auf dem Weg war, Biene abzuholen.
Um Punkt Sieben ging’s dann auch schon mal los. Anfangs noch mit relativ geringer Besetzung, was im Grunde nicht ungewöhnlich war, da Partygäste üblicherweise immer eine bis eine halbe Stunde später zu kommen pflegen. Nahezu auf die Minute genau traf dann auch das Spanferkel ein. Mit dabei hatte es einen Metzger, der uns freundlicherweise auch gleich sämtliches Werkzeug zwecks Zer- und Verteilung zur Verfügung stellte. Als dann schließlich auch noch die letzten, für das Essen gemeldeten, Leute eintrafen, machte sich Stephi daran, das Ferkel in tellergerechte Stücke zu zerlegen. Vorher wurde es aber noch mit einem Winnie the Pooh Partyhut seiner Ehre beraubt.
Nachdem alle gegessen hatten und die erste Kiste Bier geleert war, begaben wir uns dann langsam in die Bar, schalteten die Musik und das Licht an und los ging’s. Mike hatte diesmal extra ein paar Stängel Minze gekauft, damit ich ihm seine Mojitos mixen konnte. Und nach wenigen Versuchen war auch die richtige Menge an Minze gefunden, damit die Drinks auch nach Mojito und nicht nach Caipirinha schmeckten. Mike nutzte das neu geschaffene Angebot an Mojitos auch fleissig aus. Überhaupt musste ich während dieser Party relativ viele Cocktails mixen. Mihi und Hermann wagten sich sogar an den Long Island Iced Tea Rekord. Nun, wirklich viele haben sie ja nicht getrunken. Wenn ich mich recht erinnere müssten es so zwischen zwei und drei gewesen sein. Das hatte aber auch seine Vorteile: Die beiden konnten die Bar am Ende der Party noch aufrecht gehend verlassen.
Das obligatorische Singen der Titti Twister Hymne gehörte natürlich wieder mal zum Fixprogramm. Ebenso wie die Tatsache, dass Gäste den Text so faszinierend fanden, dass sie ihn sich mitnahmen. Ebenso wurde wieder einmal der Hillbilly Rock getanzt. Das aber erst zu späterer Stunde, als sich die Besucherzahl so weit reduziert hatte, dass wir genug Platz für die Tanzschritte hatten. Der Harte Kern, und somit die letzten Gäste von Stephis Geburtstag, verließen den Saufpark gegen Vier Uhr. Und der wirklich harte Kern, bestehend aus Mike, Flo, Martin und mir spielten danach noch ein wenig Mario Kart. Martin hatte eigentlich noch vorgehabt, nach Hause zu gehen, ist aber irgendwie doch auf meiner Couch eingeschlafen. Flo hat sich irgendwann in die Bar gelegt, weil ihm der Boden in meinem Wohnzimmer doch zu hart geworden ist, und Mike hat nach einer kleineren Odyssee schließlich seinen Schlafsack gefunden. Nette Party!

Eröffnung Biker

Gestern war sie mal wieder, die Eröffnung vom Biker Saloon im Schmalzerhof. Nun, viel hat sich über den Sommer nicht verändert. Bis auf die ganzen Kartenleseterminals die jetzt dort herumhängen.
Angefangen hat der gestrige Abend so gegen halb 11. Da saßen wir aber noch vorne draußen an der Bar, bei Marion. Von dort haben wir uns dann etwas später ins Pub verlagert wo wir rege Diskussionen über Eristoff Gläser und deren verschiedene Durchmesser führten. Zwischendurch kamen auch mal Lisa und Lisa vorbei. Ansonsten haben wir getrunken und diversen Blödsinn geredet.
Ein paar Bier später sind wir dann aber doch rüber in den Biker, und wie schon oben erwähnt war nicht viel passiert über den Sommer. Außer einem neuen, zusätzlichen Tisch (glaub ich) und den erwähnten Kartenleseterminals, die uns mit ihrem Blau-Grün geblinke ein wenig verwirrten, da wir nicht einordnen konnten, um was es sich bei den Dingern eigentlich handelte. Robert und ich wurden uns aber nach eingehender Betrachtung von einem der Kästchen nach kurzer Zeit einig, dass es kein Modem sein konnte. Der Kutter Flo war es dann schließlich, der uns darüber aufklärte, dass es sich bei dem Objekt um ein Kartenlesegerät handelte. Für den Rest des Abends wurde getrunken, geredet, Leute getroffen und fotografiert. Die Fotos kommen übrigens noch, aber ich hatte bisher keine Zeit, wegen unserer Garagenbaustelle. Zwischendurch wurde auch mal kurz wieder rüber in den ruhigen Teil vom Baumala gewechselt. Dorthin hatten sich Mario, Mia, Flo und noch ein paar andere zurückgezogen.
Irgendwann gegen Morgen sind dann Martin und ich als letzte unserer Truppe in Richtung Heimat aufgebrochen. Und das ohne Taxi!
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