Servus Kinderlen!
I wünsch enk allen schiane Oaschtan!
Wopfi
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Urheberrecht, DRM und Kopierschutz
Erst wenn die letzte CD unlesbar gemacht, das letzte Audiofile verschlüsselt und die letzte Privatkopie kriminalisiert wurde, dann werdet ihr merken, dass Menschen nur für Songs zahlen, die sie auch anhören können.
Das musste raus!
St. Patrick’s Day Konzert von Puke (Treibhaus)
Diesen Samstag war es endlich wieder soweit! Das alljährliche Puke Konzert am St. Patrick’s Day. Und wie üblich strömten die Menschen aus allen Himmelsrichtungen gen Innsbruck, um dem Spektakel im Treibhaus beizuwohnen. Und das, obwohl die Tour immer noch keinen Namen hat.
Auf jeden Fall begann alles im Bus nach Innsbruck, in dem Flo, Kathi, Regina und ich saßen. Regina und Kathi hatten aber nicht vor, uns zu Puke zu begleiten. Die waren eher auf Prometheus und dergleichen aus. Jedenfalls stieg in Volders Bennie zu. Natürlich waren Flo und er wieder mit Kilt unterwegs, und wie üblich hatte ich der Versuchung widerstanden, mir Kleidung anzuziehen, die zu viel Luftzirkulation im unteren Bereich ermöglichte.
Im Treibhaus angekommen begaben wir uns dann sofort und ohne zu zögern nach unten, wo wir auch sofort und ohne zu zögern auf Orfi trafen. Nach den üblichen Begrüssungsritualen und ein bisschen Jacken und Mäntel Abgeben betraten wir dann den Saal, an dessen Eingang es diesmal sogar Stempel gab.
Orfi lief dann gleich sehr zielstrebig in Richtung Bar. Wir anderen standen derweil noch ein wenig herum und redeten, bis auch wir uns dem Ruf des Bieres nicht mehr entziehen konnten, und uns zu Orfi gesellten. Als dann schließlich jeder das gewünschte Getränk in Händen hielt, beschlossen wir, dass es das beste wäre, runter vor die Bühne zu gehen und dort dem weiteren Lauf der Dinge zu harren. Dort lief uns dann auch sehr bald Mo über den Weg, und Biggie kam auch vorbei. Ach ja, und das eine Mädel, von dem ich dauernd den Namen vergesse. Barbara, glaub ich. Aber nagelt mit bitte nicht drauf fest. Wir haben dann geredet und gelästert, sind herumgelaufen und haben Bier getrunken. Bis auf ein paar Ausnahmen, die sind nur faul rumgesessen.
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Und dann war es endlich soweit, die Vorband begann zu spielen. “Burning Mind”, eine Truppe, die wir schon am letztjährigen St. Patrick’s Day Konzert bewundern durften. Während des Konzertes bin ich zwischendurch mal ein bisschen herumgelaufen und hab ein paar Fotos geschossen. Das ist unter anderem auch der Grund, warum die Burning Mind Fotos qualitativ hochwertiger sind, als die meisten Puke Fotos. Denn bei Puke bin ich vor lauter Mitgehüpfe und Gesinge mit den Anderen nicht dazu gekommen, optimale Fotografierpositionen einzunehmen.
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Irgendwann während des Konzerts erschien uns dann die leuchtende Gestalt von Billie. Nun, im Grunde erschien er nicht, er ging auf uns zu, und das Leuchten kam vom Scheinwerfer des Merchandise Standes, der aus irgendeinem Grund genau mitten in unsere Gruppe strahlte. Auf jeden Fall trafen wir ihn. Und Verena hatte großen Spass daran, Flo mit meinem Objektiv Reinigungsstift zu ärgern.
Als “Burning Mind” dann ihr Konzert beendet hatten, und die Bühne für Puke vorbereitet wurde, verlagerten wir unseren Standort in die Mitte des Saales. Und wenig später begann auch schon das Intro. Das Publikum tanzte und tobte schon vom ersten Song an.
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Eine grandiose Stimmung! Puke schleuderte einen neuen Song nach dem Anderen in die Menge. Unter anderem “Born in Scotland” (ich hoff, das habe ich richtig verstanden). Glücklicherweise wurde auch mein Favorit: “New Land” gespielt. Mitten im Konzert tauchte dann plötzlich Gregor auf und war sofort voll dabei. Alle tanzten, hüpften und sangen aus Leibeskräften. Kurzzeitig riss ich mich dann von der Gruppe los und begab mich in die vorderen Reihen.
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Es dauerte aber nicht lange und ich kehrte zurück zum Rest der Truppe. Nur um zu “Cash Jig” ein bisschen damisch zu tun. Als dann “Loch Lomond” kam, und alle wieder ihre Sternspritzer zückten, schien das Konzert schon fast zu Ende zu sein. Zitat: “Iaz wearts mit die Aushänger-Liadln decht woll vorbei sein”.
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Und wie die Puke Jungs dann als Zugabe gleich am Anfang “Pippi” spielten, dachten wir schon, es würde bei diesem einen Song bleiben. Aber denkste. Puke drehten noch mal so richtig auf! Sehr zu meiner Freude unter anderem mit “Rigs of Barley”.
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Und nachdem noch ein letztes Mal “Born in Scotland” gespielt worden war, verließen Puke schlussendlich um ungefähr viertel nach Eins die Bühne.
Verena verabschiedete sich dann, um die lange Heimreise nach Bobingen (heißt schon so, oder?) anzutreten. Wir anderen standen (und saßen) noch ein wenig kreativ in der Gegend herum und zerstreuten uns dann auch.
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Ich für meinen Teil zog mit Bennie, seinem Cousin und dem Typen, von dem ich den Namen vergessen habe (sorry! Aber ich hab ein scheiß Namensgedächtnis) gen MFG. Regina war zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Heimweg. Und entgegen ihres Vorhabens im Prometheus noch so richtig damisch zu tun, hatten sie und Kathi es bei einem gemütlichen Abend im MFG und danach im Down Under belassen.
Als wir dann im MFG ankamen, war eigentlich noch überraschend viel los. Ich kompensierte meinen konzertbedingten Flüssigkeitsverlust erst mal mit einem großen, gespritzten Apfelsaft und gönnte mir dann ein kleines Bier. Bennie hingegen zog einen Long Island Iced Tea vor. Es entstand dann noch eine Rege Diskussion mit Geri über Digitalkameras, moderne multimediale Technologien und das Leben, das Universum und den ganze Rest. Lustigerweise traf ich dann auf den Arbeitkollegen von Loggo, der meines Wissens nach auch Geri heißt, und früher mal im MFG gearbeitet hat. Eh scho wissen, der mit dem prägenden Ereignis im Titty.
Auf jeden Fall verließen wir das MFG irgendwann so um Vier herum, zusammen mit Geri und Johanna und dem anderen Geri und einem Kollegen von ihm.
PS: Das mit “Bennie der Hund” war wirklich aus einem Film: Vanilla Sky – Bennie der Hund
Copy Kills Music
Als ich gestern vor meinem CD Regal (eigentlich ist es infolge von Platzmangel mehr eine längliche CD Anhäufung geworden) stand und meine beiden neuen Runrig CDs aneinander hielt (weil da jeweils ein Teil einer Landkarte drauf ist, und ich schauen wollte, ob die zusammenpassen), fiel mir der Aufdruck “Copy Kills Music” auf der neueren der beiden, der “Scotland’s Glory – Runrig’s Ballads” von 2000 auf. Und da musste ich schon ein wenig schmunzeln. Schmunzeln deshalb, weil der einzige Grund warum ich mir die beiden CDs gekauft habe der war, dass ich vor ein paar Jahren, als ich in eMule nach einer guten Interpretation von “Loch Lomond” gesucht habe, zufällig über die Version von Runrig gestolpert bin, und mir die Band sofort gefallen hat. Tja, copy kills music
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Langsame Saufpark Homepage
Ich wette, euch ist aufgefallen, dass die Homepage in letzter Zeit enorme Ladezeiten hatte, und OK, ich geb’s auch schon zu: Es war meine Schuld (na von wem denn sonst). Aber ich hätte damals, als ich das Random Pic programmiert habe, nie gedacht, dass ich mal so viele Fotos in der Galerie haben würde. Nun, langer Rede kurzer Sinn: Ich hab das blöde Random Pic komplett neu geschrieben, und jetzt dürften auch die Ladezeiten wieder im grünen Bereich liegen (ebenso wie die Prozessorlast bei meinem Provider).
Faschingsdienstag in Innsbruck
Der diesjährige Faschingsdienstag sollte etwas anders ablaufen, als die der letzten Jahre. Das war dadurch bedingt, dass die Kolsasser Jungbauern keinen Wagen hatten, was dazu führte, dass wir keine Mitfahr- und Saufgelegenheit hatten. Lediglich die Muller, und unter ihnen Mario, zeigten sich beim Umzug.
Das ganze begann diesmal also viel später, da wir uns ja nicht um den Start des Umzuges kümmern mussten. Es war so um 11 Uhr, als mich Wambi aus dem Bett riss. Die dann folgende Bussfahrt war vom Ordnen der Erinnerungen der vergangenen Nacht geprägt. In Innsbruck angekommen ging’s als erstes ins Burger King um die notwendige Unterlage für den geplanten Tag zu schaffen. Super, so ein Doppel Whopper.
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Gestärkt durch eben diesen, zogen wir dann in die Maria Theresienstrasse und dort, infolge der noch fehlenden Menschenmassen, in das nahezu gleichnamige Lokal mit dem guten Bier. Das heißt, eigentlich standen wir am Anfang noch davor, kämpftem mit dem ersten Wiesel des Tages und warteten auf Martin und Co. Und erst als diese dann eintrafen, begaben wir uns in das zuvor erwähnte Lokal.
Wie üblich war auch schon zu so früher Stunde ziemlich viel los. Und Eintritt war ab 18. Davon sah man drinnen allerdings nicht viel. Nachdem wir mit ach und Krach einen Platz an einem Stehtisch ergattert hatten, beschäftigten wir uns wieder damit, den Reiz des Bieres wiederzuentdecken, was Wambi und mir aufgrund der vorangegangenen Hexentages ziemlich schwer fiel. Als uns das nach einiger Zeit immer noch nicht so recht gelungen, und eine weitere Studienkollegin von Martin eingetroffen war, verließen wir das Theresienbräu auch schon wieder, um den Umzug zu betrachten. Und der war mittlerweile schon in vollem Gang, wodurch wir uns genötigt fühlten, ein wenig weiter die Theresienstrasse runterzugehen, um die versäumten Wagen anzuschauen. Bei dieser Gelegenheit traf ich auch gleich die erste von drei Arbeitskolleginnen, bei der es sich um Petra handelte.
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Ich musste ihre Gesellschaft wegen trinktechnischer Verpflichtungen jedoch schon sehr bald wieder verlassen. Dafür gab’s dann Wodka Juice und Bacardi Cola mit Martin. Und wer lief uns als nächster über den Weg? Mikes werte Schwester zusammen mit Antonio. Die beiden zogen jedoch ein gemütliches Cafe der faschingsdienstäglichen Atmosphäre vor. Also blieben wir abermals auf uns alleingestellt, was uns nicht daran hinderte, kurze Zeit später auf Anja mit komplettem Anhang zu treffen. Und was kam als nächstes? Natürlich die beiden anderen Arbeitskolleginnen, Dani und Sigi (Oder schreibt man das mit zwei “g”). Und so schlimm waren die Fotos eh nicht
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Was dann passierte? Ziemlich viel Herumgerenne in der näheren Umgebung, bei dem ich dann in einem Wagen einen Teil unserer Muller traf. Und als ich die wieder verließ, fand ich zu allem Überfluss auch noch Mike, den Strübl Flo und Julle. Mike hatte jedoch nicht vor länger zu bleiben, da er unbedingt noch nach Wattens wollte. Und was Julle und Flo betraf, ich glaub, die sind noch ins Abyss oder so.
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Ich hingegen begab mich, nachdem ich Marios Schwester getroffen hatte, die aber auch keine Ahnung hatte, wo ihr Bruder abgeblieben war, wieder auf einen Streifzug durch die Menge. Den unterbrach ich dann kurzzeitig für eine kleine Mäckie Pause (Schiffen, Essen), die ich dann auch noch dazu nutzte, ein bisschen über die vielen Mädels auf dem Männerklo zu schimpfen. Als ich dann die Altstadt wieder verließ, bin ich glatt in den Fuchs Tom gerannt (nicht wörtlich). Bei ihm und seinem Anhang bin ich dann auch noch ein wenig hängen geblieben, bis es dann in den Harleys Wagen ging. Dort hab ich dann ein wenig die Mädels fotografiert, und mit Dave getrunken.
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Was dann folgte, war ein erneuter Besuch im Mäckie (der hat eine Menge Umsatz gemacht, an diesem Tag) und im Anschluss daran das Fotografieren des Gruber Luis.
Halt mal! Erst mal eine Klarstellung: So wie ich das hier schreibe, schaut das ja so aus, als wäre ich wie ein Wilder im Zick Zack herumgerannt. Im Grunde stimmt das ja auch, mit dem kleinen Detail am Rande, dass alles nicht wirklich so stressig abgelaufen ist, wie es im Text den Anschein hat. Das lag vor allem an den unzähligen Runden, die auf meinen Wegen getrunken wurden, auf deren Erwähnung ich jedoch verzichtet habe, um nicht den Eindruck zu erwecken, der Faschingsdienstag wäre eine gewaltige Sauferei.
Nach diesen erklärenden Worten nun aber weiter. Also wo war ich? Ach ja, die nächsten, die die unglaubliche Ehre hatten, mich zu treffen (oder auch wahlweise umgekehrt), waren die „damischen Schwestern“. Und das ist wirklich nicht böse gemeint!
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Und etwas später muss ich dann wohl oder übel wieder mit Martin, Large und Ursu zusammengetroffen sein. Jedenfalls sieht es auf den Fotos ganz danach aus. Und dann kam die große Wende in meinem ziellosen Herumgelaufe. Wir steuerten nämlich das Theresienbräu an, dessen Alterslimit mittlerweile auf 21 gestiegen war. Aber wie schon ein paar Stunden zuvor, deckte sich diese Grenze nicht unbedingt mit meinen Beobachtungen. Mehr Anlass zur Verwunderung gab mir allerdings die Tatsache, dass das Theresienbräu seine Räume erweitert hatte. Es ging nämlich beim Eingang gleich rechts weg in ein neues Gebäude. Und das hatte sogar einen zweiten Stock! Nun OK, Stammgäste dieses Lokales wissen das wahrscheinlich schon länger, aber mich hat es in diesem Augenblick ziemlich überrascht. Bei meinem folgenden Streifzug durch den neuen und den alten Teil traf ich dann unter anderem ein paar weitere Muller (unter ihnen auch Mario), noch ein letztes Mal Sigi, zwei sehr hübsch beleuchtete Mädels und den Maier Matthias. Nach dieser erfolgreichen Entdeckungsreise blieb ich dann mal eine Zeitlang im neuen 2. Stock, wo Johanna das zweifelhafte Glück hatte, barkeepen zu dürfen.
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Und ein paar Runden (oder war’s nur eine?) später ging’s dann wieder rüber in den alten Teil. Dort lief ich rein zufällig der Nici über den Weg. Lange nicht mehr gesehen! Etwas später entschlossen wir uns dann schließlich den Abend ein wenig ruhiger fortzusetzen. Was das bedeutete? Mausefalle! Nein! Blödsinn! Wir gingen ins MFG. Dort hielt es unsere (zwei Mann starke) Gruppe dann bis Mitternacht aus.
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Diese Zeit war dominiert von Gesprächen über Schitouren (Dave) und Digitalkameras (Geri und ich). Dann verließ mich Dave, und ich verließ das MFG, um in der Bögengegend mein Glück zu suchen. Auf dem Weg dorthin traf ich übrigens ein nettes Mädel, dass sich offensichtlich sehr darüber wunderte, dass sie in einer dunklen Gasse von einem wildfremden gegrüßt und in ein Gespräch verwickelt wurde. Ich und meine alkoholbedingte Kommunikativität. Auf jeden Fall steuerte ich dann ziemlich direkt das Come Inn an. In der dortigen illustren Gesellschaft wurde dann wieder mal diskutiert. Diesmal aber über Bücher. Und Verfilmungen. Und ich traf Mario wieder. Was nach dem Come Inn folgte, ist ja wohl klar. Der obligatorische Besuch im Titty. Dort hatte ich dann unter anderem das Vergnügen, den Inhalt einer Dose Luftschlangenspray hautnah kennenzulernen.
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Ansonsten hielten sich die Highlights in Grenzen. Nur noch so viel: So gegen drei Uhr bin ich dann nach Hause. Den Mario hab ich auch mitgenommen.
Das Ende des Forums
Nach langem hin und her habe ich mich nun dazu entschlossen, das Forum endgültig vom Netz zu nehmen. Zum einen, weil es nicht mehr gebraucht wird und zum anderen, weil ich dann nicht mehr Tag für Tag hoffen muss, dass irgendwelche höheren Mächte die zahllosen Würmer draußen im Netz davon abhalten, das völlig veraltete phpBB des Forums auszunutzen und damit den Server meines Providers ins Jenseits zu befördern.
Also dann, es war eine schöne Zeit. Machs gut [b]forum.saufpark.at[/b]
Metal Camp ’05 – Day 5
Day 5
Sie erwachten an diesem Morgen verkatert und allein. Und Sie sahen Sofia nie wieder…
Moment! Falscher Film.
Wir erwachten an diesem Morgen verkatert aber ganz und gar nicht allein. Aber es war schon sehr viel lichter geworden, um uns. Die Nachbarn schräg hinter uns hatten eine sehr gründliche Art gefunden, ihr Zelt abzubauen. Die angenehmen Nebeneffekte dieser Methode waren sehr wenig Gepäck und ein nettes Feuer. Die Tatsache, dass es mir aufgrund der Brandgeschwindigkeit nicht möglich war, ein Foto zu machen, spricht jedoch nicht gerade für die Qualität des verwendeten Zeltmaterials.
Wir beobachteten das emsige Treiben um uns noch eine ganze Weile, bis wir uns dann schließlich dazu durchrangen, ebenfalls aufzubrechen.
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Nachdem wir einen Bauern mit sehr entsetzdem Gesichtsausdruck hatten vorbeigehen sehen, räumten wir aus Mitleid sogar noch etwas von unserem Müll zusammen. Ich befürchte fast, von den Bauern hat keiner damit gerechnet, dass die Felder nach dem Festival so verwüstet sein würden.
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Nach dem obligatorischen Gruppenfoto und einer Kurzen Routenbesprechung ging’s dann aber wirklich los. Im vorbeifahren fotografierte ich noch schnell das Osttiroler Camp, die sich noch nicht so ganz für die Heimfahrt entschieden hatten.
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Und dann starteten wir in Richtung Heimat, hin zu richtigen Duschen und einem eigenen Bett, das man sich nicht mit unzähligen sechs- und achtbeinigen Freunden teilen musste.
Metal Camp ’05 – Day 4
Day 4
Dieser Tag begann wieder mal überraschend früh. Irgendwann so gegen halb 10, weil irgendwie keiner mehr schlafen konnte. Ziemlich genau zu dieser Zeit tauchte auch der Teil von Lost Dreams auf, der es vorgezogen hatten, im Bereich für die Bands zu campen, und sich nicht so wie Herbert und Wibs unters gemeine Volk zu mischen.
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Lost Dreams waren nämlich dabei, ihre Zelte abzubrechen, und Tolmin lebewohl zu sagen. Nachdem wir uns ausführlich verabschiedet hatten, gingen wir dazu über, festivalübliche Dinge zu tun. Etwas später, so um die Mittagszeit besuchten wir dann erneut das Gasthaus, in dem wir schon Tags zuvor gespeist hatten. Endlich mal kühles Bier! Am Nachmittag stand dann wieder die Soča auf dem Programm. Genauer gesagt, der Strand nahe der Beach Stage. Zusammen mit den Oberösterreichern, die dort ein komisches Kartenspiel spielten, von dem Domi sehr begeistert war. Flo, Dave und ich zogen es vor, noch ein paar Bons für Union Bier auszugeben und uns der Sonne auszusetzen.
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Nachdem wir unseren Bedarf an Sonne und Wasser gestillt hatten, kehrten wir zurück zum Campingplatz, um uns für Therion fein zu machen. Das ging ziemlich schnell, da es sich dabei nur um das Tauschen der nassen Badesachen gegen trockene Kleidung handelte. Als das geschafft war, ging’s auch schon runter aufs Areal.
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Nach Therion kamen dann “Children of Bodom”, was bei allen Kollegen Euphorie und bei mir eigentlich nur Brechreiz auslöste. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. Auf jeden Fall stand ich auch in der Menge und hab ein wenig gebangt. Nur so pro forma. Gerüchten zu Folge sollen auch ein paar Ents im Publikum gewesen sein ;-).
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Ich riss mich dann irgendwann mal los und versuchte im Bar- und Verpflegungszelt ein paar Fotos zu machen. Dummerweise wurden diese aufgrund einer falschen Belichtungszeiteinstellung ein wenig unscharf (was, laut bösen Zugen, genau das war, was ich zu dieser Zeit auch sah). Auf jeden Fall verschlug es mich dann wieder zur Beach Stage, wo ich Stephi traf. Die dort situierte Band produzierte zwar auch nur Geschrei, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Suche nach Gesang eh schon aufgegeben. Also habe ich noch ein wenige geheadgebangt und bin dann wieder zurück zur Main Stage.
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Ab dort wird meine Erinnerung ein wenig lückenhaft. Was ich noch fix weis, ist, dass wir dann nach Anthrax wieder zurück zum Zeltplatz sind und dort noch ein wenig getrunken haben. Ich hab mich dann ziemlich bald verabschiedet um meinen Schlafsack aufzusuchen. Die anderen hatten laut einigen unbestätigten Gerüchte noch eine ziemlich lange und zache Nacht.
Metal Camp ’05 – Day 3
Day 3
Wann wir genau aufstanden ist nicht wirklich klar. Auf jeden Fall mussten wir kurz nach Mittag schon runter zur Beach Stage. Schlicht und einfach aus dem Grund, weil dort eine uns wohlbekannte Metal Band gegen halb zwei ihren Auftritt hatte. Vorher galt es aber noch, irgendwo im Ort einen Bankomat zu finden und möglicherweise auch etwas zu Essen. Ersteres war ziemlich bald aufgetrieben und so machten wir uns, ausgerüstet mit ein paar komisch aussehenden Scheinen mit vielen Nullen drauf, auf die Suche nach dem Zweiten. Auch hier wurden wir recht schnell fündig. Es handelte sich um ein kleines, versteckt gelegenes Lokal, das ein Mittagsmenü im Angebot hatte. Das nutzten wir natürlich sofort. Ebenso nutzten wir die Gelegenheit auf ein kühles Laško. Gleich mehrmals. Als wir dann gespeist, getrunken und noch ein wenig geredet hatten, war es auch schon an der Zeit, die Beach Stage aufzusuchen. Wir kamen gerade rechtzeitig an der Bühne an. „Lost Dreams“ waren schon voll in Fahrt.
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Nur das Publikum war noch etwas spärlich vertreten, was sich aber sehr bald ändern sollte. Also haben wir ein wenig mit unseren Innsbrucker Nachbarn geheadgebangt und damisch getan. Als „Lost Dreams“ dann ihr Gastspiel beendet hatten, bin ich rüber zum Merchandise Zelt, um mir endlich mal Festival Shirt zu kaufen (bis jetzt hab ich’s noch bei jedem Festival versäumt). Und siehe da: Mein erstes Festival Shirt. Natürlich musste ich meinen neuen Besitz sofort öffentlich zur Schau stellen, damit ihn alle bewundern konnten. Mike und Flo, die ich kurz nachdem ich das Zelt verlassen hatte, traf, waren auf Anhieb begeistert und machten sich sofort auf den Weg, um auch Shirts zu erstehen. Da mir nichts besseres einfiel, begleitete ich sie. Diesmal traf ich im Merchandise Zelt auf Philipp (Mikes Cousin) der anscheinend einen Tanga gefunden hatte, der ihm gefiel.
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Nach einem Abstecher zur Festival Gelände, bei dem ich Stephi und Max traf, und der Erkenntnis, dass dort wahrscheinlich Hatesphere spielten, gings zur Soča und dann doch wieder zurück aufs Gelände. Diesmal traf ich dort auf Mike und seine Cousins, die sich zusammen mit einer Kollegin dem Union Bier hingaben.
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Diese Kollegin war es dann auch, die auf die Idee kam, Müsli in das Bier von Mike und seinem Cousin zu schütten. Na dann Prost.
Etwas später ging’s dann zusammen mit unseren Oberösterreicher Nachbarn zum Schwimmen an einem Strand in der Nähe der Beach Stage. Und perfekt ausgerüstet, die die Oberösterreicher nun mal waren, hatten sie ein ansehnliches Arsenal an Wasserpistolen mitgenommen. Und dieses Arsenal wurde dann in der Soča auch reichlich genutzt.
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Nachdem wir uns ausreichend ausgetobt hatten, wurde noch ein wenig in der Sonne gebräunt und dann kehrten wir zum Zeltplatz zurück. Auf dem Weg dorthin gab’s noch eine kleine Wasserschlacht mit und zwischen den Securities beim Hauptgelände.
Am Zelt angekommen wurde dann noch etwas getrunken (lauwarmes Laško, die selbstkühlenden Bierfässer waren ja leider schon aus) und dann war es auch schon Zeit, sich für JBO fertig zu machen. Das Konzert war wieder einmal grandios. Es war nur zeitweise ein wenig kompliziert, da JBO die ganzen Songs auf englisch brachten und auch alle Gespräche auf englisch geführt wurden. Ich gab dann irgendwann mal auf, den englischen Text zu improvisieren und sang einfach auf deutsch mit. Funktionierte auch. Nach dem Konzert trafen sich dann zwei Persönlichkeiten des Festivals: Domi, der Mann mit dem Bär traf auf den fast nackten Mann mit der Rosa Luftgitarre.
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Gab auch ein super Foto ab. Danach verließen wir sehr bald das Festivalgelände, da ziemlich dicke Wolken aufzogen und alles darauf hindeutete, dass wir bald ein mords Gewitter bekommen sollten. Aufgrund der Erfahrungen, die ein Teil von uns im Vorjahr am Metal Camp gesammelt hatten, beunruhigte und das dann doch ein wenig. Also bauten wir blitzartig alles ab, was uns nicht wind- oder wetterfest erschien.
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Glücklicherweise war es nahezu falscher Alarm. Es gab zwar schon Regen, der hielt sich aber in einem erträglichen Rahmen und störte nicht weiter.
